Er ist unerschrocken, sein Hund Fridolin (ein „amerikanischer Zwergdackel“) ist ein Konditionswunder und wer Moritz Treffinger auf dem Gestüt Bonhomme in Werder bei Potsdam besucht, muss sich mit Hildegard gut stellen. Das ist eine Ziege, die ein paar Boxen neben den Cracks von Moritz Treffinger, Cadeau Noir und Fiderdance im Hengststall von Bonhomme ihr Domizil hat. Mit den beiden Deckhengsten hat Moritz Treffinger, 22, es geschafft, sich für das Dressur Weltcup-Finale zu qualifizieren. Im April 2026 geht es in die USA, nach Fort Worth in Texas. Für den ehemaligen Ponyeuropameister ist es der erste lange Flug und das erste Mal USA. Gut, dass er mit Fiderdance, „Fidel“, einen Partner hat, der über ausreichend Flug- und Weltcup-Erfahrung verfügt.
Moritz sagt von sich, er sei „unerschrocken“. Sein Motto: „einfach fragen – mehr als ein „nein“ kannst du nicht bekommen.“ Und unerschrocken zu sein, ist Programm. Viel ausreiten, weiterreiten, wenn Hildegard spontan mal in der Halle vorbeischaut und seine Alltagsroutinen nicht ändern, auch wenn es bald zum Weltcup-Finale geht. Von „In-Watte-packen“ hält er nichts, „lasst die Pferde Pferde sein“. Das heißt beispielsweise, dass jedes Pferd bei jedem Wetter aufs Paddock geht.
Ziele für die Zukunft? Ziel - das wäre zu groß, aber von Olympia träumen, das tut doch jeder Reiter, findet Moritz Treffinger.
Im Quiz geht es um Bundesstaaten der USA und den Menschen, der „reite dein Pferd vorwärts und richte es gerade“ formuliert hat. Ob da einer der fast 70.000 Follower von Moritz Treffinger auf Instagram helfen kann?