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Crime Daheim

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69 Episoden

  • Crime Daheim

    Klagewelle gegen Rundfunkbeitrag: Was ein "Sozialunternehmer" damit zu tun hat

    07.08.2026 | 34 Min.
    Rund 220 Euro sind es derzeit, die als Rundfunkbeitrag pro Jahr fällig sind. Im Internet lockt ein Angebot Menschen, die mit den Gebühren unzufrieden sind. Es wirkt einfach: aufhören zu zahlen und beim Verwaltungsgericht klagen. Einige sind sich ihrer Sache sicher und folgen der Anleitung für rund 55 Euro. Doch dann kommt die Enttäuschung. „Ich habe meine Lektion auf die harte Tour gelernt“, schreibt ein Nutzer auf der Bewertungsplattform Trustpilot. Zurück bleiben Ärger, Zeitaufwand und Kosten – teilweise von über 1000 Euro.

    Zunächst scheint das Angebot Käufer zu finden. Verdeutlicht wird das auch durch eine Klagewelle am Verwaltungsgericht in Regensburg in den Jahren 2024 und 2025 – die überwiegend auf eine standardisierte Klageschrift zurückzuführen ist, die im Internet verkauft wird. Doch keine der Klagen war bisher erfolgreich. In der neuen Folge „Short Crimes“ beschäftigt sich das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien mit der Klagewelle an den Verwaltungsgerichten, was dahintersteckt und wie die Erfolgsaussichten sind.

    Zum Format: Im Gegensatz zu den regulären Folgen im Podcast „Crime Daheim“ geht es in den Short-Crimes nicht vorrangig um Mord und Totschlag. Hier sprechen die Redakteure über skurrile und spannende Episoden aus dem Gerichtsalltag. Es geht um alltägliche Delikte, kleine Vergehen, manchmal auch humorvolle Episoden oder einfach darum, etwas über die Justiz zu lernen.

    Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.
  • Crime Daheim

    Ein Polizistenmord und drei Verschwörerinnen?

    17.07.2026 | 50 Min.
    Der Marktplatz liegt still unter dem dunklen Augusthimmel. Es ist eine laue Sommernacht im Jahr 1918. Die Häuser reihen sich schwarz und verschlossen aneinander. Kein Wagen rollt mehr über das Pflaster, kein Gespräch hängt in der Luft. Nur aus den Fenstern des Wirtshauses fällt noch Licht auf die Straße. Da löst sich aus der Dunkelheit eine Gestalt. Sie bleibt einen Augenblick mitten auf dem Marktplatz stehen, reglos, den Blick auf ein erleuchtetes Fenster im ersten Stock eines Hauses gerichtet. Dahinter ist ein Mann zu sehen. Ein Polizist. Er trägt noch seine Uniform.

    Der Lauf eines Gewehrs hebt sich. Ein Schuss zerreißt die Stille. Glas splittert. Im Haus hinter dem Fenster bricht der Polizist zusammen. Für einen Moment ist wieder alles still, als würde der ganze Ort den Atem anhalten. Dann verschwindet der Schütze in der Nacht. Zurück bleibt nur der grelle Lichtschein im Fenster – und die Frage: Wer hatte schon gewusst, dass dieser Schuss fallen würde?

    Mit diesem historischen Mordfall, der 1920 vor dem Landgericht Amberg verhandelt wurde, beschäftigt sich die aktuelle Folge des Podcasts „Crime Daheim“. Im Jahr 1918 wird im Landkreis Kelheim ein Polizist durch ein Fenster seiner Wohnung erschossen. Schnell ist klar, wer den Mann getötet hat. Doch die Ermittlungen ergeben auch, dass der Täter womöglich nicht allein gehandelt hat. Wer wusste von dem Plan, den Nachtwachtmeister zu töten, und wer hat als Erstes den Gedanken an einen Mord aufgebracht?

    Inhaltswarnung: Mord, Tötungsdelikt mit Schusswaffe

    Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.

    Quelle: Staatsarchiv Amberg, Landgericht Amberg, Schwurgerichtsakten 2935
  • Crime Daheim

    Vom Slip in die Staatskasse: Ein schlüpfriger Fall von Geldwäsche

    26.06.2026 | 34 Min.
    „Guten Tag, Polizei, einmal den Führerschein und die Fahrzeugpapiere bitte.“ Häufig beginnen Verkehrskontrollen mit diesem Satz. Tagtäglich kontrollieren Polizei und Zoll auf den Autobahnen, unter anderem auch, um gegen Drogenschmuggel und Geldwäsche vorzugehen. So auch bei einer Kontrolle im Raum Schwandorf. Dort entdeckte eine Polizistin in der Unterwäsche einer Frau knapp 10.000 Euro. Das Geld durfte die Beifahrerin am Ende nicht behalten – obwohl ihr keine Straftat nachgewiesen werden konnte.

    Die Frau konnte eine legale Herkunft des Geldes während eines Einziehungsverfahrens vor Gericht im Jahr 2023 nicht plausibel und nachvollziehbar darlegen. Einen weitaus höheren Betrag fanden Beamte der Grenzpolizei Waidhaus im Juni 2026 im Kofferraum eines Autos. Ein 33-Jähriger transportiere in einem schwarzen Mercedes 850.000 Euro von Tschechien in den Landkreis Neustadt/WN. Nun ermittelt die Kriminalpolizei Weiden wegen des Verdachts auf Geldwäsche – auch in diesem Fall kam es zur „selbstständigen Einziehung“ des Geldes durch die Ermittlungsbehörden.

    Das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien beschäftigt sich in der neuen Folge von „Short Crimes“ rund um das Thema Einziehungsverfahren. Im Mittelpunkt steht der skurrile Fall aus dem Raum Schwandorf und weitere Bargeldfunde in Bayern.

    Zum Format: Im Gegensatz zu den regulären Folgen im Podcast „Crime Daheim“ geht es in den Short-Crimes nicht vorrangig um Mord und Totschlag. Hier sprechen die Redakteure über skurrile und spannende Episoden aus dem Gerichtsalltag. Es geht um alltägliche Delikte, kleine Vergehen, manchmal auch humorvolle Episoden oder einfach darum, etwas über die Justiz zu lernen.

    Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.
  • Crime Daheim

    Der Champagner-Fall: Prozess, Urteil, Folgen (2/2)

    05.06.2026 | 38 Min.
    Es sollte ein schöner Abend in einem Restaurant in Weiden werden, doch am Ende ist ein Mann tot. Sieben weitere Menschen sind teilweise lebensbedrohlich verletzt, bis heute kämpfen sie mit den körperlichen und psychischen Folgen. Ermittler vermuten einen fehlgeschlagenen Drogenschmuggel und verhaften einen Mann im niederländischen Arnheim. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft sind schwerwiegend: Er soll in einer kriminellen Bande organisiert gewesen sein, die flüssiges MDMA in Champagnerflaschen gefüllt hat, um die Drogen international zu schmuggeln. Eine dieser Flaschen landete versehentlich in dem Restaurant in der Oberpfalz.

    Etwa vier Jahre nach dem tödlichen Abend beginnt im Dezember 2025 in Weiden die Gerichtsverhandlung gegen den Niederländer. Nach 21 Verhandlungstagen innerhalb von fünf Monaten mit 40 Zeugen und drei Sachverständigen ist Ende April das Urteil gefallen: Freispruch für den Angeklagten. Doch Gewinner gibt es in diesem Fall nicht.

    In der neuen Folge des True-Crime-Podcasts „Crime Daheim“ beschäftigt sich das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien mit dem sogenannten Champagner-Fall. Bereits zum Prozessbeginn im Dezember haben die Journalistinnen und Journalisten in einer Folge über den Fall gesprochen, mit Fokus auf den tödlichen Abend in Weiden und den Verlauf der Ermittlungen. In der neuen Folge dreht sich nun alles um den Prozess vor dem Landgericht, die Beweismittel, das Urteil und die mögliche Revision.

    Inhaltswarnung: Vorwurf der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung, Drogenherstellung

    Berichterstattung zum Prozess: Aktuelle Nachrichten zum Thema Champagner-Prozess | Onetz

    Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.
  • Crime Daheim

    Der Champagner-Fall: Prozess, Urteil, Folgen (1/2)

    29.05.2026 | 1 Std. 8 Min.
    Es sollte ein schöner Abend in einem Restaurant in Weiden werden, doch am Ende ist ein Mann tot. Sieben weitere Menschen sind teilweise lebensbedrohlich verletzt, bis heute kämpfen sie mit den körperlichen und psychischen Folgen. Ermittler vermuten einen fehlgeschlagenen Drogenschmuggel und verhaften einen Mann im niederländischen Arnheim. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft sind schwerwiegend: Er soll in einer kriminellen Bande organisiert gewesen sein, die flüssiges MDMA in Champagnerflaschen gefüllt hat, um die Drogen international zu schmuggeln. Eine dieser Flaschen landete versehentlich in dem Restaurant in der Oberpfalz.

    Etwa vier Jahre nach dem tödlichen Abend beginnt im Dezember 2025 in Weiden die Gerichtsverhandlung gegen den Niederländer. Nach 21 Verhandlungstagen innerhalb von fünf Monaten mit 40 Zeugen und drei Sachverständigen ist Ende April das Urteil gefallen: Freispruch für den Angeklagten. Doch Gewinner gibt es in diesem Fall nicht.

    In der neuen Folge des True-Crime-Podcasts „Crime Daheim“ beschäftigt sich das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien mit dem sogenannten Champagner-Fall. Bereits zum Prozessbeginn im Dezember haben die Journalistinnen und Journalisten in einer Folge über den Fall gesprochen, mit Fokus auf den tödlichen Abend in Weiden und den Verlauf der Ermittlungen. In der neuen Folge dreht sich nun alles um den Prozess vor dem Landgericht, die Beweismittel, das Urteil und die mögliche Revision.

    Inhaltswarnung: Vorwurf der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung, Drogenherstellung

    Berichterstattung zum Prozess: Aktuelle Nachrichten zum Thema Champagner-Prozess | Onetz

    Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.
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Über Crime Daheim
Im Podcast "Crime Daheim" nimmt euch das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien um Steffi Kraus und Max Hohlheimer mit auf die Spurensuche. Die Journalisten beleuchten aktuelle sowie historische Kriminalfälle und Verbrechen vor der eigenen Haustüre. Kontakt: crimedaheim@oberpfalzmedien.de Impressum: https://www.onetz.de/impressum/
Podcast-Website

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