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Legal Tech Verzeichnis - Legal Tech & Legal KI Talk

Patrick Prior
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Neueste Episode

47 Episoden

  • Legal Tech Verzeichnis - Legal Tech & Legal KI Talk

    Die Transformation von Rechtsabteilungen im KI-Zeitalter

    17.04.2026 | 10 Min.
    Interview mit Dr. Alexander Steinbrecher (Chefsyndikus der BVG in Berlin und Mitherausgeber des Handbuch Digitale Rechtsabteilung und des Buchs "Die Zukunft der Rechtsberatung") zum Thema "Die Transformation von Rechtsabteilungen im KI-Zeitalter".
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    Jahresstudie des Bucerius Legal Innovation Hub 2025/2026

    19.03.2026 | 39 Min.
    Dr. Florian Skupin, Executive Director Legal Technoloy an der Bucerius Law School, spricht mit Patrick Prior über die heute erschienene Jahresstudie des Bucerius Legal Innovation Hub 2025/2026 "LEGAL MARKET ECONOMICS".
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    Bundesverband der Wirtschaftskanzleien in Deutschland (BWD)

    12.02.2026 | 33 Min.
    In der aktuellen Folge des Legal Tech Verzeichnis Podcast interviewt LTV Herausgeber Patrick Prior den Rechtsanwalt und Vorstandssprecher des Bundesverbands der Wirtschaftskanzleien in Deutschland (BWD) Stefan Rizor, LL.M. (McGill), zur Tätigkeit des BWD. Folgende Punkte wurden besprochen:

    1. Gründung und Zweck des BWD
    Der Bundesverband der Wirtschaftskanzleien in Deutschland (BWD) wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass Wirtschaftskanzleien als Organisationen politisch kaum Gehör fanden – insbesondere sichtbar geworden durch die rechtlichen Probleme deutscher LLP-Kanzleien nach dem Brexit. Ziel ist es, eine gemeinsame, kompetente Stimme gegenüber Politik und Verwaltung zu sein.

    2. Arbeitsweise: Kompetenz statt klassischem Lobbyismus
    Der BWD versteht sich nicht als reiner Lobbyverband, sondern als fachlich fundierter Ansprechpartner. Kritik an Gesetzesvorhaben wird stets mit konkreten Alternativvorschlägen verbunden. Diese konstruktive Herangehensweise hat zu schneller Akzeptanz in Ministerien geführt.

    3. Justiz unter Druck – Bedarf an Digitalisierung und Effizienz
    Die deutsche Justiz leidet unter langen Verfahrensdauern, Überlastung und mangelnder Planbarkeit. Das führt dazu, dass Unternehmen zunehmend auf Schiedsverfahren ausweichen. Der BWD sieht hier dringenden Reformbedarf, insbesondere durch Digitalisierung und bessere Verfahrensorganisation.

    4. Zentrale Rolle von KI und offenen Gerichtsentscheidungen
    Künstliche Intelligenz kann Justiz und Anwaltschaft deutlich effizienter machen – etwa durch Auswertung großer Mengen anonymisierter Urteile. Dafür ist ein deutlich besserer Zugang zu Gerichtsentscheidungen notwendig. Politisch fehlt bislang der ausreichende Wille, diese Daten flächendeckend bereitzustellen.

    5. Wandel des Anwaltsberufs durch KI
    KI wird Anwälte nicht ersetzen, aber den Beruf stark verändern. Standardfälle werden zunehmend automatisiert, während komplexe, beratungsintensive Fälle wichtiger werden. Kanzleien, die KI nicht sinnvoll einsetzen, werden im Wettbewerb zurückfallen. Abrechnung, Haftung und Versicherungsfragen werden sich entsprechend anpassen.
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    Expert AI: Von der Akte zum fertigen Dokument – in einem Flow

    26.01.2026 | 38 Min.
    In der aktuellen Folge des Legal Tech Verzeichnis Podcast führt LTV Herausgeber Patrick Prior ein spannendes Interview mit Ralph Vonderstein, dem Geschäftsführer der Wolters Kluwer Legal Software Deutschland GmbH. Beide tauschen sich über das Thema "Expert AI: Von der Akte zum fertigen Dokument – in einem Flow" aus. Folgende Punkte wurden besprochen:

    1. Vom Dokument zur Akte: KI muss ganze Fälle verstehen
    Der entscheidende Schritt von Document Chat zu Case Chat ist der Perspektivwechsel: Juristische Arbeit findet nicht auf Dokumentebene statt, sondern auf Fallebene. Case Chat analysiert komplette Akten mit hunderten oder tausenden Dokumenten und versteht den rechtlichen Gesamtzusammenhang.

    2. Informationsüberlastung ist das Kernproblem moderner Kanzleien
    Anwält:innen managen heute keine Akten mehr, sondern massive Mengen unstrukturierter Informationen (E-Mails, Scans, Screenshots, PDFs). Case Chat adressiert genau diese Realität – nicht die idealisierte „Musterakte“.

    3. Produktivität durch Integration statt Copy-Paste
    Der größte Mehrwert entsteht durch die tiefe Integration in die Kanzleisoftware: keine Dokumentenauswahl, kein Export/Import, kein manuelles Prompting. Die KI arbeitet direkt im bestehenden Workflow und liefert Ergebnisse fertig formatiert in Word inklusive Kanzlei-Layout.

    4. Der Mensch bleibt verantwortlich – KI ersetzt Vorarbeit, nicht Urteilskraft
    Case Chat erstellt Schriftsatzentwürfe und Analysen, aber nichts wird automatisch versendet. Jurist:innen prüfen, korrigieren oder verwerfen die Vorschläge. Die KI spart vor allem mechanische, zeitintensive Vorarbeiten – nicht die juristische Verantwortung.

    5. KI ist kein Luxus für Großkanzleien, sondern Überlebensfaktor für den Mittelstand
    Der Fokus liegt bewusst auf kleinen und mittelgroßen Kanzleien ohne eigene Legal-Tech-Teams. Vorgefertigte Prompts, einfache Aktivierung und geringe Einstiegshürden ermöglichen auch weniger tech-affinen Kanzleien einen realistischen Einstieg in KI – und sichern Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Mandanten mit eigenen KI-Voranalysen.
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    JUNE - KI-gestütztes Case Management & Legal Automation

    15.01.2026 | 38 Min.
    In der aktuellen Folge des Legal Tech Verzeichnis Podcast führt LTV Herausgeber Patrick Prior ein spannendes Interview mit Björn Frommer, Co-Gründer und CEO des Legal Tech und KI Softwareanbieters JUNE. Folgende Punkte wurden besprochen:

    1. Tech-Motivation aus Praxisfrust
    June entstand aus der Erfahrung, dass bestehende Kanzleisoftware und Outsourcing-Modelle den operativen Anforderungen der juristischen Arbeit nicht gerecht wurden, wodurch der Aufbau eigener Technologie notwendig wurde.

    2. Positionierung als Enterprise-Plattform
    June ist von Beginn an als professionelle, ganzheitliche Plattform für große juristische Organisationen konzipiert, mit Fokus auf Standards, Sicherheit, Datenschutz und langfristige Skalierbarkeit.

    3. Use-Case statt Kanzleigröße
    Nicht die Größe der Kanzlei oder Rechtsabteilung ist entscheidend, sondern der konkrete Anwendungsfall. Klassische All-in-one-Kanzleisoftware wird als überholt angesehen.

    4. Abgrenzung durch Daten- und Prozessfokus
    Der zentrale Mehrwert von June liegt in der systematischen Datenerhebung aus juristischer Kommunikation und der darauf aufbauenden Automatisierung kompletter Prozessketten.

    5. Zukunftstrend: Agentische KI
    Der wichtigste technologische Trend sind autonome KI-Agenten und Multi-Agent-Systeme, die repetitive und komplexe Arbeitsabläufe selbstständig steuern, während Juristen sich auf hochwertige fachliche Arbeit konzentrieren.

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Über Legal Tech Verzeichnis - Legal Tech & Legal KI Talk

Der Legal Tech Verzeichnis - Legal Tech & Legal KI Talk erscheint zweimal monatlich. Gastgeber und LTV Herausgeber Patrick Prior spricht mit verschiedenen Gästen aus der Rechtsbranche zu Legal Tech Themen und zur Entwicklung der Künstlichen Intelligenz im Rechtsbereich.
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Generated: 5/7/2026 - 9:40:53 PM