In dieser Folge nehmen wir uns Clara Leinemanns Debütroman "Gelbe Monster" vor – und diesmal spoilern wir bewusst NICHT das ganze Buch! Wir lassen euch mit Cliffhängern zurück, damit ihr noch richtig Lust habt, das Buch selbst zu lesen!
Auch in dieser Episode nutzen wir unser Storytelling-Format: Ich nehme Rabea mit auf die Reise, indem ich das Buch nacherzähle und sie reagiert live darauf und schlüpft in die Rolle der Kommentatorin. Gemeinsam tauchen wir ein in Charlies Welt – eine Welt, die ganz anders ist, als man zunächst denkt.
Was passiert, wenn du dich selbst für einen schlechten Menschen hältst und dich ständig neu erfinden willst – nicht um zu wachsen, sondern weil du einfach nicht du selbst sein möchtest? Charlie, eine Mathematikstudentin, trägt seit Jahren dieses Gefühl mit sich rum, dass sie irgendwie falsch ist. Zu laut, zu impulsiv, zu viel – oder zu leise, zu langweilig, zu hässlich. Nie genug. Dann trifft sie Valentin, und es beginnt eine Geschichte voller unerwiderter Gefühle und gefährlicher Dynamiken.
Wir sprechen über tradierte Liebesideale, über weibliche Gewalt – ein Thema, das viel zu selten besprochen wird – und über emotionale Abhängigkeit. Clara Leinemann erzählt mit Leichtigkeit und Witz von einer Beziehung, die perfekt zu sein scheint, bis sie es nicht mehr ist. Dabei erschafft sie eine Antiheldin, die so liebenswert ist, dass man sich auf der letzten Seite nicht von ihr trennen möchte.
Triggerwarnung: Diese Folge behandelt Themen wie häusliche Gewalt, toxische Beziehungen und Aggression.