Zweites Pflichtspiel des Jahres, erste Niederlage für den 1. FC Nürnberg. Beim 0:2 in Darmstadt knüpft der Club ohne den auf die Tribüne verbannten Trainer Miroslav Klose zunächst nahtlos an die starke Leistung aus dem Heimspiel gegen die SV Elversberg an.
Dummerweise führt die fränkische Überlegenheit nicht zu einem Tor. Das gelingt dann den Gastgebern in der zweiten Halbzeit, in der sie die Angelegenheit mindestens ausgeglichener gestalten können. Warum die Niederlage trotzdem vermeidbar gewesen wäre, darüber sprechen Fadi Keblawi, Uli Digmayer und Sebastian Gloser in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge.
Lichtblicke gab es ja schon. So zum Beispiel das sehr gelungene Startelf-Debüt von Eric Porstner, der den gesperrten Berkay Yilmaz als Linksverteidiger ansprechend vertrat. Und auch Piet Scobel spielte zwar nicht ganz so spektakulär wie gegen Elversberg, zeigte aber, dass er sich einen Platz in der Startelf Kloses auch dann verdient hat, wenn ihm einmal nicht zwei Tore gelingen.
Kritisch betrachtet wird der zweite Durchgang, in dem der Club auf eine taktische Anpassung der Gastgeber spät bis gar nicht reagierte. Außerdem brachten die Einwechslungen von Kloses Stellvertreter Javier Pinola kaum Impulse.
Außerdem geht es wieder einmal um die Vertragsverlängerung von Klose, die Gerüchte über einen Wechsel des NLZ-Leiters Michael Wiesinger zum FC Bayern München und die Fußballerinnen, die etwas überraschend einen Punkt bei Werder Bremen geholt haben. Das haben sie ohne Torhüterin Larissa Rusek geschafft, die einen Tag vor der Partie an Juventus Turin verkauft worden war.