Das 0:0 von Hansa Rostock beim 1. FC Schweinfurt 05 war am vergangenen Samstag unterm Strich zu wenig – auch wenn das Spiel zwei unterschiedliche Halbzeiten hatte.
Wir sprechen über die schwache erste Hälfte, in der die Kogge kaum Zugriff bekam und offensiv fast gar nicht stattfand. Nach der Pause dann ein etwas anderes Bild: bisschen mehr Druck, mehr Chancen – eigentlich genug Möglichkeiten, um das Spiel zu gewinnen. Warum fällt trotzdem kein Tor?
Genau da setzen wir an und diskutieren, ob es an der Chancenverwertung, an fehlender Qualität im letzten Drittel oder doch an strukturellen Problemen liegt. Im Vergleich schauen wir auch kurz auf die Offensivreihen von Rot-Weiss Essen, MSV Duisburg, Energie Cottbus und VfL Osnabrück.
Am Ende bleibt die Erkenntnis: Eine gute Halbzeit reicht nicht – vor allem dann nicht, wenn vorne die Kaltschnäuzigkeit fehlt.