
Folge 72: Himmelsstürmer und ein Torwart-Theater
08.1.2026 | 27 Min.
Wer hat in der bisherigen Hinrunde der Bundesliga besonders beeindruckt, seine Leistung als Neuzugang voll abgerufen oder aber die Form der Vorsaison bestätigt? „Harry Kane ist immer zu nennen“, sagt Roman. Almuth meint: „Das ist einer, der bestätigt hat.“ Dazu gehört auch dessen Bayern-Kollege Michael Olise. In München als Sommer-Transfer eingeschlagen hat außerdem Luis Diaz. „Der hat auch geliefert“, sagt Almuth. Die jungen Newcomer Lennart Karl und Said El Mala konnten ebenso auf sich aufmerksam machen. Derweil bahnt sich im Tor von Eintracht Frankfurt ein erneuter Wechsel an: Kaua Santos, der junge Brasilianer, wird Michael Zetterer vorerst wieder als Nummer eins ablösen. Almuth warnt vor einem möglichen Zweikampf, der für noch mehr Unruhe sorgt: „Santos erst den Status als Nummer eins zu geben, ihn dann rauszunehmen, wenn es nicht so läuft, das kann dir auch einen Knacks geben.“ Es sei ein Problem, dass der junge Keeper „keine Spielpraxis hat“. Da sei es angebracht, dass er nicht nur ein Spiel bekommt.

Folge 71: Neujahr-Spezial - Bulls Eye und Irrsinn in Kamerun
01.1.2026 | 37 Min.
Zum Start ins WM-Jahr 2026 sprechen Almuth und Roman über all das, was 2025 diesen Podcast, aber auch insgesamt die ganze Welt des Fußballs ausgemacht hat. Rund um den Jahreswechsel geht es etwas lockerer zu. Dennoch gibt es genug Themen - wie fliegende Pfeile, wilde Trainerentlassungen in Kamerun rund um den Afrika Cup und neue aberwitzige Ideen von Fifa-Präsident Gianni Infantino. Außerdem wählt Almuth aus Vorschlägen von Roman den besten Folgen-Titel des Jahres. Es wird entspannt zum Jahresstart. In diesem Sinne: all unseren Hörerinnen und Hörern ein frohes und gesundes 2026!

Folge 70: Bagels und Träume von Berlinern – mit KATHY HENDRICH (Teil 2)
25.12.2025 | 35 Min.
Im zweiten Teil des Gesprächs mit Kathy Hendrich erzählt die 90-malige Nationalspielerin von ihrem allerersten Einsatz mit Chicago in den USA – der viel über ihre Essgewohnheiten vor Spielen aussagt. „Ich saß auf der Bank und hatte Hunger. Wenn du nachher reinkommst, willst du nicht mit Hunger auf den Platz gehen“, erinnert sich Kathy. Die Team-Physiotherapeutin habe dann im VIP-Raum „einen warmen Bagel toasten lassen mit irgendeinem geschmolzenen Käse. Ich hatte keine andere Wahl, sonst wäre ich auf dem Platz umgekippt“. Von welcher Süßspeise aus ihrer belgischen Heimat sie nicht genug kriegen kann, was ihr Wechsel in die USA mit ihrem Selbstvertrauen macht, wie die dortige Mentalität im Sport sich von der in Deutschland unterscheidet – und welche Ideen sie für die Männer-WM 2026 hat, verrät sie im Gespräch mit Almuth und Roman ebenfalls. Unseren treuen Zuhörerinnen und Zuhörern wünschen wir frohe Weihnachten!

Folge 69: Noch einmal WM? – Nationalspielerin KATHY HENDRICH im Interview (Teil 1)
18.12.2025 | 32 Min.
Anfang Dezember, im verlorenen Final-Rückspiel der Nations League gegen Spanien (0:3), bestritt Kathy Hendrich ihr 90. Länderspiel für die DFB-Frauen. Wie viele kommen noch dazu? „Wenn ich fit bin, spricht nichts dagegen, weiterzumachen. Das habe ich dem Trainer auch so gesagt“, erzählt die 33-Jährige in der heutigen Episode. Und Bundestrainer Christian Wück setzt gern auf ihre Dienste. Im Sommer 2025 zog es Kathy, die erfolgreich in Frankfurt, Bayern und Wolfsburg gespielt hat, in die USA. Die Olympiasiegerin von 2016, wo sie als Teil des erweiterten deutschen Kaders über Gold jubeln durfte, spricht in dieser Interview-Folge ausführlich über die allgemeine Entwicklung des Frauenfußballs, den Weg der DFB-Frauen, die Heim-EM 2029, die Professionalisierung der Frauen-Bundesliga – und ein beinahe fatales Lächeln. Außerdem gibt sie Almuth und Roman auch einen kleinen Einblick in die mögliche Zukunftsplanung auf Klub-Ebene. Viel Spaß mit Kathy Hendrich!

Folge 68: Die (Ohn)Macht der Spieler? Der Fall Salah
11.12.2025 | 28 Min.
Beim FC Liverpool zieht Sturm auf. Sportlich läuft es ohnehin nicht rund, jetzt meckert auch noch Kult-Spieler Mo Salah über seine Einsatzzeiten. Trainer Arne Slot greift ein, berücksichtigt ihn in der Champions League nicht – und Salah redet schon offen von Abschied. „Er könnte sich entschuldigen, aber es wird nicht von Vereinsseite kommen“, sagt Almuth. Die Fronten sind verhärtet. Da stellt sich die grundlegende Frage: Welche Macht haben Fußballprofis ihren Trainern, die formell die Vorgesetzte der Spieler sind, und ihren Vereinen gegenüber? „Der Trainer ist der Chef, der heißt nicht umsonst Cheftrainer, bekommt aber, das ist seltsam, deutlich weniger Geld als diejenigen, für die er Personalverantwortung hat. Damit geht ein Ungleichgewicht einher“, meint Roman. Almuth mutmaßt: „Vielleicht ist es in dem Fall so, dass der Kampf, der sonst nur intern ausgetragen wird, mal öffentlich ausgetragen wird.“



Almuths Pausen-T