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L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

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    Schöner Wohnen im antiken Rom

    18.06.2026 | 1 Std. 6 Min.
    Archäologie trifft Literatur – Folge 5: Wohlfühlfaktor oder reine Notwendigkeit? Häuser dienen als persönlicher Rückzugs- und Repräsentationsort. Ihre Ausstattung offenbart Zeitgeschmack, spiegelt aber auch soziale Gegebenheiten wider. Römische Wandmalereien und Bodenmosaike zeigen Wohlstand an und dienen repräsentativen Zwecken. Neben die Funktion trat früh schon ein ästhetischer Anspruch. Schöner Wohnen ohne den praktischen Nutzen zu vernachlässigen. Wie das geht, wussten die Menschen, die es sich leisten konnten, auch schon damals.

    In der Reihe „Archäologie trifft Literatur“ stellen die Archäologin Dr. Astrid Fendt und die Rezitatorin Barbara Greese antike Artefakte aus dem Landesmuseum Württemberg in einen kulturhistorischen Kontext. Im Dialog zwischen archäologischen Erläuterungen zu ausgewählten Objekten aus dem Museum mit der Lesung von poetischen und philosophischen Texten von der Antike bis heute zeigen sich Wohnideen für ein stilvolles Zuhause – Inspiration für unsere moderne Wohnkultur durchaus nicht ausgeschlossen.

    Credits
    Konzept Reihe:
    Barbara Greese (Rezitatorin), Dr. Astrid Fendt (Archäologin)

    Konzept Episode „Schöner Wohnen im antiken Rom“, Redaktion und Sprecherinnen:
    Barbara Greese, Dr. Astrid Fendt

    Ton & Schnitt, Musik:
    Roland Meifert, Audio-Medienservice Meifert München

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/archaeologie_trifft_literatur_05_schoener_wohnen
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    Familie und Revolution: Wie 1848 nach Amerika kam

    15.06.2026 | 1 Std. 17 Min.
    Nach dem Scheitern der Revolution von 1848/49 suchten tausende Revolutionäre in den USA eine neue Zukunft. Auf der Flucht mussten sie nicht nur ihre Heimat, sondern oft auch Besitz, Freunde und Verwandte zurücklassen. Welche Rolle spielte die Familie bei diesem transatlantischen Neuanfang? Und wie prägten Ehefrauen und Kinder die Erinnerung an die Revolution und ihre Ideale? Diesen Fragen geht die Historikerin PD Dr. Sarah Panter in ihrem Buch „Revolutionäre Familien. Die transatlantischen Leben der ‚Achtundvierziger/Forty-Eighters‘, 1848/49–1914“ nach. In dieser Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ sprechen wir mit ihr über Migration, politische Identität und die oft verschlungenen Lebenswege revolutionärer Familien zwischen Europa und den USA.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_sarah_panter_familie_und_revolution_1848_usa
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    Happy Birthday? In welcher Verfassung sind die USA?

    12.06.2026 | 51 Min.
    250 Jahre alt und in der schwersten Krise ihrer Geschichte: Die USA gelten als Mutterland der modernen Demokratie – doch seit Donald Trump zentrale Verfassungsbestimmungen missachtet, stehen ihre Grundprinzipien auf dem Spiel. Was 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der 13 nordamerikanischen Kolonien als Versprechen einer besseren Welt begann und zum – nicht unumstrittenen – Maßstab für Demokratien weltweit wurde, scheint heute zu erodieren. Wie gefährdet ist die amerikanische Demokratie wirklich – und was bedeutet ihr Wanken für Deutschland und Europa?

    Der jährliche Festvortrag der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus zum Verfassungstag im Mai würdigt Theodor Heuss‘ Tätigkeit als einen der Verfassungsväter des Grundgesetzes. Die Vorträge nehmen dabei internationale und aktuelle Verfassungsfragen in den Blick.

    Der Historiker Prof. Dr. Manfred Berg ist Inhaber des Curt-Engelhorn-Lehrstuhls für Amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die politische und soziale Geschichte der Vereinigten Staaten mit einem besonderen Interesse an Themen wie Bürgerrechten, Demokratie und politischer Polarisierung.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thh_250jahre_usa_manfred_berg
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    Das Ballspiel der Maya

    11.06.2026 | 1 Std. 6 Min.
    Mexiko, das zusammen mit Kanada und den USA die Fußball-Welt­meister­schaft 2026 aus­rich­tet, hat eine lange Ballspiel­tradi­tion, die weit über die Zeit der spanischen Erobe­rung hinaus­reicht. Tatsächlich war das Ballspiel eines der wesentlichen verbindenden Elemente aller mesoamerikanischen Kulturen. Die Maya waren geradezu ballspiel­verrückt: Im Maya-Kern­gebiet haben Archäologen mehr als 3.000 Ballspielplätze identifizieren können. Wie und nach welchen Regeln wurde aber auf diesen Plätzen gespielt? Und welche politische und religiöse Bedeutung hatte das Ballspiel für die Maya? Darüber haben wir in der neuen Folge von „Zeitlupe“ mit dem Archäologen und Maya-Experten Dr. Nicolaus Seefeld (Bonn) gesprochen.

    Dr. Nicolaus Seefeld (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) ist Archäologe mit dem Schwerpunkt Mesoamerika. Er ist seit 2018 Leiter eines Forschungsvorhabens zum Massengrab von Uxul und der Funktion ritueller Gewalt in der klassischen Maya-Gesellschaft, das von der Gerda Henkel Stiftung unterstützt wurde.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_maya_ballspiel
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    Lebendig oder museal? Die deutsche Erinne­rungs­kul­tur im 21. Jahrhundert

    01.06.2026 | 1 Std. 42 Min.
    Zu Gast bei L.I.S.A. mit Per Leo und Janosch Steuwer. Die Kontroversen, die sich an der Erinne­rungs­kul­tur in Deutschland entzünden, reißen nicht ab. Der „Historiker­streit 2.0“, die Debatte um die Gedenk­stätten­kon­zep­tion des Bundes oder Protest­aktionen wie zuletzt „Kufiyas in Buchenwald“ sind nur einige Beispiele. Mit den Histo­ri­kern Dr. Janosch Steuwer (Köln) und Dr. Per Leo (Berlin) blicken wir in der neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ zunächst zurück: Unter welchen Bedin­gun­gen entstand die Erinne­rungs­kul­tur und wie wurde sie zur bestim­men­den Form der Aus­ei­nan­der­­setzung der Deutschen mit dem Holocaust und der national­sozia­lis­ti­schen Gewalt­herr­schaft? Um davon aus­ge­hend zu fragen, wo heute die Grenzen dieses Umgangs mit der Geschichte liegen – insbe­son­dere, wenn der Holocaust-Erinne­rung eine identitäts­stiftende Funk­tion zu­ge­schrie­ben wird. Und inwie­weit können Geschichts­erzählungen heute überhaupt noch kollektive Bindekraft ent­fal­ten?

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_per_leo_janosch_steuwer
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