Zu Gast bei L.I.S.A.
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- Weimar als Zwischenreich – nicht nur Nationalsozialisten, sondern auch viele Historiker blickten stark teleologisch auf die Weimarer Republik und sahen in ihr einen Schritt auf dem unvermeidlichen Weg zum Dritten Reich. Mit ihrem neuen Buch „Im Zwischenreich“ stellt sich Ute Daniel, emirierte Professorin der Technischen Universität Braunschweig, gegen diese Alternativlosigkeit. Sie hebt Entwicklungen und wenig beachtete Verbindungen der Weimarer Zeit hervor, wie die zunehmende Rolle des Militärs, oder nie dagewesene Steuerreformen, und betont, dass es auch anders hätte kommen können.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_weimarer_republik_ute_daniel - Der Kapitalismus ist eine Wirtschafts- und Lebensform, um die sich zahlreiche Mythen ranken. Viele davon entstanden zu bestimmten historischen Zeitpunkten, wurden über Generationen weitergetragen und werden immer wieder neu erzählt: Der Kapitalismus sei etwas ganz Natürliches. Menschen hätten schon immer Privateigentum und Reichtümer angehäuft. Das Streben nach Profit sei dem Menschen gewissermaßen in die Wiege gelegt. Märkte habe es schon immer gegeben. Und der Staat sei seit jeher der große Gegenspieler des Kapitalismus. Doch wie historisch belastbar sind diese Erzählungen? Gemeinsam mit dem Wirtschaftshistoriker Prof. Sven Beckert von der Harvard University gehen wir den historischen Fakten hinter den kapitalistischen Mythen nach.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_kapitalismus_sven_beckert - „Dynamiken der Macht“ war das Motto des 55. Historikertags, der vom 16. bis 19. September 2025 in Bonn stattfand. Am Rande des Kongresses traf die Mitgliederversammlung des ausrichtenden Verbandes der Historikerinnen und Historiker Deutschlands (VHD) dabei eine wegweisende Entscheidung: Das alle zwei Jahre stattfindende Treffen heißt ab der kommenden Auflage „Tag der Geschichtswissenschaft“. Als solches findet es erstmals im September 2027 in Heidelberg statt, dann unter dem Motto „Rückschritte – Fortschritte“. Wir haben die Verantwortlichen im VHD, Prof. Dr. Antje Flüchter (Vorsitzende) und Dr. Marie von Lüneburg (Geschäftsführerin), sowie die Sprecher der ausrichtenden Ortskomitees, Prof. Dr. Friedrich Kießling (Bonn) und Prof. Dr. Romedio Schmitz-Esser (Heidelberg) eingeladen, um auf den vergangenen Historikertag zurückzublicken und die Planungen für den Tag der Geschichtswissenschaft in Heidelberg vorzustellen.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_vom_historikertag_2025_zum_tag_der_geschichtswissenschaft_2027 - Nach dem Scheitern der Revolution von 1848/49 suchten tausende Revolutionäre in den USA eine neue Zukunft. Auf der Flucht mussten sie nicht nur ihre Heimat, sondern oft auch Besitz, Freunde und Verwandte zurücklassen. Welche Rolle spielte die Familie bei diesem transatlantischen Neuanfang? Und wie prägten Ehefrauen und Kinder die Erinnerung an die Revolution und ihre Ideale? Diesen Fragen geht die Historikerin PD Dr. Sarah Panter in ihrem Buch „Revolutionäre Familien. Die transatlantischen Leben der ‚Achtundvierziger/Forty-Eighters‘, 1848/49–1914“ nach. In dieser Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ sprechen wir mit ihr über Migration, politische Identität und die oft verschlungenen Lebenswege revolutionärer Familien zwischen Europa und den USA.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_sarah_panter_familie_und_revolution_1848_usa L.I.S.A. - Lebendig oder museal? Die deutsche Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert
01.06.2026 | 1 Std. 42 Min.Zu Gast bei L.I.S.A. mit Per Leo und Janosch Steuwer. Die Kontroversen, die sich an der Erinnerungskultur in Deutschland entzünden, reißen nicht ab. Der „Historikerstreit 2.0“, die Debatte um die Gedenkstättenkonzeption des Bundes oder Protestaktionen wie zuletzt „Kufiyas in Buchenwald“ sind nur einige Beispiele. Mit den Historikern Dr. Janosch Steuwer (Köln) und Dr. Per Leo (Berlin) blicken wir in der neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ zunächst zurück: Unter welchen Bedingungen entstand die Erinnerungskultur und wie wurde sie zur bestimmenden Form der Auseinandersetzung der Deutschen mit dem Holocaust und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft? Um davon ausgehend zu fragen, wo heute die Grenzen dieses Umgangs mit der Geschichte liegen – insbesondere, wenn der Holocaust-Erinnerung eine identitätsstiftende Funktion zugeschrieben wird. Und inwieweit können Geschichtserzählungen heute überhaupt noch kollektive Bindekraft entfalten?
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_per_leo_janosch_steuwer
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Über Zu Gast bei L.I.S.A.
Zu Gast bei L.I.S.A. – hinter diesem Titel verbirgt sich ein Format, in dessen Rahmen Interviews mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Haus der Gerda Henkel Stiftung geführt werden. Die diskutierten Themen sind dabei so vielfältig wie die Gäste und reichen von der Archäologie, über die Geschichte bis hin zur Politikwissenschaft und dem aktuellen Tagesgeschehen.
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