Svea hat einen neuen Mitbewohner, er wohnt auf dem Gaming-PC im Keller, heißt Hallibot und richtet sich selbstständig E-Mail-Accounts ein und beantwortet Fragen. Mit OpenClaw hat sie sich einen KI-Agenten gebaut, der Termine koordinieren, E-Mails beantworten und Recherchen vorstrukturieren soll. Klingt nach Zukunft. Aber wie viel davon ist schon brauchbar und wie viel ist brandgefährlich?
Eva hat für eine Recherche hinter die Kulissen von Dating-Apps geschaut und herausgefunden, dass kommerzielle Apps kein Interesse daran haben, uns schnell zu verkuppeln. Stattdessen setzen sie auf psychologische Tricks, aber am Ende hilft Mathematik dem Algorithmus ein Schnippchen zu schlagen.
Für den Deep Dive holen sich die beiden Verstärkung: Barbara Hammer, Professorin für Maschinelles Lernen an der Universität Bielefeld, erklärt, warum agentische KI in der IT-Sicherheitsforschung als „absoluter Albtraum" gilt, weshalb Sprachmodelle keine Moral kennen und warum selber denken trotzdem wichtiger bleibt als jedes KI-Tool.
Hosts: Svea Eckert und Eva Wolfangel
Gast: Barbara Hammer, Professorin für Maschinelles Lernen, Universität Bielefeld
Musik und Produktion: Marko Pauli
Shownotes:
Das Thema bei Heise: https://youtu.be/ps7kqEXkwEs?si=iCO6LJZz4z2mlp61
Evas Artikel: https://www.zeit.de/digital/2026-02/online-dating-algorithmus-gamification-apps-geschaeftsmodell
Open Claw: https://openclaw.ai/
Zu Barbara Hammers Projekt: https://ki-akademieowl.de/