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IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

katrinstupp
IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter
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  • IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

    #68: Sie haben Post. Vielleicht. Briefe im Mittelalter und warum sie manchmal lebensgefährlich waren.

    08.03.2026 | 36 Min.
    Wann habt ihr zuletzt einen Brief geschrieben? Also so mit der Hand, mit Stift und so? ;)

    Briefe schreiben klingt erstmal irgendwie nach Schulzeit, Karopapier und Brieffreundschaften. Aber im Mittelalter war ein Brief manchmal eine Waffe, manchmal ein Liebesbeweis und manchmal der Grund, warum man von Piraten gekapert wurde.

    Lasst uns in die mittelalterliche Briefkultur schauen: Wer überhaupt schreiben konnte (Ihr wisst es sicher!), wie die ars dictaminis das Briefeschreiben zur Kunstform machte und was päpstliche Geheimdokumente mit dalmatinischen Piraten zu tun haben.

    Und außerdem: Warum eure letzte Bewerbungs-E-Mail strukturell aus dem 12. Jahrhundert stammt …

    Viel Spaß beim Hören!

     

    Links und Quellen

    Grażyna Kryszczuk: Briefe im Mittelalter / Listy średniowieczne, in: Annales Universitatis Mariae Curie-Skłodowska, Vol. XIX, Sectio FF, Lublin 2001.

    Wolfgang Achnitz: [Rezension] Christine Wand-Wittkowski, Briefe im Mittelalter. Der deutschsprachige Brief als weltliche und religiöse Literatur. Herne 2000.

    Klaus Herbers: Verlust – Veränderung – Ersatz: Beispiele der Briefpraxis im 9. Jahrhundert.

    Roland Zingg: Grundsätzliche Überlegungen zu Briefen und Briefsammlungen des früheren Mittelalters bezüglich Quellengattung und Überlieferung.

     

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  • IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

    #67: Rauhnächte zwischen Altem und Neuem

    08.02.2026 | 59 Min.
    Rauhnächte sind “zwischen den Jahren” irgendwie überall – als Ritualpaket für Rückblick, Neustart und Sinnsuche. In dieser Folge klären wir, was an den Erzählungen rund um „uralte Tradition“ historisch greifbar ist, wie spätere Deutungen daraus ein geschlossenes germanisches Erbe gemacht haben, und warum die Rauhnächte als Format heute trotzdem so gut funktionieren. Ein Blick auf Quellen, Motive und Mechanismen …

    Ich wünsche euch ganz viel Spaß bei einer etwas längeren Folge!

     

    Links und Quellen

    Johannes Hartlieb, Buch der verbotenen Künste: Überlieferung im Handschriftencensus

    Hans Vintler, Blumen der Tugend: Überlieferung im Handschriften

    Konrad Bollstatter: Losbücher-Sammlung: Infos im Handschriftencensus

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    #66: 775 Westfalen – die Fränkischen Reichsannalen und der Beginn einer Identität

    21.11.2025 | 38 Min.
    Hinweis: Diese Folge entsteht mit freundlicher Unterstützung des LWL‑Museums in der Kaiserpfalz. Meine Erfahrung und meine Meinung bleiben davon unberührt.

     

    Wie und wo beginnt Westfalen?
    In dieser besonderen Kooperationsfolge mit dem LWL-Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn geht es um ein einziges Wort in einem frühmittelalterlichen Dokument: Den Fränkischen Reichsannalen. Das Wort “uuestfalaos” ist der Beginn einer Region, ein Gefühl, ein Identitätsangebot. Im Oktober 2025 habe ich dazu die Ausstellung 775 Westfalen in Paderborn besucht und gefragt: Was bedeutet Westfalen heute? Wie entsteht eine Identität? Und wie erzählt man eine Geschichte, die nie klar angefangen hat?

     
    Links

    Zur Ausstellung 775 Westfalen

    Website der Ausstellung

    Website der Kaiserpfalz

    Instagram-Account der Kaiserpfalz

    IRMIMI-Folgen zu den Sachsenkriegen

    IRMIMI #65: Das Blutgericht von Verden

    IRMIMI #19: Sachsengeschichte Widukind von Corvey

    IRMIMI #2: Sächsisches Taufgelöbnis

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    #65: Das Blutgericht von Verden – ein Spaziergang durch den Sachsenhain (mit Björn Hennecke)

    08.11.2025 | 53 Min.
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    00:00:00 Intro

    00:00:35 Hausmeisterei

    00:08:29 Sachsenhain mit Björn Hennecke

    00:39:30 Kommentar von Hörer Mathias

     

    Im Jahr 2022 sind der liebe Björn Hennecke (“Der Geschichtsler”) und ich zum Sachsenhain in Verden gefahren. Dort soll sich 782 das “Blutgericht von Verden” im Rahmen der Sachsenkriege Karls des Großen abgespielt haben, bei dem angeblich 4.500 Sachsen enthauptet worden sein sollen.

    Die Nationalsozialisten haben dann in den 1930er Jahren einen “Gedenkort” errichtet - 4.500 Steine zieren so den Rundgang am Sachsenhain. Doch was hat das brutale Ereignis im Jahr 782 mit den Nationalsozialisten zu tun?

    Dem gehen Björn als Neuzeithistoriker und ich als Mittelalterhistorikern auf den Grund und nehmen euch mit auf einen Spaziergang durch den Sachsenhain :)

     

    Links

    Hier geht es zu Björns YouTube-Kanal

     

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    #64: Der Dukus Horant - Ein Fragment zwischen hebräischer Schrift und deutscher Sprache

    18.10.2025 | 38 Min.
    Ein mittelhochdeutscher Heldentext – überliefert in einer jüdischen Handschrift, geschrieben in hebräischer Schrift: Der Dukus Horant sprengt jede literarische Schublade. In dieser Folge erkunden wir, was kulturelle Zugehörigkeit wirklich bedeutet, warum ein Text auch ohne Ende eine Geschichte erzählen kann – und was passiert, wenn Identität, Sprache und Herkunft plötzlich nicht mehr zusammenpassen.

     



    Literatur



    Domhardt, Christopher: Zwischen verlorenem Lied und überliefertem EposQuellenkritische Studien zum ‚Dukus Horant‘, 2023


    Uri Zvi Shachar: Dukus Horant: The Codicology of a Mediterranean Epic. In: Speculum 99.1 (2024).


    Christopher Liebtag Miller: In di gasen gan: Aristocratic Display and the Generation of Status in König Rother and Dukus Horant. In: Forum for Modern Language Studies 50.1 (2014), S. 1–15.


    Fritz Peter Knapp: „Dukus Horant“ und die deutsche subliterarische Epik des 13. und 14. Jahrhunderts. In: Germanisch-Romanische Monatsschrift 54 (2004), S. 413–431.


    Gabriele L. Strauch: Text and Context in the Reading of Medieval Literature (Kapitel zu Dukus Horant). University Press of America, 1991.


    Friedrich Mader: Die „Dukus-Horant“-Forschung: Bericht und Kritik. Göppingen: Kümmerle Verlag, 1979.


    Ganz, Norman, Schwarz (Hrsg.): Dukus Horant. Edition + Kommentar. Ergänzungsreihe zum Altdeutschen Textbibliothek, 1964.


    Lajb Fuks (Hrsg.): The Oldest Known Literary Documents of Yiddish Literature (c. 1382). Leiden: Brill, 1957.



    Links



    Dukus Horant digital: Hier könnt ihr euch die Seite ansehen.


    IRMIMI-Folge zum Ambraser Heldenbuch


    Aachener Geschichte von Maximilian: Hier geht es zu seinem Instagram-Kanal

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Über IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

Irgendwas mit Medien? Nein, irgendwas mit Mittelalter! IRMIMI erweckt mittelalterliche Handschriften und ihre Storys zum Leben. Denn sie erzählen uns, was war, und erlauben uns, in die Welt von damals einzutauchen und unsere vielleicht etwas besser zu verstehen. Denn Handschriften sind mehr als beige Fetzen!
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Generated: 3/11/2026 - 8:08:40 AM