Kunstpause | Podcast der JUNGEN FREUNDE der Nationalgalerie
JUNGE FREUNDE der Nationalgalerie

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68 Episoden
- In der 68. Folge der KUNSTPAUSE sprechen Felix von Boehm und Charlotte Paulus mit der Unternehmerin und Kunstförderin Ingeborg Neumann über Claudia Wiesers „Something In and On Something Else“ (2024). Das Werk ist Teil der Endless Exhibition (Unendliche Ausstellung) im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Wieser rückt darin den runden Fahrstuhlschacht am Eingang des Restaurants in den Blick und setzt vor die zylindrische Bauform eine Installation aus rund 3.000 glasierten Keramikkacheln mit abstrakten Formen und historischen Fotografien. Die Erwerbung des Werks für die Sammlung der Nationalgalerie wurde durch die FREUNDE der Nationalgalerie und Peppermint ermöglicht.
- In der 67. Folge der KUNSTPAUSE sprechen Felix von Boehm und Charlotte Paulus mit dem Sammler, Kurator und Ausstellungsmacher Friedrich Gräfling über die Videoinstallation „Herzlichen Glückwunsch“ von Christian Jankowski aus dem Jahr 2000. Für seinen Beitrag zum erstmals ausgelobten Preis der Nationalgalerie für junge Kunst ließ Jankowski vier fiktive Preisreden schreiben, die von Schauspieler*innen vorgetragen und auf Video aufgezeichnet wurden. Nominiert waren neben Jankowski auch Olafur Eliasson und Katharina Grosse; ausgezeichnet wurde Dirk Skreber. Mit Friedrich Gräfling und seiner Frau Johanna Gräfling verbindet Christian Jankowski auch eine persönliche Zusammenarbeit: Er realisierte ihr Hochzeitsvideo als Kunstwerk und konzipierte die Farb- und Materialgestaltung ihres Wohnateliers in Bukarest.
- In dieser Folge der KUNSTPAUSE sprechen Felix von Boehm und Charlotte Paulus mit Laura Attanasio und Valentin Mogg über Christian Schads „Sonja“ von 1928 und die besondere Verbindung von Kunst, Bars und Berliner Nachtleben. Das Gemälde wurde 1997 von den FREUNDEN der Nationalgalerie aus Mitteln der Stiftung Ingeborg und Günter Milich für die Nationalgalerie erworben. Christian Schad zeigt Sonja als selbstbewusste junge Frau in einem Berliner Kaffeehaus – elegant gekleidet, rauchend und mitten im gesellschaftlichen Leben der Großstadt. Fast hundert Jahre später wirkt die Szene erstaunlich gegenwärtig und wird zum Ausgangspunkt für ein Gespräch über Bars als soziale Orte, Begegnungen in der Nacht und die Frage, warum Kunst und Gastronomie in Berlin seit jeher so eng miteinander verbunden sind.
- In der 65. Folge der KUNSTPAUSE sprechen Felix von Boehm und Charlotte Paulus mit dem Kunsthändler Lukas Minssen über das Werk „Glanz und Elend der Reformen“ von Konrad Klapheck aus den Jahren 1971/1975.Das Gemälde wurde von den FREUNDEN der Nationalgalerie mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz von Christie, Manson & Woods Ltd., London 1993 erworben. Konrad Klapheck machte alltägliche Gebrauchsgegenstände zu den Hauptfiguren seiner Malerei. In „Glanz und Elend der Reformen“ beherrscht eine monumentale Planierraupe die Bildfläche und wird zum Sinnbild politischer Reformen. Vor dem Hintergrund der Brandt-Ära thematisiert das Gemälde die Ambivalenz des Fortschritts: Was Ordnung schafft, kann zugleich Unterschiede einebnen und die Komplexität gesellschaftlicher Realitäten überrollen.
Konrad Klapheck GLANZ UND ELEND DER REFORMEN > > > Zum Werk
Lukas Minssen ist Kunsthistoriker und Geschäftsführer der Galerie Utermann in Dortmund, einer der ältesten familiengeführten Kunstgalerien Deutschlands. Seit 2015 führt er die Galerie in fünfter Generation weiter und verantwortet ein Programm mit den Schwerpunkten Deutscher Expressionismus, Klassische Moderne, Nachkriegskunst und ausgewählte zeitgenössische Positionen.
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Alle Infos über eine Mitgliedschaft bei den Jungen FREUNDEN der Nationalgalerie und bei den FREUNDEN der Nationalgalerie finden sich hier: Mitglied werden Die Jungen FREUNDE der Nationalgalerie treffen sich regelmäßig und begeistern sich für Kunst und Kultur in Berlin. Bei uns kannst du neue Kontakte knüpfen und unsere Leidenschaft für die Kunst teilen. Ausgehend von den sechs Häusern der Nationalgalerie schauen wir zusammen mit Expert*innen vor und hinter die Kulissen. Für mehr hier klicken: Junge FREUNDE der Nationalgalerie - In der 64. Folge der KUNSTPAUSE sprechen Felix von Boehm und Charlotte Paulus mit der Kuratorin Josephine Klinger über die von ihr kuratierte Ausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus“ in der Alten Nationalgalerie in Berlin. Die Ausstellung würdigt den Berliner Kunsthändler Paul Cassirer (1871-1926), der mit seinem Ausstellungsprogramm maßgeblich zur Verbreitung des französischen Impressionismus beitrug. Künstler wie Claude Monet, Edgar Degas, Auguste Renoir und Vincent van Gogh erhielten durch ihn große Aufmerksamkeit im deutschsprachigen Raum. Paul Cassirer setzte sich ebenso für den deutschen Impressionismus ein. Anhand von Max Liebermanns „Schusterwerkstatt“ (1881/82) sprechen wir über die Anfänge des deutschen Impressionismus.
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Über Kunstpause | Podcast der JUNGEN FREUNDE der Nationalgalerie
In jeder KUNSTPAUSE sprechen wir mit einem Gast über ein Werk aus der Sammlung der Nationalgalerie, das dieser selbst ausgewählt hat. Ausgehend von der jeweiligen Arbeit entwickeln sich spannende Gespräche über die Kunst und vieles mehr.
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