Und hier noch die Quellen (#UHNDQ) – der feministische Podcast mit Ole Liebl
Ole Liebl

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Inhalte
Ich habe mich mit Stefan Schulz über das Sachbuch als literarisches, didaktisches und publizistisches Genre unterhalten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich populäre Sachbücher heute von Fachbüchern, Journalismus und Belletristik unterscheiden und warum Bücher nicht nur Informationen vermitteln, sondern auch gelesen, besprochen und gemeinsam eingeordnet werden müssen. Ein weiteres Thema war das Verhältnis von Verlag, Autor und Publikum sowie die starke Fixierung des Buchmarkts auf Zwischenstufen. Schulz beschreibt, wie sich Lesen, Podcast und KI für ihn zu einem Arbeitsmodus verbinden, und betont, dass gute Sachbücher klare Begriffe, nachvollziehbare Brücken und eine starke innere Struktur brauchen. Besonders im politischen Sachbuch hält er Feedback, Redigat und begriffliche Präzision für zentral. - Ich habe Anfang des Jahres Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky interviewt. Sie ist eine der renommiertesten Geschlechterforscher:innen des Landes, und es hat mich besonders interessiert, wie sie aus einer genderwissenschaftlichen Sozialforschung und ich aus einer durchaus aktivistisch geprägten Wissenschaftskommunikation in Kontakt kommen können. Villa Braslavsky stellt sich den harten Fragen: Wie zeitgemäß ist die analytische Kategorie Gender? In welchem Spannungsverhältnis stehen Gender-Aktivismus und wissenschaftliche Forschung? Warum ist Genderwissenschaft eine »Verunsicherungswissenschaft«? Und warum ist der Begriff der »Eigenlogik« so wichtig?
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- Eine kritische Auseinandersetzung mit dem postfeministischen Werk von Martin Schröder
Ich habe das Buch „Wann sind Frauen wirklich zufrieden?“ von Martin Schröder gelesen. Auf der Basis von über 700.000 Befragungen möchte uns der Autor mitteilen, warum Frauen bereits so glücklich sind, dass sie den Feminismus eigentlich gar nicht mehr nötig haben. Inwieweit diese Aussagen sich mit anderen Studien decken und wo die Interpretation der Zahlen bei Schröder etwas über die Stränge schlägt, das bespreche ich nach langer Pause in meiner nächsten Podcast-Folge.
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https://www.oleliebl.com/podcast - Warum Linke für bedingungslose Meinungsfreiheit einstehen sollten
»Free Speech« ist eine Parole der Liberalen – und wird von Rechten genutzt, um gegen gegen inklusive Sprache zu schießen. Oft wenden sich Linke dann an Papa Staat, um ihre Kämpfe mit Antidiskriminierungsgesetzen und behördlichen Leitlinien institutionell abzusichern. Der Staat, so finden Wolfgang M. Schmitt und Ole Liebl, ist hier ein gefährlicher Partner. Vielmehr plädieren sie dafür, dass man sich den Ruf nach »Free Speech« von Links aneignet. Und endlich die Themen anspricht, die von konservativen Medien lieber verschwiegen werden, z. B. Vermögensungleichheit im Kapitalismus, der Völkermord in Gaza oder die rassistische Stimmungsmache der Springer-Presse.
Ich habe zusammen mit Wolfgang über Free Speech im Rahmen des Podcastfestivals Podcat & Poodle in Dresden gesprochen. Dank geht raus an die Organisator:innen, die Scheune als Veranstalterin und die Schauburg als Location. Es war ein großartiger Abend!
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Über Und hier noch die Quellen (#UHNDQ) – der feministische Podcast mit Ole Liebl
Im Podcast »Und hier noch die Quellen« (UHNDQ) stelle ich, Ole Liebl, regelmäßig feministische Themen vor. Gern auch Sachbücher. Immer mit Quellen.
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