Eine Glanzleistung in Madrid, beim 2:1 des FC Bayern gegen Real im Viertlfinal-Hinspiel der Champions League, reicht aus: Manuel Neuer wird wieder in den Torhüter-Olymp gehoben. Aber was bedeutet das für die Zukunft des mittlerweile 40 Jahre alten Weltmeisters von 2014? Almuth Schult ist sicher, dass Neuer, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, in München weitermacht: „Erstens, um seinen Nachfolger Jonas Urbig weiter anzulernen und zweitens, der Mannschaft weiterhin etwas Außergewöhnliches zu geben.“ Die WM-Diskussion, also eine Rückkehr in die DFB-Elf, erachtet sie als „tot“, Roman hält die Debatte trotz Neuers Glanzparaden im Bernabéu ebenfalls für „sinnlos“. Almuth fällt dabei auf, dass Neuer weiterhin „polarisiert“, über ihn werde nur in Extremen gesprochen. Roman stimmt leicht ironisch zu: „Entweder ist er extrem gut, extrem oft verletzt oder extrem alt.“