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Track17 - Der Musikpodcast

Christopher Hunold & Melanie Loeper
Track17 - Der Musikpodcast
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153 Episoden

  • Track17 - Der Musikpodcast

    #77 | Man/Woman/Chainsaw, Nia Archives, Darlynn, Fred Again, Julia Holter

    10.09.2026 | 1 Std. 40 Min.
    Alle Links in den Shownotes.

    Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören?

    Ihr Name stammt aus einem Horror-Sachbuch, ihre Musik aus allen uns bekannten Jahrzehnten, ihre EInflüsse aus allem, was nichts mit dem Vintage-Art-Rock zu tun hat, den MAN/WOMAN/CHAINSAW für uns spielen. Was kann der Hype?

    NIA ARCHIVES treibt mit ihrem neuen Album das auf die Spitze, was die urbritischen Kellergrenres Garage, Jungle und Drum n' Bass eigentlich schon immer, und gar nicht so heimlich, mit in ihrer DNA trugen: Pop sein dürfen. Ist das jetzt dennoch mehr Olivia Rodrigo als Metalheadz und ist das gut?

    DARLYNN haben, geht es nach Christopher, das Album des Monats mitgebracht. Es ist eine einzige Feier queerer Liebe und spielt mit trockenem Chicago-House, early 2010s Bass-Musik, Soul, Disco und Techno auf eine so smoothe und gekonnte Art. Ein körperliches, positives, mitreißendes Album. Deshalb stellen wir hier gar nicht erst die Frage, ob man das hören soll: Hören.

    Die Nahbarkeit, das Mitnehmen, das tagebuchige. Was locker und nonchalant wirkt, ist Teil des Konzeptes FRED AGAIN. Aber muss das bedeuten, dass die Musik deshalb untergeht? Das Verbindende des Mixtapes, an dessen Entstehung er per Livestream Millionen Menschen hat teilhaben lassen, stellt Fragen. Melanie antwortet. Und ist mehr als zufrieden.

    Ausgerechnet JULIA HOLTER, die Art-Pop-Künstlerin, die sich musikalisch in wenigen Jahren oft dramatisch veränderte, hält jetzt inne und überarbeitet einen Song ihrer letzten Platte, um daraus eine neue aufzunehmen. Wie passen ausufernde Improvisationen als Statement dazu? Und wo steht sie jetzt?

    Dazu empfehlen wir zwölf weitere Releases von Jungle, Frances Cheng, New German Cinema, Ceremony, Lord Of The Isles uvm.

    Platten:
    Man/Woman/Chainsaw - Cannonball (Fiction)
    Nia Archives - Emotional Junglist (Universal)
    Darlynn - Dyke Den (Dark Entries)
    Fred again.. & LATIN MAFIA – 9 months & 50 hours
    Julia Holter - Materia (Domino)

    Songs für die Playlist:
    Man/Woman/Chainsaw - Nosedive
    Oen Sujet - Second Service
    New German Cinema - Being Dead
    Main Phase - Sunpetal
    Ceremony - Death Destruction Mayhem
    Nia Archives - There Goes Ma Head
    Darlynn - Make Yr Move
    Frances Chang - I Can Feel The Waves
    Lavurn - Playback
    Jungle - Move Like You Do
    Djrum - I Wander (III)
    Fred again… & Latin Mafia - benjy chord
    Julia Holter - The Laugh Is In The Eyes
    Fundido - Get A Grip
    Lord Of The Isles - Venus Flux
    Open Mike Eagle & Kenny Segal - Science Fiction/Fantasy
    Initiate - Numb the Pain

    Setlist:
    – [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Arctic Monkeys 00er-Phase und die Reevaluation des alten Mainstreams
    – [00:13:26] Man/Woman/Chainsaw - Cannonball
    – [00:32:39] Playlist Part 1: Oen Sujet, New German Cinema, Main Phase, Ceremony
    – [00:37:41] Nia Archives – Emotional Junglist
    – [00:52:50] Darlynn – Dyke Den
    – [01:03:10] Playlist Part 2: Frances Chang, Lavurn, Jungle, Djrum
    – [01:09:51] Fred again.. & LATIN MAFIA – 9 months & 50 hours
    – [01:25:36] Julia Holter - Materia
    – [01:35:52] Playlist Part 3: Fundido, Lord Of The Isles, Open Mike, Initiate – Jetzt auf Spotify abonnieren.
  • Track17 - Der Musikpodcast

    #76 | Gichard, Batu & Donato Dozzy, Four Tet, Widowspeak, Hot Chip

    28.08.2026 | 1 Std. 18 Min.
    Alle Links in den Shownotes.

    Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören?

    Das schottische Duo Gichard mag die Welt genauso wenig verstehen wie wir, nutzt aber vernebelten Lo-Fi-Post-Punk und wirre wie absurde, dabei trotzdem einschlagende Texte, damit wir uns dabei nicht so alleine fühlen. Eine der Platten des Jahres. Sagt zumindest Christopher. Melanie feiert ein anderes Duo. Batu und Donato Dozzy kommen für ihr erstes gemeinsames Album voll von rhythmisch vertracktem Techno zusammen.

    Kieran Hebden aka Four Tet zerstört derweil unsere Bildschirme und Musik-Apps mit seinem „Windings“-Projekt, das die Frage aufwirft, ob er das Alias extra gewählt hat, um in Ruhe wieder zu seinem alten Sound zurückzukehren. Die Band Widowspeak schaut auch zurück und wir machen mit. 20 Jahre zurück, um genau zu sein, denn „The Warning“ von Hot Chip kommt zum 20. Geburtstag, neben zwei anderen Hot-Chip-Platten, noch mal heraus. Und ja, wir müssen über „Boy From School“ reden. Wie gut ist das gealtert und wie sah die Musikwelt 2006 aus?

    Platten:
    Gichard - Chins For Lefty
    Batu & Donato Dozzy - Exhale
    Four Tet - TEXT059
    Widowspeak - Roses
    Hot Chip - The Warning/Made In The Dark/One Life Stand

    Songs für die Playlist:
    Gichard - Your Private Hell
    Der Assistent - Ultramarin
    Emer - Time Test (feat. Ugnė Uma)
    INVT - Salsa Swing
    Acid Arab - Ma7boubi
    Batu & Donato Dozzy - Swarm
    Four Tet - Track 02
    Kahn - Giallo
    Worldpeace DMT - Bigger Than Jesus
    The Alchemist - Gutter Pain
    Luke Alessi - What Is Cool?
    Widowspeak - Roses
    Hot Chip - Boy From School
    Cosey Müller - Neue Ungemütlichkeit
    Scarlett O’Malley - Listo, Listo, Listo!
    Office Dog - Front Row Seat
    The Foreign Resort - Endurance
  • Track17 - Der Musikpodcast

    Feature 53 | Welche Zukunft hat der Musikjournalismus?

    24.07.2026 | 1 Std. 25 Min.
    Info: Audiofehler behoben. Neu laden bzw. Cache löschen.

    Kritik? Content? Any difference?
    Christopher und Kulturjournalist Kristoffer Cornils schauen auf gestern, heute und morgen.

    Von "Niemand braucht noch Musikjournalismus" zu "Er muss sich doch nur neu erfinden."
    Jahr für Jahr verabschieden wir Musikmagazine und Websiten, monieren Relevanzverluste und stellen uns die Frage: "Wer soll das eigentlich alles noch bezahlen?" Will das noch wer bezahlen?

    Wie hat sich die Aufgabe des Musikjournalismus über die Jahrzehnte verändert?
    Reicht Musik noch als Thema aus oder braucht es das Drumherum?
    Ist der Vibeshift real und haben wir es verlernt, wirklich kritisch zu sein?

    Welche Auswirkungen hat die Creator Economy auf Inhalte und Qualität?
    Wieso kann diese ellenbogige Fantanoisierung nicht die Antwort sein?
    All das führt dazu, dass Musikjournalismus zur Klassenfrage und zum Hobby wird. Ernsthaft davon leben? Good luck. Und ist der Preis dafür nicht ein ganz anderer?
    Welche publizistischen Ideen braucht es deshalb? Es gibt auch positive Beispiele.

    Das und weitere Themen in einem Feature, das sich große Mühe gibt, positiv zu bleiben. Klappt es auch?
  • Track17 - Der Musikpodcast

    #75 | Boards of Canada, DJ Seinfeld, Anadolu & Marie Klock, Loose Fit , Beatrice M

    26.06.2026 | 1 Std. 33 Min.
    Alle Links in den Shownotes.

    Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören?

    Wieso ist ausgerechnet diese unscheinbar wirkende Downbeat- und Mystery-Musik des Duos Boards of Canada in den letzten Wochen für so viel Gewese verantwortlich gewesen und hatte DJ Seinfeld eigentlich eine andere Chance als die Flucht nach vorne, um den LoFi-Fluch loszuwerden?
    Und wieso soll ein Erdbeben Auslöser für den pluckernden Spieluhren-Chanson von Anadol und Marie Klock gewesen sein? Darf Dubstep dank Beatrice M wieder vor die Tür?

    Fragen über Fragen. Zum Glück haben wir die Antworten in der neuen Ausgabe des Track17-Musikpodcasts.

    Die ersten 15 Minuten geht es um Grönemeyer, einen ausgetauschten Sasha, silberne Fußbälle und Tornetze in Rostock. Danach starten wir mit den Besprechungen.

    Platten:
    Boards of Canada - Inferno
    DJ Seinfeld - If This Is It
    Anadol & Marie Klock - Manivelles
    Loose Fit - Bittersweet Excess
    Beatrice M - Sinking

    Songs für die Playlist:
    Boards of Canada - Father and Son
    Martyn - Phantom Jazz
    Gichard - Posthumous Hologramm
    Anadol & Marie Klock - Rentrer A La Maison
    Kalia Vandever - Waiting / Murmuray
    Truthpaste - Never Gonna Give
    Beatrice M - so, jadore (als Ersatz)
    Shed - Double Scoop
    Tujiko Noriko - Kikoeru Pon
    DJ Seinfeld - Quakin’
    Loose Fit - Bittersweet Excess
    Architectural - Psychedelic Dancefloor Visions
    Sub Basics - Rolling Thunder
    DJ Sofa - Coming In
    Clark - Relentless Opponent
    Fabiano do Nascimento & Vittor Santos Orquestra - Tema em Harmônicos
    Vince Staples - Blackberry Marmelade
  • Track17 - Der Musikpodcast

    Feature 52 | Musikbiopics - Wieso sind sie so erfolgreich?

    21.05.2026 | 1 Std. 35 Min.
    Michael, Rocket Man, Springsteen, Bohemian Rhapsody und und und. Musik-Biopics sind das erfolgreichste Paint-By-Numbers-Marketingtool des Musikmainstreams und des aktuellen Kinos.Kanonisierte Künstler:innen, die ihre eigene glattgeschliffene Held:innengeschichte erzählen dürfen und Wahrheit damit allzuoft einfach überschreiben. Aktuellestes Beispiel ist der Clusterfuck namens "Michael", der so fragwürdig wie erfolgreich ist.
    Das alles ergibt Sinn. IPs are everything. Und wo, wenn nicht bei den größten aller Namen, können Zuschauer*innen garantiert werden? Wieso authentisch sein, wenn ohnehin nur ein Gefühl verkauft wird.

    Warum boomen Musik-Biopics mehr denn je?
    Wer ist wirklich dafür verantwortlich? Wieso lohnt ein Blick auf die Labels und Rechteinhaber dahinter?
    Waren die Filme schon immer so formelhaft oder erwarten wir einfach zu viel?
    Welche Ausnahmen gibt es und wie kann ein guter Film über die Kraft von Musik wirklich aussehen?
    Und will Michael Jackson return in Avengers Doomsday?

    Das sind nur ein paar der Fragen, die Christopher zusammen mit Christian Eichler vom Filmpodcast CUTS heute beantworten will.

    Dieses Feature von Track17 ist eine Crossover-Folge mit "CUTS - Der kritische Filmpodcast" und ist in ähnlicher Form auch in dessen Feed verfügbar. Für die volle Experience hört ihr am besten beide Folgen.

    Zu wem würdet ihr euch ein Biopic wünschen? Welches lohnt sich? Schreibt uns in die Kommentare.
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Über Track17 - Der Musikpodcast
Die besten aktuellen Platten, Features über alles zum Thema Musik, Interviews und eine Playlist mit den besten neuen Songs on top. Christopher Hunold spricht in den Reviews mit Melanie Loeper und in den Features mit Gäst*innen über das, was auf den Plattenteller gehört oder was die Musikwelt oder uns gerade bewegt. Denn: Wer ist in den Stunden der größten Niederlagen dabei? Wer hört zu, wenn sonst niemand da ist? Wer sorgt für die großen wie kleinen Momente? Eben. Nur Musik. Und genau darüber muss gesprochen werden. In Track17 treffen wir uns regelmäßig, um als helfende Hand im Release-Dschungel Empfehlungen zu geben, präsentieren Interviews oder sprechen mit Gäst*innen in Features über alles, was die Musikwelt hergibt. Auf der Playlist "Track17 - Playlist zum Podcast" gibt's die 17 Songs des Monats direkt zum Nachhören dazu. Ob Labelliebling, Outsider-Zeug, zufällige Plattenladen-Eroberung oder König des YouTube-Algorithmus. Track 17 – der Musik-Podcast Regelmäßig ergänzte Spotify-Playlist mit Songs aus den Folgen: spoti.fi/2G5xdUG
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