Die Primadonnen

Die Primadonnen
Die Primadonnen
Neueste Episode

18 Episoden

  • Die Primadonnen

    Zugabe "Ariadne auf Naxos": Ab auf die Insel!

    05.05.2026 | 24 Min.
    Die Primadonnen nehmen euch mit auf die Insel! Zahlreiche Opern spielen auf Eilanden, manche wüst wie Naxos, andere ein Königreich wie Kreta (Georg Friedrich Händels "Arianna in Creta", Wolfgang Amadeus Mozarts "Idomeneo, re di Creta" oder besetzt von fremden Herrschern wie Sizilien (Giuseppe Verdis "Les vêpres siciliennes") und Hawaii (Paul Abrahams "Die Blume von Hawaii"). Oder sie sind künstlich erschaffen, aber eigentlich ein Symbol für menschliche Abgründe wie in Franz Schrekers "Die Gezeichneten". Danach sind die Primadonnen erst mal reif für die Urlaubs-Insel. Und ihr?
    Zitierte Musikbeispiele:
    Leonard Bernstein: Trouble in Tahiti, "What a Movie!", Dawn Upshaw, ML: David Zinman, Orchestra of St. Luke's
    Georg Friedrich Händel: Arianna in Creta, Arie "Sdegno, amore", Sandrine Piau, ML: Christophe Rousset, Les Talens Lyriques
    Wolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo, ré di Creta, "Fuor del mar", Michael Spyres, ML: Marko Lentonja, Orchestre Philharmonique de Strasbourg
    Paul Abraham: Blume von Hawaii, "Ein Paradies am Meeresstrand", Rudolf Schock
    Franz Schreker: Die Gezeichneten, Auzug aus Akt I: Heinz Kruse, ML: Lothar Zagrossek, Deutsches Sinfonie-Orchester Berlin
  • Die Primadonnen

    10 – Strauss: Ariadne auf Naxos

    19.04.2026 | 53 Min.
    Gibt es nur den einen Einzigen? Oder lässt man sich besser auf viele ein? Die Primadonnen diskutieren über Liebeskonzepte in „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Überraschung: Ariadne und Zerbinetta sind in Liebesdingen gar nicht so weit voneinander entfernt, wie es zunächst scheint!  Richtig in die Perückenhaare kriegen sich Die Primadonnen angesichts der Inszenierung von Hans Neuenfels an der Staatsoper Unter den Linden Berlin: Geniestreich oder eine Ansammlung von Missverständnissen? Selbst bei den Sänger*innen werden sie sich nicht einig. Ungewöhnlich persönlich wird’s auch und am Ende stellt sich die Frage: Seid ihr eher Team Ariadne oder Team Zerbinetta?
     
    Hier gibt es den ⁠Trailer zur Aufführung⁠ und eine Playlistzur Folge. 
    Premiere an der Staatsoper Unter den Linden Berlin am 14. Juni 2015. Besuchte Aufführung am 17.04.2026
    Musikalische Leitung: Eun Sun Kim
    Inszenierung: Hans Neuenfels
    Szenische Einstudierung, Spielleitung: Caroline Staunton
    Bühne: Katrin Lea Tag
    Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer
    Licht: Stefan Bolliger
     
    Primadonna, Ariadne: Camilla Nylund
    Zerbinetta: Serena Sáenz
    Tenor, Bacchus: Marco Jentzsch
    Der Komponist: Rebecka Wallroth
    Ein Musiklehrer: Roman Trekel
    Der Haushofmeister: Max Urlacher
    Harlekin: Jaka Mihelač
    Scaramuccio: Álvaro Diana
    Truffaldin: Manuel Winckhler
    Brighella: Junho Hwang
    Najade: Sonja Herranen
    Dryade: Sandra Laagus
    Echo: Serafina Starke
    Ein Offizier: Patrick Vogel
    Ein Perückenmacher: Hanseong Yun
    Lakai: David Oštrek
    Ein Tanzmeister: Michael Laurenz
    Puppenspieler: JARNOTH
    Staatskapelle Berlin
     
    Zitierte Musikbeispiele:
    Alle Musikbeispiele aus der Aufnahme von Kurt Masur (Dirigent), mit dem Gewandhausorchester Leipzig. RudolfAsmus (Haushofmeister), Dietrich Fischer-Dieskau (Musiklehrer), Julia Varady (Komponist), Jessye Norman (Primadonna/Ariadne), Paul Frey (Tenor/Bacchus), Wolfgang Millgramm (Offizier), Martin Finke (Tanzmeister und Scaramuccio), Egbert Junghanns (Perückenmacher), Rolf Wollrad (Lakai), Edita Gruberová (Zerbinetta), Olaf Bär (Harlekin), Gerd Wolf (Truffaldin), Andreas Conrad (Brighella), Eva Lind (Najade), Marianne Rørholm (Dryade), Julie Kaufmann (Echo).
  • Die Primadonnen

    Zugabe "L'Italiana in Algeri": Alla Turca

    26.03.2026 | 35 Min.
    Warum gibt's eigentlich so viele Opern, die im Orient spielen? In unserer Zugabe zur "L'Italiana in Algeri" sammeln wir Gründe und stellen von den hunderten Werken "alla turca" vier kurz vor: Georg Friedrich Händels "Tamerlano", Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Entführung aus dem Serail", Pablo Lunas "Benamor" und John Coriglianos "The Ghosts of Versailles". Dabei schauen wir uns den Orientbezug genauer an: Sind die Opern klischeehaft? Rassistisch? Oder erzählen sie vielleicht in erster Linie etwas über das europäische Selbstbild?
    Wer wirklich nicht genug bekommen kann, findet mehr in den Büchern, die auch die Folge inspiriert haben:
    Larry Wolff (2018): The Singing Turk. Ottoman Power and Operatic Emotions on the European Stage from the Siege of Vienna to the Age of Napoleon. Stanford University Press
    Peter Kivy (1999): Osmin's Rage. Philosophical Reflections on Opera, Drama, and Text. Cornell University Press
    Und wie immer gibt es eine Playlist zur Folge.

    Zitierte Musikbeispiele:
    Usku Dara, gesungen von Eartha Kitt aus dem Album “That Bad Eartha“
    Fremi, minaccia aus "Tamerlano" von Georg Friedrich Händel, gesungen von Rolando Villazon (Bajazet) mit den Gabrieli Players dirigiert von Paul McCreesh
    Solche hergelauf’ne Laffen aus „Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart, gesungen von Kurt Moll (Osmin) mit der Staatskapelle Dresden dirigiert von Karl Böhm
    Rondo alla Turca, aus der Klaviersonate No. 11 in A-Dur, KV 331 von Wolfgang Amadeus Mozart, gespielt von Lang Lang         
    Ya que tanto me estimáis aus "Benamor" von Pablo Luna, gesungen von Federico Fiorio (Dario) und David Oller (Juan debLeón) mit dem RSO Wien dirigiert von José Miguel Perez-Sierra hier auf Video
    Ausschnitt aus der Samira-Arie aus John Coriglianos Oper "Ghost of Versailles" 1991 an der New Yorker Met mit Marilyn Horne unter James Levine, Mitschnitt auf Youtube. Das Video von Preisverleihung der Oper! Awards 2026 findet sich hier.
  • Die Primadonnen

    9 – Rossini: L'Italiana in Algeri

    15.03.2026 | 45 Min.
    Algier oder Mexico City? Egal, Hauptsache Italien! Die Primadonnen schauen sich Gioachino Rossinis frühes Meisterwerk „L’Italiana in Algeri“ an der Deutschen Oper Berlin an. Rolando Villazón siedelt diese opera buffa (komische Oper) im goldenen Zeitalter des lucha libre, der mexikanischen Version des Catchens, an und lässt es ordentlich krachen. Das Publikum der Premiere brach in Begeisterungsstürme aus. Ob sich die Primadonnen auch von der Titelheldin Isabella um den Finger wickeln ließen? Hatten am Ende vielleicht doch die Männer die Nase vorn? Wie steht es um Orientalismus in der Oper? Und ist Catchen nicht das bessere Theater? Wie immer geht es Schlag auf Schlag.
    Hier gibt es den Trailer zur Aufführung und eine Playlist zur Folge.
    Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 08. März 2026
    Musikalische Leitung: Alessandro De Marchi
    Inszenierung: Rolando Villazón
    Bühnebild: Harald Thor
    Kostüme: Brigitte Reiffenstuel
    Licht: Stefan Bolliger
    Choreografie: Ramses Sigl
    Wrestling-Einstudierung: Ahmed Chaer
    Chöre: Jeremy Bines
    Chor der Deutschen Oper Berlin
    Dramaturgie: Konstantin Parnian
    Mustafà: Tommaso Barea
    Elvira: Hye-Young Moon
    Zulma: Lucy Baker
    Haly: Benjamin Dickerson
    Lindoro: Jonah Hoskins
    Isabella: Nadezhda Karyazina
    Taddeo: Misha Kiria
    Wrestler: El Comandante Rambo & Pascal Spalter
    Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin
    Tänzer*innen des Opernballett der Deutschen Oper Berlin
    Zitierte Musikbeispiele
    Alle Musikbeispiele aus L’Italiana in Algeri kommen aus der Einspielung mit I Solisti Veneti unter Claudio Scimone mit Marilyn Horne (Isabella), Ernesto Palacio (Lindoro), Samuel Ramey (Mustafa), DomenicoTrimarchi (Taddeo), Kathleen Battle (Elvira) usw.
  • Die Primadonnen

    Zugabe "Dialogues des Carmélites": Sister Act

    02.03.2026 | 36 Min.
    Die Primadonnen machen einen Abstecher ins Kloster und treffen dort jede Menge musikalischer Nonnen. Aus einem Zeitraum von fast 1000 Jahren. Wir lernen dabei viel über Schwesternschaft, weibliches Begehren, aber auch etwas über sozialen Ausschluss. Manuel Pollinger gesellt sich als Ehrenprimadonna hinzu und schwärmt von Florentina Holzinger. Und selbst wenn sich am Ende des Regenbogens vielleicht kein Traum erfüllt, so bleibt kein Auge trocken. Vor Lachen und vor Weinen.
    Wie immer gibt es die ganze Musik auf der Playlist zur Folge. Mehr über Manuel kann man auf seiner Homepage (www.manuelpollinger.com) erfahren.
     Zitierte Musikbeispiele
    Richard Rodgers & Oscar Hammerstein: Climb ev‘ry mountain aus “The Sound of Music”, gesungen von Peggy Wood (Filmversion) bzw. von Anne Sofie von Otter (aus dem Album “A Simple Song”)
    “Hail Holy Queen”, Original Soundtrack Sister ActHildegard von Bingen: “Ordu Virtutum”, gesungen von The Song Company unter Antony PittsGiacomo Meyerbeer: Bacchanale aus “Robert le Diable“, Orchestre Nationale Bordeaux Aquitaine, dirigiert von Marc Minkowski
    Giacomo Puccini: Senza mamma aus „Suor Angelica“, gesungen von Leontyne Price unter Francesco Molinari-Pradelli
    Paul Hindemith: Sancta Susanna, gesungen von Susan Bullock und Della Jones unter Yan Pascal Tortelier
    Giachino Rossini: Ah! quel respect aus „Le Comte Ory“, gesungen von Annick Massis und Marc Laho, dirigiert von Andrew Davis aus einer Liveproduktion aus Glyndebourne
Weitere Darstellende Kunst Podcasts
Über Die Primadonnen
Große Gefühle und kleine Gemeinheiten. Der Opernpodcast von Georg Kasch und Salif Nimaga
Podcast-Website

Höre Die Primadonnen, The Magnus Archives und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

Hol dir die kostenlose radio.de App

  • Sender und Podcasts favorisieren
  • Streamen via Wifi oder Bluetooth
  • Unterstützt Carplay & Android Auto
  • viele weitere App Funktionen
Rechtliches
Social
v6.9.1| © 2007-2026 radio.de GmbH
Generated: 5/13/2026 - 4:47:02 PM