Folge 53: Ich weiß, was du letzten Transfersommer getan hast
In der Fußball-Bundesliga dürfen Klubs bis zum 1. September um 20 Uhr neue Spieler verpflichten. Vereine aus Frankreich und England haben noch einen Tag länger Zeit, bis das Transferfenster in ihren Ländern schließt. Saudi-Arabien lässt Verpflichtungen bis zum 10. September, die Türkei sogar bis zum 12. September zu. Die verschiedenen Deadlines sorgen immer wieder für Diskussionen, weil Profis ihren Arbeitgeber aus Deutschland heraus ins Ausland länger verlassen können als der Klub dann wiederum einen Ersatz holen. Auch der Umstand, dass überhaupt in der bereits gestarteten Saison noch Wechsel vollzogen werden, wird seit Jahren kritisiert.
Almuth kann verstehen, „dass es ein Transferfenster nach unserer europäischen oder deutschen Denkweise geben muss. Aber es stellt sich bei mir wirklich die Frage: Wie sollst du es reglementieren, wie sollst du es eingrenzen, wo finden wir Fairness und wo hört Fairness auf?“ Roman findet ein Argument dafür, warum es für Teams durchaus hilfreich ist, nach Saisonstart noch reagieren zu dürfen.
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30:49
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Folge 52: Dann spielt doch mehr Netto
Almuth und Roman melden sich aus der Sommerpause nach einer bewegenden Frauen-EM zurück. Im wöchentlichen Rhythmus geht es pünktlich zum Start der Saison in der Fußball-Bundesliga wieder weiter. Das Thema zum Neustart: ein besonders Ärgernis, das schon in den ersten Spieltagen der 2. Liga häufig auftauchte – enorm lange Nachspielzeiten. Gründe dafür gibt es einige, ähnliche Beobachtungen konnte man auch schon bei der Wüsten-WM 2022 in Katar machen.
„Wenn die DFL möchte, dass es mehr Nettospielzeit gibt, hätte man auch zu einem Mittel greifen können“, sagt Almuth, die große Diskussionen und Konfliktpotenzial erkennt. So sieht es auch Roman: „Was den Schiedsrichter betrifft, ist für den jede Minute Nachspielzeit purer Stress, weil die Spannung kumuliert.“
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29:27
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Folge 51: Vom Punkt nicht auf den Punkt - EM Spezial
England hat den Titel verteidigt, alles endete - wie sollte es bei diesem Turnier auch anders sein - mit einem von Fehlschüssen geprägten Elfmeterschießen. In der abschließenden EM-Spezial-Folge sprechen Almuth und Roman über den alten und neuen Europameister und positive wie negative Trends nach vier Wochen Spektakel in der Schweiz. „Die Fanmärsche zu sehen, das ist hoffentlich der Anfang von etwas, das bleibt“, sagt Almuth über den stimmungsvollen Anhang vieler Nationen, das habe sie „sehr bewegt“. Roman regt an, dass männliche Schiedsrichter auch im hochprofessionellen Frauenfußball eingesetzt werden sollten: „Würde es das nicht aufwerten, wenn sehr gute Schiedsrichter mal ein Halbfinale oder Finale pfeifen?“
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36:28
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Folge 50: Tränen im Letzigrund - EM Spezial (Live aus Zürich)
Es hat nicht gereicht: Deutschlands Fußballerinnen scheitern im EM-Halbfinale an Spanien. Almuth und Roman sprechen danach in einer spontanen Live-Folge vor dem Frauenteam der Sportfreunde Gechingen, die ihren Besuch des Spiels in Zürich einem Gewinnspiel zu verdanken haben. Das Turnier der DFB-Frauen bewertet Almuth positiv, das Erreichen des Halbfinals als Erfolg. Besonders ein Umstand ist ihr als „besonders wertvoll“ im Gedächtnis. Mit der Gesamtentwicklung unter Bundestrainer Christian Wück ist sie dagegen noch nicht zufrieden. In den vergangenen Monaten „gab es viele Höhen und Tiefen in den Spielen“, sagt Almuth. Roman meint, dass im Turnier auch „viele Unwägbarkeiten“ hinzukamen.
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28:45
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Folge 49: Bergers Hand, Spaniens Füße – EM-Spezial
Fußball-Drama mit epischem Ausmaß: Deutschland steht nach gefühlt ewiger Unterzahl gegen Frankreich im Halbfinale, das 6:5 im Elfmeterschießen des Viertelfinals gewannen der Wille einer Einheit aus zehn Spielerinnen und die Weltklasse von Torhüterin Ann-Katrin Berger. Roman beschreibt die Geschehnisse vom Basler St. Jakob-Park als „eine der größten Spiele der deutschen Fußballgeschichte“. Die Rettungstat Bergers sowie ihre Leistung im Elfmeterschießen freut Almuth, weil das „alle Kritiker verstummen lässt“. Nun kommt nach dem wilden Viertelfinale mit Weltmeister Spanien die nächste große Hürde auf dem Weg zum Titel. Wie sollten die DFB-Frauen das angehen? Spanien „auf den Füßen stehen, eklig sein, in jedem Zweikampf ein, zwei Prozent mehr Druck reingeben“, sagt Almuth.
Donnerstag ist Pausenzeit – und zwar Zeit für Almuths Pausen-T. Die Welttorhüterin von 2014 und Olympiasiegerin 2016 mit Deutschlands Fußballerinnen Almuth Schult stellt hier ihr Thema oder ihre These der Woche vor. Co-Host Roman Gerth, Reporter beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) unter anderem für die DFB-Elf, muss sich davon überraschen lassen. Er kennt es vorher nicht, ist also in der gleichen Situation wie ihr, liebe Hörerinnen und Hörer. Und dann wird diskutiert. Davon darf man sich neue Erkenntnisse, interessante Einblicke und auch spannende Anekdoten aus Almuths noch immer aktiver Profilaufbahn erhoffen – aktuell aus den USA. Ein etwas anderes Tippspiel mit Überraschungspotenzial ist auch dabei. Die neue Folge gibt es jede Woche immer donnerstags ab 18 Uhr!
Almuths Pausen-T bei Instagram:
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Roman Gerth bei Instagram: https://www.instagram.com/romger94/?hl=de