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    Neid und Wettstreit – Künstler zwischen Konflikt und Kollaboration

    10.07.2026 | 48 Min.
    Warum stellten die Künstler aus Renaissance und Barock sich so oft als Zielscheibe des Neides dar? In ihrem Buch „Neid“ hinter­fragt die Kunst­his­torikerin Dr. Jana Graul (Uni­­ver­­sität Ham­burg) die geläu­fige Idee, sie seien dem Laster be­son­ders verfallen gewesen und legt die rheto­rischen Strategien ihrer Neid­klagen offen. Im Gespräch mit Kunst­historiker Prof. Dr. Wolf-Dietrich Löhr (Uni­ver­sität Hamburg) dis­ku­tiert sie den indivi­duellen künst­lerischen Um­gang im Konflikt mit anderen, aber auch: Welche kon­struk­tiven Kon­kur­renzen, Kol­labo­rationen und Netz­werke stehen den käm­pferi­schen Sze­narien gegen­über? Wie prägt eine auf Fort­schritt aus­gerichtete Konzeption von Wett­streit unseren Kanon der Kunst­ge­schich­te?

    Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte 2026 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_neid_und_wettstreit
  • L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

    Faszination Sport. Von der Antike bis zur Fußball-WM

    09.07.2026 | 46 Min.
    Sportereignisse schaffen immer wieder gemeinschaftsstiftende Erlebnisse und Begegnungen, die lange im Gedächtnis bleiben. Gleichzeitig ist der Sport kein Allheil­mittel: Bisweilen macht er bestehende Bruch­linien und gesell­schaft­liche Spaltungen besonders sichtbar, immer wieder wird er politisch instrumen­ta­li­siert. Worin besteht also die Faszination des Sports? Wie alt ist sie und wie gelingt es dem Sport sich immer wieder gegenüber politischen, wirtschaft­lichen oder reli­giö­sen Logiken zu behaup­ten? Darüber haben wir mit dem Althistoriker und Experten für die Geschichte des antiken Sports Prof. Dr. Christian Mann (Universi­tät Mann­heim) gesprochen: eine Tour de Force durch die Sport­geschichte – vom Sport im antiken Griechen­land bis zu den globalen Sportevents der Gegenwart.

    Diese Podcastfolge wurde im Rahmen des Jubiläums­festes zum 50jährigen Bestehen der Gerda Henkel Stiftung am 18. Juni 2026 vor Publikum aufge­zeich­net.

    Der Experte: Prof. Dr. Christian Mann ist Lehrstuhlinhaber für Alte Geschichte an der Universität Mannheim. Christian Mann erforscht die griechische und römische Geschichte in ihren langen Traditions­­linien, die bis zur heutigen Gesell­schaft reichen. Zu seinen Forschungs­schwer­punk­ten zählen neben der Geschichte der antiken Demo­kratie und Demagogie seit langem die antike Sportgeschichte. Auf diesem Gebiet veröffentlichte er zuletzt die Monographie „Griechische Athleten. Eine Sozialgeschichte“ (2025), die im Rahmen eines Opus Magnum-Stipen­di­ums der Volkswagen­Stiftung entstanden ist. Seit 2022 ist Christian Mann Mitglied des Wissen­schaft­lichen Beirats der Gerda Henkel Stiftung.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_faszination_sport
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    Faszination Sport. Von der Antike bis zur Fußball-WM

    09.07.2026 | 46 Min.
    Sportereignisse schaffen immer wieder gemeinschaftsstiftende Erlebnisse und Begegnungen, die lange im Gedächtnis bleiben. Gleichzeitig ist der Sport kein Allheil­mittel: Bisweilen macht er bestehende Bruch­linien und gesell­schaft­liche Spaltungen besonders sichtbar, immer wieder wird er politisch instrumen­ta­li­siert. Worin besteht also die Faszination des Sports? Wie alt ist sie und wie gelingt es dem Sport sich immer wieder gegenüber politischen, wirtschaft­lichen oder reli­giö­sen Logiken zu behaup­ten? Darüber haben wir mit dem Althistoriker und Experten für die Geschichte des antiken Sports Prof. Dr. Christian Mann (Universi­tät Mann­heim) gesprochen: eine Tour de Force durch die Sport­geschichte – vom Sport im antiken Griechen­land bis zu den globalen Sportevents der Gegenwart.

    Diese Podcastfolge wurde im Rahmen des Jubiläums­festes zum 50jährigen Bestehen der Gerda Henkel Stiftung am 18. Juni 2026 vor Publikum aufge­zeich­net.

    Der Experte: Prof. Dr. Christian Mann ist Lehrstuhlinhaber für Alte Geschichte an der Universität Mannheim. Christian Mann erforscht die griechische und römische Geschichte in ihren langen Traditions­­linien, die bis zur heutigen Gesell­schaft reichen. Zu seinen Forschungs­schwer­punk­ten zählen neben der Geschichte der antiken Demo­kratie und Demagogie seit langem die antike Sportgeschichte. Auf diesem Gebiet veröffentlichte er zuletzt die Monographie „Griechische Athleten. Eine Sozialgeschichte“ (2025), die im Rahmen eines Opus Magnum-Stipen­di­ums der Volkswagen­Stiftung entstanden ist. Seit 2022 ist Christian Mann Mitglied des Wissen­schaft­lichen Beirats der Gerda Henkel Stiftung.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_faszination_sport
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    Wie schätzen Sie die Kanzlerporträts als Kunsthistoriker ein, Andreas Beyer?

    08.07.2026 | 23 Min.
    Ende Juni ist im Berliner Bode Museum ein schon länger und mit Spannung erwartetes Gemälde enthüllt und vorgestellt worden: das Porträt der früheren Kanzlerin Angela Merkel als die jüngste Ergänzung in der Reihe der bisher sieben Kanzlerporträts im Kanzleramt. Gemalt hat es der deutsch-französische Künstler Jérémie Queyras. Wir wollten vom Kunsthistoriker Prof. Dr. Andreas Beyer wissen, wie er nicht nur Angela Merkels Kanzlerporträt einschätzt, sondern die Kanzlergalerie insgesamt. Und: In welche Tradition der Herrschaftsrepräsentation speist sich eine solche Ahnenreihe in Form von Porträtmalereien ein?

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lisa_am_telefon_andreas_beyer_kanzlerportraet
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    Henry Kissinger. Ordnungsmacht und Deutungshoheit

    06.07.2026 | 1 Std. 11 Min.
    Henry Kissinger – einflussreicher Staatsmann und polarisierende Figur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Von diesem „Scheinriesen“ der amerikanischen Außenpolitik während des Kalten Krieges handelt der von Arvid Schors (Universität zu Köln) herausgegebende Sammelband „Henry Kissinger. Ordnungsmacht und Deutungshoheit“. Aus diesem Anlass fand am 17.6.2026 an der Universität zu Köln eine Diskussion mit Agnes Bresselau von Bressensdorf (Institut für Zeitgeschichte München), Cora Schmidt-Ott (Universität Freiburg) und Arvid Schors unter der Moderation von Miloš Vec (Universität Wien / Universität zu Köln) statt. Die Diskutanten versuchten sich der Person Henry Kissinger jenseits seiner historischen Ikonisierung zu nähern und dabei auch weniger beachtete Aspekte wie seine wissenschaftliche Arbeit in das Gesamtbild einfließen zu lassen.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/henry_kissinger_diskussion
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