Die Primadonnen

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15 Episoden

  • Die Primadonnen

    Rossini: L'Italiana in Algeri

    15.03.2026 | 45 Min.
    Algier oder Mexico City? Egal, Hauptsache Italien! Die Primadonnen schauen sich Gioachino Rossinis frühes Meisterwerk „L’Italiana in Algeri“ an der Deutschen Oper Berlin an. Rolando Villazón siedelt diese opera buffa (komische Oper) im goldenen Zeitalter des lucha libre, der mexikanischen Version des Catchens, an und lässt es ordentlich krachen. Das Publikum der Premiere brach in Begeisterungsstürme aus. Ob sich die Primadonnen auch von der Titelheldin Isabella um den Finger wickeln ließen? Hatten am Ende vielleicht doch die Männer die Nase vorn? Wie steht es um Orientalismus in der Oper? Und ist Catchen nicht das bessere Theater? Wie immer geht es Schlag auf Schlag.
    Hier gibt es den Trailer zur Aufführung und eine Playlist zur Folge.
    Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 08. März 2026
    Musikalische Leitung: Alessandro De Marchi
    Inszenierung: Rolando Villazón
    Bühnebild: Harald Thor
    Kostüme: Brigitte Reiffenstuel
    Licht: Stefan Bolliger
    Choreografie: Ramses Sigl
    Wrestling-Einstudierung: Ahmed Chaer
    Chöre: Jeremy Bines
    Chor der Deutschen Oper Berlin
    Dramaturgie: Konstantin Parnian
    Mustafà: Tommaso Barea
    Elvira: Hye-Young Moon
    Zulma: Lucy Baker
    Haly: Benjamin Dickerson
    Lindoro: Jonah Hoskins
    Isabella: Nadezhda Karyazina
    Taddeo: Misha Kiria
    Wrestler: El Comandante Rambo & Pascal Spalter
    Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin
    Tänzer*innen des Opernballett der Deutschen Oper Berlin
    Zitierte Musikbeispiele
    Alle Musikbeispiele aus L’Italiana in Algeri kommen aus der Einspielung mit I Solisti Veneti unter Claudio Scimone mit Marilyn Horne (Isabella), Ernesto Palacio (Lindoro), Samuel Ramey (Mustafa), DomenicoTrimarchi (Taddeo), Kathleen Battle (Elvira) usw.
  • Die Primadonnen

    Zugabe "Dialogues des Carmélites": Sister Act

    02.03.2026 | 36 Min.
    Die Primadonnen machen einen Abstecher ins Kloster und treffen dort jede Menge musikalischer Nonnen. Aus einem Zeitraum von fast 1000 Jahren. Wir lernen dabei viel über Schwesternschaft, weibliches Begehren, aber auch etwas über sozialen Ausschluss. Manuel Pollinger gesellt sich als Ehrenprimadonna hinzu und schwärmt von Florentina Holzinger. Und selbst wenn sich am Ende des Regenbogens vielleicht kein Traum erfüllt, so bleibt kein Auge trocken. Vor Lachen und vor Weinen.
    Wie immer gibt es die ganze Musik auf der Playlist zur Folge. Mehr über Manuel kann man auf seiner Homepage (www.manuelpollinger.com) erfahren.
     Zitierte Musikbeispiele
    Richard Rodgers & Oscar Hammerstein: Climb ev‘ry mountain aus “The Sound of Music”, gesungen von Peggy Wood (Filmversion) bzw. von Anne Sofie von Otter (aus dem Album “A Simple Song”)
    “Hail Holy Queen”, Original Soundtrack Sister ActHildegard von Bingen: “Ordu Virtutum”, gesungen von The Song Company unter Antony PittsGiacomo Meyerbeer: Bacchanale aus “Robert le Diable“, Orchestre Nationale Bordeaux Aquitaine, dirigiert von Marc Minkowski
    Giacomo Puccini: Senza mamma aus „Suor Angelica“, gesungen von Leontyne Price unter Francesco Molinari-Pradelli
    Paul Hindemith: Sancta Susanna, gesungen von Susan Bullock und Della Jones unter Yan Pascal Tortelier
    Giachino Rossini: Ah! quel respect aus „Le Comte Ory“, gesungen von Annick Massis und Marc Laho, dirigiert von Andrew Davis aus einer Liveproduktion aus Glyndebourne
  • Die Primadonnen

    Poulenc: Dialogues des Carmélites

    15.02.2026 | 53 Min.
    Wie weit ist man bereit zu gehen, um für seine Überzeugungen einzustehen? Die Nonnen in Francis Poulencs Oper „Dialogues des Carmélites“ von 1957 finden: bis in den Tod. Jedenfalls wenn die Alternative ist, mitten im Terrorregime der Jakobiner während der französischen Revolution alles aufzugeben, woran sie glauben: Die Kirche. Ihr Gelübde. Gott.
    Die Primadonnen besuchen die Produktion der Semperoper Dresden (Regie: Jetske Mijnssen, Musikalische Leitung: Marie Jacquot). Sie erzählen, warum die „Dialogues“ zu ihren Lieblingsopern gehören, streiten sich über den Schluss der Inszenierung und überlegen, was diese Oper mit der aktuellen Wehrpflichtdebatte gemein hat.
     
    Hier gibt es den Trailer der Semperoper und hier die Playlist zur Folge auf Spotify.
     
    MusikalischeLeitung: Marie Jacquot
    Inszenierung: Jetske Mijnssen
    Bühnenbild: Ben Baur
    Kostüme: Gideon Davey
    Choreografie: Lillian Stillwell
    Licht: Franck Evin
    Choreinstudierung: Jan Hoffmann
    Dramaturgie: Kathrin Brunner, Dorothee Harpain
    Sächsischer Staatsopernchor Dresden
    Sächsische Staatskapelle Dresden
     
    Le Marquis de la Force: Michael Kraus
    Blanche, seine Tochter: Marjukka Tepponen bzw. Tara Erraught
    Le Chevalier, sein Sohn: Julien Dran
    Madame de Croissy: Evelyn Herlitzius
    Madame Lidoine: Sinéad Campbell Wallace
    Mère Marie: Julie Boulianne
    Sœur Constance: Rosalia Cid
    Mère Jeanne: Michal Doron
    Sœur Mathilde: Nicole Chirka
    Beichtvater: Simeon Esper
    Erster Kommissar: Jürgen Müller
    Zweiter Kommissar: Vladyslav Buialskyi
    Kerkermeister: Martin-Jan Nijhof
    Offizier: Anton Beliaev
    Thierry: Yu He
     
    Zitierte Musikbeispiele
    Aufnahme mit dem Chœurs et Orchestre Du Théatre National De L'Opéra unter Pierre Dervaux mit Denise Duval (Blanche de la Force),  Denise Scharley (Madame De Croissy), Régine Crespin (Madame Lidoine), Rita Gorr (Mère Marie), Liliane Berton (Sœur Constance) bzw.
    Originalbeispiele mit freundlicher Genehmigung der Semperoper
  • Die Primadonnen

    Zugabe "Innocence": Familienbande

    18.01.2026 | 25 Min.
    Opern sind immer Teamarbeit – aber manchmal sind die Teams besonders familiär. Wir klären in unserer aktuellen Zugabe, welche Familienkonstellationen zur Entstehung von "Innocence", "Hänsel und Gretel", "Die Zauberföte" und anderen geführt haben. Nicht jede Zusammenarbeit blieb friedlich. Aber alle ergaben erstaunliche Musik.
    Wie immer gibt es die ganze Musik auf der Playlist zur Folge.
  • Die Primadonnen

    Saariaho: Innocence

    09.01.2026 | 48 Min.
    Auch in dieser Spielzeit widmen sich die Primadonnen einer Komponistin: Kaija Saariaho. Wir erzählen, was wir an ihrer letzten Oper “Innocence” von 2021 über die Folgen eines Schul-Amoklaufs so schätzen und berichten von gleich zwei Inszenierungen: der der Uraufführung 2021 in Aix-en-Provence (Regie: Simone Stone, ML: Susanna Mälkki) und der aktuell in Nürnberg laufenden (Regie: Jens-Daniel Herzog, ML: Roland Böer). Es geht um Schuld, Mehrsprachigkeit, Volksmusik in einer Opernpartitur – und die Frage: Wie hättest du reagiert?

    - Innocence: Aix en Provence (2021)
    - L'Amour de loin: Finnish National Opera
    - Saariaho – Hush 
    - Interview Kaija Saariaho und Aleksi Barrière mit Kirill Gerstein
    - Homepage Miika Hyytiäinen

    Besetzung: Aix-en-Provence (2021); Nürnberg (Dezember 2025)
    Regisseur: Simon Stone; Jens-Daniel Herzog 
    Bühnenbild: Chloe Lamford; Mathis Neidhardt
    Kostüme: Mel Page; Sibylle Gädeke
    Licht: James Farncombe; Fabio Antoci
    Dirigent: Susanna Mälkki; Roland Böer
    Orchester: London Symphony Orchestra; Staatsphilharmonie Nürnberg
    Chor: Estonian Philharmonic Chamber Choir; Chor des Staatstheater Nürnberg
    Kellnerin (Tereza): Magdalena Kožená; Almerija Delic
    Schwiegermutter (Patricia): Sandrine Piau; Chloë Morgan
    Schwiegervater (Henrik): Tuomas Pursio; Jochen Kupfer
    Braut (Stela): Lilian Farahani; Julia Grüter
    Bräutigam (Tuomas): Markus Nykänen; Martin Platz
    Priester: Jukka Rasilainen; Philipp Kranjc
    Lehererin (Cecilia): Lucy Shelton; Fredrika Brillembourg
    Schülerin 1 (Marketa): Vilma Jää; Erika Hammarberg
    Schülerin 2 (Lilly): Beate Mordal; Caroline Ottocan
    Schülerin 3 (Iris): Julie Hega; Lou Denès
    Schüler 4 (Anton): Simon Kluth; Manuel Ried
    Schüler 5 (Jeronimo): Camilo Delgado Díaz; Emanoel Velozo
    Schülerin 6 (Alexia): Marina Dumont; Martha Sotiriou

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Über Die Primadonnen

Große Gefühle und kleine Gemeinheiten. Der Opernpodcast von Georg Kasch und Salif Nimaga
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