In dieser Folge von Feldstudie wird es wild, ehrlich und nochmal neuseeländisch.
Zu Gast ist Isabel, die ursprünglich aus Deutschland kommt, mittlerweile in Neuseeland lebt und dort die Jagd für sich entdeckt hat. Nicht über den klassischen Weg mit Jagdschein, Revier und deutscher Vereinsstruktur, sondern mitten hinein in eine Welt, in der Jagd oft Selbstversorgung, Pest Control und Outdoor Abenteuer zugleich ist.
Es geht um invasive Arten, volle Tiefkühltruhen, lange Märsche durch den Busch, um Ziegen, Hirsche, Possums, Wildschweine und die Frage, warum Jagd in Neuseeland nicht einfach mit deutschen Maßstäben bewertet werden kann.
Isabel erzählt von Schuldgefühlen beim ersten erlegten Tier, von der Verantwortung hinter einem Schuss, von Unterschieden zwischen deutscher Waidgerechtigkeit und neuseeländischer Notwendigkeit und davon, warum ein Tier manchmal nicht nur Fleisch ist, sondern eine Geschichte im Gefrierbeutel.
Außerdem geht es um Frauen in der Jagd, Isabels Projekt Wild Chicks NZ und die Frage, warum Selbstvertrauen manchmal damit beginnt, selbst rauszugehen, selbst zu lernen und nicht immer nur das Anhängsel von jemand anderem zu sein.
Eine Folge über Freiheit, Verantwortung, kulturelle Unterschiede und darüber, dass Jagd manchmal mehr Fragen stellt, als sie beantwortet.
Oder anders gesagt: Deutschland hat Muttertierschutz. Neuseeland hat Busch, Sandflies und Tiere, die eigentlich gar nicht dort sein sollten. Beides erklärt einiges.
Ihr findet Isabell und ihr Projekt auf Instagram unter @wild_chix_nz. Folgt ihr unbedingt, wenn ihr mehr über Jagd, Fischen, Outdoorleben und Frauen in der neuseeländischen Jagd erfahren wollt.
Und wenn euch die Folge gefallen hat, freue ich mich wie immer riesig über eine Bewertung für den Podcast. Damit helft ihr Feldstudie dabei, noch mehr Menschen zu erreichen, die Jagd nicht nur sehen, sondern verstehen wollen.