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IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

katrinstupp
IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter
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75 Episoden

  • IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

    #71: Das Lorscher Arzneibuch: Schimmel, Salben und undankbare Patienten

    10.05.2026 | 38 Min.
    Das Lorscher Arzneibuch ist das älteste erhaltene medizinische Buch Deutschlands – geschrieben um 800 von Mönchen in einem hessischen Kloster, die nicht nur Rezepte sammelten, sondern die Medizin vor dem Christentum verteidigen mussten.

    Wir schauen heute: Was steckt in den 482 Rezepten, warum brauchte ein Arzneibuch ein theologisches Vorwort und wie landet ein Buch aus Lorsch am Ende in Bamberg? UNESCO-Weltdokumentenerbe, mittelalterliche Käseschimmel-Therapie und ein Arzt, der vorher bezahlt werden will: alles dabei ;)

    Viel Spaß beim Hören!

    Eure Katrin

    Einen (ergänzenden) Blogartikel zum Lorscher Arzneibuch gibt es hier

    Lorscher Arzneibuch (Bamberg, Staatsbibl., Msc. Med. 1)

    Informationen im Handschriftencensus

    Direkt zum Digitalisat

     
    Links und Quellen

    UNESCO / Staatsbibliothek Bamberg: Eintrag zum Weltdokumentenerbe „Lorscher Arzneibuch", online verfügbar (abgerufen 2025)

    Stoll, Ulrich: Einleitung zur wissenschaftlichen Erschließung des Lorscher Arzneibuches, Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg, 1989

    Fischer, Klaus-Dietrich: Aufsatz zur kritischen Auseinandersetzung mit den Thesen Gundolf Keils zum Lorscher Arzneibuch, 2010

    Stoll, Ulrich / Keil, Gundolf (Übers.): Das Lorscher Arzneibuch. Übersetzung der Handschrift Msc. Med. 1 der Staatsbibliothek Bamberg. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 1989.

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  • IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

    #70: Alles Mittelalter – außer wenn nicht.

    19.04.2026 | 47 Min.
    Inhalt:

    00:00:00 Intro
    00:12:30 Thema

     

    Die Band In Extremo gelten als DIE Mittelalterband. Aber sind sie das wirklich? Und (viel interessanter ) warum glauben wir oft eigentlich, was wir glauben, wenn wir „Mittelalter" hören?

    Ich schaue mir mal an, wie Geschichtsbilder entstehen können, warum das Mittelalter in unseren Köpfen größtenteils eine Erfindung der Romantik ist, und was das mit Quellenkritik zu tun hat - und ich werde an der ein oder anderen Stelle auch ein bisschen fuchsig, glaube ich :D

    Hinweis: Es gibt wieder Vorgeplänkel, ab Minute 12:30 geht es inhaltlich los.
    Eine IRMIMI-Umfrage sagte mir, dass das gut ankommt und das Wichtigste: ich hatte auch einfach mal wieder Lust drauf :) Wer direkt in die Inhalte möchte, kann dies ab Minute 12:30 ca. tun!

     
    Links und Quellen

    Groebner, Valentin: Das Mittelalter hört nicht auf. Über Geschichte und Politik der Vergangenheit. C.H. Beck, München 2008.

    Velten, Hans Rudolf / Specht, Theresa (Hg.): Mittelalter und Populärkultur. transcript Verlag, Bielefeld 2024.

    Interview In Extremo in Planet View (2011)

    Interview In Extremo Hitparade

     

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  • IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

    #69: Mission oder Memoria? Die Gründungsurkunde des Moritzklosters

    29.03.2026 | 35 Min.
    937 gründet Otto der Große in Magdeburg ein Kloster. Bis heute steht in Geschichtsbüchern: Es war ein Missionskloster zur Christianisierung der Slawen. Nur dumm, dass in der Originalurkunde davon kein einziges Wort steht. Wie konnte sich dieser Mythos über Jahrhunderte halten und wer hatte ein Interesse daran? Ein Forschungskrimi zwischen Heiliger Lanze, Heiligenkult und dunkler Wissenschaftsgeschichte :)

    Viel Spaß beim Hören!

     

    Links und Quellen

    Freund, Stephan: „Otto der Große und die Slawen. Ideologische Instrumentalisierungen versus empirische Befunde", in: Freund/Köster/Puhle (Hrsg.), Des Kaisers letzte Reise.

    Stephan Freund, Matthias Puhle: Otto der Große 912–973Kaiser der Römer, König der Völker, 2023.

    Becher, Mathias: „Vitus von Corvey und Mauritius von Magdeburg: Zwei sächsische Heilige in Konkurrenz", in: Westfälische Zeitschrift 147, 1997.

    Bogdanovics, Lorenz : Inszenierte Kaisertreue. Die Statue des Heiligen Mauritius im Magdeburger Dom, Graz 2019.

    Informationen und Abbildungen der Urkunde im Landesarchiv Sachsen-Anhalt

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  • IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

    #68: Sie haben Post. Vielleicht. Briefe im Mittelalter und warum sie manchmal lebensgefährlich waren.

    08.03.2026 | 36 Min.
    Wann habt ihr zuletzt einen Brief geschrieben? Also so mit der Hand, mit Stift und so? ;)

    Briefe schreiben klingt erstmal irgendwie nach Schulzeit, Karopapier und Brieffreundschaften. Aber im Mittelalter war ein Brief manchmal eine Waffe, manchmal ein Liebesbeweis und manchmal der Grund, warum man von Piraten gekapert wurde.

    Lasst uns in die mittelalterliche Briefkultur schauen: Wer überhaupt schreiben konnte (Ihr wisst es sicher!), wie die ars dictaminis das Briefeschreiben zur Kunstform machte und was päpstliche Geheimdokumente mit dalmatinischen Piraten zu tun haben.

    Und außerdem: Warum eure letzte Bewerbungs-E-Mail strukturell aus dem 12. Jahrhundert stammt …

    Viel Spaß beim Hören!

     

    Links und Quellen

    Grażyna Kryszczuk: Briefe im Mittelalter / Listy średniowieczne, in: Annales Universitatis Mariae Curie-Skłodowska, Vol. XIX, Sectio FF, Lublin 2001.

    Wolfgang Achnitz: [Rezension] Christine Wand-Wittkowski, Briefe im Mittelalter. Der deutschsprachige Brief als weltliche und religiöse Literatur. Herne 2000.

    Klaus Herbers: Verlust – Veränderung – Ersatz: Beispiele der Briefpraxis im 9. Jahrhundert.

    Roland Zingg: Grundsätzliche Überlegungen zu Briefen und Briefsammlungen des früheren Mittelalters bezüglich Quellengattung und Überlieferung.

     

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  • IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

    #67: Rauhnächte zwischen Altem und Neuem

    08.02.2026 | 59 Min.
    Rauhnächte sind “zwischen den Jahren” irgendwie überall – als Ritualpaket für Rückblick, Neustart und Sinnsuche. In dieser Folge klären wir, was an den Erzählungen rund um „uralte Tradition“ historisch greifbar ist, wie spätere Deutungen daraus ein geschlossenes germanisches Erbe gemacht haben, und warum die Rauhnächte als Format heute trotzdem so gut funktionieren. Ein Blick auf Quellen, Motive und Mechanismen …

    Ich wünsche euch ganz viel Spaß bei einer etwas längeren Folge!

     

    Links und Quellen

    Johannes Hartlieb, Buch der verbotenen Künste: Überlieferung im Handschriftencensus

    Hans Vintler, Blumen der Tugend: Überlieferung im Handschriften

    Konrad Bollstatter: Losbücher-Sammlung: Infos im Handschriftencensus

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Über IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

Irgendwas mit Medien? Nein, irgendwas mit Mittelalter! IRMIMI erweckt mittelalterliche Handschriften und ihre Storys zum Leben. Denn sie erzählen uns, was war, und erlauben uns, in die Welt von damals einzutauchen und unsere vielleicht etwas besser zu verstehen. Denn Handschriften sind mehr als beige Fetzen!
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Generated: 5/12/2026 - 4:57:37 AM