Archäologie trifft Literatur – Folge 5: Wohlfühlfaktor oder reine Notwendigkeit? Häuser dienen als persönlicher Rückzugs- und Repräsentationsort. Ihre Ausstattung offenbart Zeitgeschmack, spiegelt aber auch soziale Gegebenheiten wider. Römische Wandmalereien und Bodenmosaike zeigen Wohlstand an und dienen repräsentativen Zwecken. Neben die Funktion trat früh schon ein ästhetischer Anspruch. Schöner Wohnen ohne den praktischen Nutzen zu vernachlässigen. Wie das geht, wussten die Menschen, die es sich leisten konnten, auch schon damals.
In der Reihe „Archäologie trifft Literatur“ stellen die Archäologin Dr. Astrid Fendt und die Rezitatorin Barbara Greese antike Artefakte aus dem Landesmuseum Württemberg in einen kulturhistorischen Kontext. Im Dialog zwischen archäologischen Erläuterungen zu ausgewählten Objekten aus dem Museum mit der Lesung von poetischen und philosophischen Texten von der Antike bis heute zeigen sich Wohnideen für ein stilvolles Zuhause – Inspiration für unsere moderne Wohnkultur durchaus nicht ausgeschlossen.
Credits
Konzept Reihe:
Barbara Greese (Rezitatorin), Dr. Astrid Fendt (Archäologin)
Konzept Episode „Schöner Wohnen im antiken Rom“, Redaktion und Sprecherinnen:
Barbara Greese, Dr. Astrid Fendt
Ton & Schnitt, Musik:
Roland Meifert, Audio-Medienservice Meifert München
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/archaeologie_trifft_literatur_05_schoener_wohnen