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- Die Idee hinter dem Podcast (Folge 0): Begriffe sind Ausdruck historischer Verhältnisse – und zugleich Kräfte ihrer Veränderung: Der neue L.I.S.A.-Podcast „Begriffe machen Geschichte“ untersucht die Entstehung, den Bedeutungswandel und die gesellschaftliche Wirkmacht ausgewählter Grundbegriffe im Laufe der Jahrhunderte. Im Mittelpunkt steht eine epochenübergreifende Perspektive, die von der Antike über das Mittelalter und die Neuzeit bis in die Gegenwart reicht. Ziel ist es, die historische Genese ausgewählter Begriffe, ihre semantischen Häutungen und die jeweiligen Kontexte nachzuzeichnen. Im deutschsprachigen Raum ist die Begriffsgeschichte maßgeblich durch das von Otto Brunner, Werner Conze und Reinhart Koselleck herausgegebene Standardwerk „Geschichtliche Grundbegriffe“ (1972–1997) geprägt. Seither haben neue Forschungsansätze das Feld erweitert, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit einlösen zu können. Auch der Podcast versteht sich als selektive Annäherung. In dieser Folge Null diskutieren die Initiatoren und Protagonisten des Podcasts die Möglichkeiten und Grenzen des Formats.
Die begriffsgeschichtliche Annäherung erfolgt aus drei epochenspezifischen Perspektiven. Drei ausgewiesene Historiker stellen die jeweiligen Bedeutungsdimensionen und historischen Wirkungszusammenhänge der untersuchten Begriffe vor und veranschaulichen diese anhand exemplarischer historischer Konstellationen:
Antike: Prof. Dr. Christian Mann (Universität Mannheim)
Mittelalter: Prof. Dr. Eva Schlotheuber (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Neuzeit: Prof. Dr. Stefanie Middendorf (Humboldt-Universität zu Berlin)
Redaktion und Moderation: Georgios Chatzoudis (Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf)
Ton und Schnitt: Lukas Beichler und Moritz Binkele (Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf).
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/begriffe_machen_geschichte_die_idee_hinter_dem_podcast - Hunderte Vereine, eine breit aufgestellte Arbeitersportbewegung und zahlreiche Spitzenmannschaften: Berlin war um 1930 eine absolute Fußballhochburg. Doch wie veränderte sich diese vielfältige Vereinslandschaft nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933? Mit der neuen Ausgabe von „Zeitlupe“ setzen wir unsere Serie zu Fußballvereinen im Nationalsozialismus fort, wobei das Hauptaugenmerk diesmal nicht auf einem einzelnen Club liegt, sondern die Entwicklungen im Berliner Fußball insgesamt thematisiert werden. Anhand verschiedener Vereine, darunter des BFC Viktoria 1889, dessen Vorsitzender Otto Colosser von den Nationalsozialisten bedroht und aus dem Amt gedrängt wurde, sprechen wir über die Mechanismen der Gleichschaltung im Fußball. Gesprächspartner ist der Historiker und Politikwissenschaftler Julian Rieck, der sich intensiv mit der Geschichte des Berliner Fußballs zwischen 1933 und 1945 beschäftigt hat.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_podcast_berlin_fussball_nationalsozialismus - Der Titel eines Buches des Juristen und Migrationsexperten Prof. Dr. Daniel Thym (Universität Konstanz) lässt hoffen: Lässt sich Migration doch steuern und damit aktuelle Konflikte lösen? Ja, Daniel Thym zeigt, dass Asylmigration und Fachkräfteanwerbung sinnvoll gesteuert werden können – wenn wir ein Selbstbild als Einwanderungsrepublik entwickeln, das die vielfältige Gesellschaft zusammenhält. Im Vortrag zeigt er Möglichkeiten auf, wie wir dem komplexen Phänomen der Einwanderung gerecht werden können und wie die demokratische Mitte die Deutungshoheit über eine zentrale Zukunftsaufgabe zurückgewinnen kann.
Ein Vortrag beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_thym_migration_steuern - Thomasius Club mit Mirjam Schaub am 1. Juli 2026.
Was ist das: Radikalität? Die Kulturphilosophin Mirjam Schaub hat der Radikalität eine große Studie in zwei Bänden gewidmet, und ihr von den Anfängen in der Antike bis in unsere Gegenwart nachgespürt. Dabei vertritt sie die These, dass Radikalität das Versprechen ausdrückt, den Spalt zwischen Theorie und Praxis zu überbrücken – denn das Radikale unterbricht das Normale. Uta Karstein und Christian Lamp fragen bei ihr nach, was das mit dem Selbstmord des Sokrates und der Lebensweise des Diogenes zu tun hat und weshalb sich das Radikale später in Karneval, Mönchtum und Kunst wiederfindet.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_mirjam_schaub_radikalitaet
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