Deutschland verliert erstmals bei dieser WM und erstmals nach elf Siegen in Serie. Die Leistung beim 1:2 gegen Ecuador warf einige Fragen auf. Im Fokus stand auch der zweite Gegentreffer, an dem Manuel Neuer eine Mitschuld trägt. „Es gibt immer eine andere Möglichkeit, zu reagieren, aber ist natürlich nicht einfach, es sind natürlich Millisekunden“, sagt Almuth. Dass Neuer (40) seinen Fehler nicht eingesteht, findet sie aber schwierig: „Als Führungsspieler sollte er vorangehen. Er hätte einfach nur sagen müssen, ich muss es mir nochmal angucken. Daran merkt man aber vielleicht auch, dass es ein Thema ist.“
Roman zweifelt derweil daran, dass die Niederlage zum richtigen Zeitpunkt kommt: „Den positiven Effekt, sie haben jetzt einen Schuss vor den Bug bekommen, den sehe ich so nicht. Eher eine verdiente Niederlage und die Befürchtung, wenn Mannschaften der Kragenweite nicht einmal Frankreich, Argentinien kommen, allein im Sechszehntelfinale, das fliegt dir um die Ohren.“