Zu Gast bei L.I.S.A.
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- „Dynamiken der Macht“ war das Motto des 55. Historikertags, der vom 16. bis 19. September 2025 in Bonn stattfand. Am Rande des Kongresses traf die Mitgliederversammlung des ausrichtenden Verbandes der Historikerinnen und Historiker Deutschlands (VHD) dabei eine wegweisende Entscheidung: Das alle zwei Jahre stattfindende Treffen heißt ab der kommenden Auflage „Tag der Geschichtswissenschaft“. Als solches findet es erstmals im September 2027 in Heidelberg statt, dann unter dem Motto „Rückschritte – Fortschritte“. Wir haben die Verantwortlichen im VHD, Prof. Dr. Antje Flüchter (Vorsitzende) und Dr. Marie von Lüneburg (Geschäftsführerin), sowie die Sprecher der ausrichtenden Ortskomitees, Prof. Dr. Friedrich Kießling (Bonn) und Prof. Dr. Romedio Schmitz-Esser (Heidelberg) eingeladen, um auf den vergangenen Historikertag zurückzublicken und die Planungen für den Tag der Geschichtswissenschaft in Heidelberg vorzustellen.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_vom_historikertag_2025_zum_tag_der_geschichtswissenschaft_2027 - Nach dem Scheitern der Revolution von 1848/49 suchten tausende Revolutionäre in den USA eine neue Zukunft. Auf der Flucht mussten sie nicht nur ihre Heimat, sondern oft auch Besitz, Freunde und Verwandte zurücklassen. Welche Rolle spielte die Familie bei diesem transatlantischen Neuanfang? Und wie prägten Ehefrauen und Kinder die Erinnerung an die Revolution und ihre Ideale? Diesen Fragen geht die Historikerin PD Dr. Sarah Panter in ihrem Buch „Revolutionäre Familien. Die transatlantischen Leben der ‚Achtundvierziger/Forty-Eighters‘, 1848/49–1914“ nach. In dieser Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ sprechen wir mit ihr über Migration, politische Identität und die oft verschlungenen Lebenswege revolutionärer Familien zwischen Europa und den USA.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_sarah_panter_familie_und_revolution_1848_usa L.I.S.A. - Lebendig oder museal? Die deutsche Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert
01.06.2026 | 1 Std. 42 Min.Zu Gast bei L.I.S.A. mit Per Leo und Janosch Steuwer. Die Kontroversen, die sich an der Erinnerungskultur in Deutschland entzünden, reißen nicht ab. Der „Historikerstreit 2.0“, die Debatte um die Gedenkstättenkonzeption des Bundes oder Protestaktionen wie zuletzt „Kufiyas in Buchenwald“ sind nur einige Beispiele. Mit den Historikern Dr. Janosch Steuwer (Köln) und Dr. Per Leo (Berlin) blicken wir in der neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ zunächst zurück: Unter welchen Bedingungen entstand die Erinnerungskultur und wie wurde sie zur bestimmenden Form der Auseinandersetzung der Deutschen mit dem Holocaust und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft? Um davon ausgehend zu fragen, wo heute die Grenzen dieses Umgangs mit der Geschichte liegen – insbesondere, wenn der Holocaust-Erinnerung eine identitätsstiftende Funktion zugeschrieben wird. Und inwieweit können Geschichtserzählungen heute überhaupt noch kollektive Bindekraft entfalten?
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_per_leo_janosch_steuwer- Zu Gast bei L.I.S.A. mit Philip Manow. Wieso machen immer mehr Deutsche ihr Kreuz bei der AfD? Warum wählen viele Menschen eine Partei, die – zumindest auf den ersten Blick – gegen ihre eigenen Interessen handelt? Diese Fragen treiben derzeit große Teile der politischen Öffentlichkeit um. Nicht selten wird zur Erklärung auf psychologische Deutungen zurückgegriffen: „falsches Bewusstsein“ lautet dann Befund; für den Politikwissenschaftler Philip Manow eine fatale Psychopathologisierung und Ausdruck einer verkürzten Analyse. In seinem neuen Buch „Spaltungslinien“ entwickelt Manow eine alternative Deutung der gegenwärtigen politischen Umbrüche. Im Zentrum stehen neue Verteilungskonflikte, die das vertraute Koordinatensystem der deutschen und westeuropäischen Politik auf den Kopf stellen. Darüber haben wir mit ihm in einer neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ gesprochen.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/spaltungslinien_demokratie_philip_manow - Dr. Barbara Schäfer-Siems und Prof. Dr. Peter Schäfer haben ihr wissenschaftliches Leben der Judaistik gewidmet. In der neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ blickt das Wissenschaftlerpaar auf die gemeinsamen Stationen: die Studienjahre im Israel der 1960er Jahre, die Professuren Peter Schäfers in Berlin und Princeton und schließlich seine Zeit als Direktor des Jüdischen Museums in Berlin. Ein Gespräch über das aschkenasische Judentum, den Zionismus, glückliche Fügungen und Niederlagen.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_barbara_und_peter_schaefer
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Über Zu Gast bei L.I.S.A.
Zu Gast bei L.I.S.A. – hinter diesem Titel verbirgt sich ein Format, in dessen Rahmen Interviews mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Haus der Gerda Henkel Stiftung geführt werden. Die diskutierten Themen sind dabei so vielfältig wie die Gäste und reichen von der Archäologie, über die Geschichte bis hin zur Politikwissenschaft und dem aktuellen Tagesgeschehen.
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