Dir ist vermutlich schon aufgefallen, dass ich in letzter Zeit häufiger über das göttliche Feld spreche und insgesamt mit dem Begriff des Feldes sehr viel anfangen kann.
Für mich ist es das schlüssigste Bild, um über Gott zu sprechen, weil alle anderen Bilder, die uns angeboten werden, sehr schnell zu dem Trugschluss führen, es handle sich bei Gott um ein Individuum. Gott ist personal, ja, aber Gott ist kein Individuum.
Sobald wir von Gott, vom Vater oder von welchen Begriffen auch immer sprechen, ganz gleich aus welcher Tradition sie stammen, stellt sich beinahe automatisch die Vorstellung ein, man spreche zu einem Gegenüber – gewissermaßen zu einem Menschen mit besonderen Kräften. Der Begriff des Feldes setzt hier einen anderen Akzent. Ein Feld ist überall oder kann überall sein. Es ist kein Gegenüber, sondern ein Raum, in dem ich bin. Ich bewege mich in einem Feld, in einem Kraftfeld oder in einem geistigen Feld, wie es beim göttlichen Feld der Fall ist.
Von hier aus lassen sich viele Phänomene auf eine andere Weise beschreiben, erklären und auch innerlich nachvollziehen. Beten und Meditieren erhalten in diesem Verständnis eine neue, tiefere Bedeutung, die sich deutlich unterscheidet von der Vorstellung, allein zu einem Gott zu sprechen, der mir gegenübersteht.
In diesem Video möchte ich das Thema des göttlichen Feldes weiter entfalten und zeigen, was es bedeutet, in einem solchen göttlichen Feld zu leben und zu sein.