Der Tafelberg, das Meer und eine Menge schöner Häuser – so sieht Kapstadt für uns aus. Und ich sage bewusst uns, denn wir sind nicht die Norm in einem Land, das mit weit mehr als nur Inflation zu kämpfen hat. Wir, das sind Europäer mit Geld, die sich in den schönsten Gegenden einen Urlaub gönnen oder sich dauerhaft dorthin ziehen lassen.
Die Realität aber ist hart und alles andere als schön. Nach der Apartheid 1994 hat sich vieles verändert, aber längst nicht genug von dem, was die Menschen dort verdient hätten.
Unsere Freundschaft mit Ashley, einem Strandverkäufer, hat uns gezeigt, wie viel wir noch verstehen müssen – und wie wenig wir eigentlich wissen. Wir widmen diese Folge ihm, denn er hat auch uns gezeigt, worauf es wirklich ankommt. Und wir durften mithelfen, damit er wieder ein Stück mehr an sich glaubt und niemals aufhört zu kämpfen.
Viel Spaß beim Zuhören!
Kapitel:
00:00:00 Ankommen in Kapstadt – Schönheit und Kontraste
00:03:00 Die Begegnung mit Ashley
00:06:00 Zuhören statt vorbeigehen
00:09:00 Alltag am Strand – Überleben statt Urlaub
00:13:00 Apartheid – erklärt von jemandem, der sie erlebt hat
00:17:00 Nach 1994: Freiheit, Euphorie und die bunten Häuser
00:20:00 Townships, Armut und keine Mittelschicht
00:23:00 Ashleys persönlicher Kampf
00:26:00 Kleine Gesten, große Wirkung
00:29:00 Unsere wichtigste Erkenntnis