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Wer wir sind und warum das nicht klappte ...

Jan Schulte-Kellinghaus
Wer wir sind und warum das nicht klappte ...
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    #52 Welthandel aus Oberschwaben- Wer waren die Fugger?

    08.04.2026 | 1 Std. 11 Min.
    Mit Mechthild Isenmann:

    Jakob und Anton Fugger waren die Geldgeber der Kaiser und Päpste. Sie gehörten zu den reichsten Menschen der frühen Neuzeit. Aus einem florierenden Augsburger Tuchhandel formte Jakob Fugger ein global agierendes Unternehmen: Montanbergbau, Handelshaus, Bank und Transportunternehmen, alles in einer Hand. Den Habsburger Königen und Kaisern lieh Jakob Geld und forderte im Gegenzug Bergwerksrechte. Der Montanbergbau gehörte zu den neuen profitabelsten Geschäftsfeldern der frühen Neuzeut. Kupfer wurde weltweit gebraucht, um Kanonen zu giessen, und Quecksilber war für die Silberproduktion unerlässlich. Bald dominierten die Fugger diese Metallmärkte. Mit genialem Management bauten sie Wertschöpfungsketten vom Bergbau in Spanien, Ungarn und Tirol bis zur Auslieferung der Metalle nach Westafrika, Indien und Amerika auf. Aus den sprudelnden Gewinnen liehen Sie den Habsburgern erneut Geld, die ihnen dafür weitere Schürfrechte zugestanden. Selbst der Papst war ihr Schuldner. Jakob Fugger finanzierte die Bodyguards des Heiligen Vaters, die Schweizer Garde, und sorgte 1519 mit 860.000 Goldgulden dafür, dass Karl V. zum römisch-deutschen König gewählt wurde.

    Wie die Fugger den Aufstieg vom Textilunternehmen zu Kreditgebern von Königen, Kaisern und Päpsten gemanagt haben, darüber spreche ich mit Mechthild Isenmann, Professorin für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Uni Leipzig.

    Die Reisetipps und viele Bilder findet Ihr hier:

    www.99xgeschichte.de

    Das Goethe-Institut bietet diese Podcastserie auf seiner Plattform "Deutschstunde" an.

    "Wer wir sind und warum das nicht klappte..." ist Teil der Netzwerke Wissenschaftspodcasts.de, #Historytelling und Mittelalter.digital.

    Du willst mehr erfahren über Podcaster mit einem faible für Geschichte? Dann hör mal in diesen Talk rein: "Hinter der Geschichte" ist ein neues Talkformat der unabhängigen Geschichtspodcaster!

    https://open.spotify.com/episode/1SM9O6RPxasyBsCk16hJuD?si=0zsLNTb3RnSB12CmWk4dmw

    #Frühe Neuzeit #Deutschland # Westeuropa #Europa
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    Hinter der Geschichte: Sissi, Otto und der Rosenmontag...

    02.04.2026 | 1 Std. 51 Min.
    Ein Talk unter Geschichtspodcastern: Kathi von Stories of Austria, Jonas von Deutschland 33/45 und Jan von Wer wir sind und warum das nicht klappte, plaudern über Shitstorms, veraltete Meistererzählungen und ihre Leidenschaft fürs Podcasten. Warum darf man den Tiroler Volkshelden Andreas Hofer noch heute nicht vom Sockel stürzen? Eignet sich Martin Luther zum "Schrumpfgermanen"? Und warum wird das Grauen der Nazi-Zeit erträglicher, wenn man sich detailliert mit den Tätern befasst?

    Verpasst keine Folge von "Hinter der Geschichte" und abonniert den Podcast direkt.

    Beteiligte Podcasts:

    Stories of Austria: https://www.im-auftrag-ihrer-majestaet.at/

    Deutschland 33/45:https://deutschland3345.podcaster.de/

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    #51 Jesus - Dürer - Superstar

    01.04.2026 | 56 Min.
    Mit Daniel Hess:

    Albrecht Dürer war 28 Jahre alt, als er sich als Jesus Christus portraitierte. Sein Messias war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Das Ölgemälde diente wahrscheinlich als Probestück für solvente Kunden. Denn schon in jungen Jahren war Albrecht Dürer ein Superstar. Der Druck seiner Holzschnitte und Kupferstiche hatte ihn rasch reich und berühmt gemacht.

    Die Apokalypse aus der „Offenbarung des Johannes“ war sein erstes erfolgreiches Druckprojekt mit hoher Auflage. Die Folge von 16 Blättern, basierend auf Holzschnitten, hatte einen enormen Eindruck auf die Menschen damals. Schauerliche dramatische Szenen mit den vier apokalyptischen Reitern, der Hure Babylon und dem heiligen Michael, der verzweifelt mit dem siebenköpfigen Drachen kämpft. Alles bedrohlich realistisch.

    Viele seine heute berühmtesten Bilder hat Dürer zu seinen Lebzeiten nie veröffentlicht. Nicht nur sein Selbstportrait als Jesus, auch Zeichnungen und Aquarelle, die er zu Studienzwecken anfertigte, sind heute populärer als viele andere seiner damals offiziellen Werke.

    Fast jede Hörerin und jeder Hörer wird schon mal den Hasen gesehen haben, den Albrecht Dürer nur für sich, als Fingerübung gezeichnet hat. Dieser hockende Feldhase ist das berühmteste Tier der Kunstgeschichte. Nie zuvor hat ein Künstler ein Tier so naturgetreu abgebildet. Mit einem Fell, dass man sofort streicheln möchte. Sein populärstes Bild wurde erst in seinem Nachlass gefunden.

    Dürers Lebensleistung ist die Entwicklung vom geschätzten mittelalterlichen Kunsthandwerker zum selbstbestimmten Malerstar der Renaissance, der seine Genialität mit wenigen Federstrichen beweist.

    Über den Wegbereiter der deutschen Malerei spreche ich mit Prof. Dr. Daniel Hess dem Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.

    Die Reisetipps und viele Bilder findet Ihr hier:

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    #Frühe Neuzeit #Deutschland # Westeuropa #Europa
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    #50 Glückliches Österreich heirate! Managing Maximilian Teil 2

    25.03.2026 | 1 Std. 14 Min.
    Mit Christina Lutter und Andreas Zajic:
    Mit seiner Heiratspolitik legte Maximilian den Grundstein für den Aufstieg der Habsburger zur Weltmacht. War das Glück oder folgte er einem Masterplan? Und wer waren die Einflüsterer? Darüber wollen wir heute sprechen.

    Für die Ehen seiner Kinder setzte er ganz auf die spanische Karte. Er verheiratet seine Tochter Margarete an den spanischen Thronfolger und seinen Sohn Philipp an dessen Schwester. Zwanzig Jahre später zog er ein ähnliches Modell mit seinen Enkelkindern durch. Wieder eine Doppelhochzeit, diesmal mit Ungarn. Zusammen mit überraschenden Todesfällen sorgten die beiden Doppelhochzeiten dafür, dass die Krone Spaniens mit ihren Überseekolonien und auch die Krone Ungarns an das Haus Österreich fiel. Maximilians Enkel Karl V. herrschte schließlich über ein Reich, in dem die Sonne nie unterging.

    Wie Maximilian diesen Machtzuwachs für seine Familie organisierte obwohl er bei seiner eigenen ersten Brautfahrt nicht genug Geld hatte, um den Zug von Wiener Neustadt nach Gent zu bezahlen, darüber spreche ich in dieser Folge mit Christina Lutter und Andreas Zajic.

    Christina Lutter ist Professorin für österreichische Geschichte an der Uni Wien und Privatdozent Andreas Zajic leitet und koordiniert den Sonderforschungsbereich "Managing Maximilian" an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

    Die Reisetipps und viele Bilder findet Ihr hier:

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    Sonderfolge: Das Skelett Otto des Großen

    20.03.2026 | 28 Min.
    Diese Woche hatte Harald Meller der Landesarchäologe von Sachsen Anhalt in einen Hörsaal der Uni-Klinik Magdeburg geladen und ich dachte, ich guck nicht richtig: Auf einem langen weißen Tisch lag ein sehr altes und sehr gut erhaltenes Skelett. Sollten das wirklich die über 1000 Jahre alten Knochen des ersten römisch-deutschen Kaisers sein?

    Seit der Graböffnung im Sommer 2025 haben sich über 50 international renommierte Wissenschaftler mit dem Grabinhalt und vor allem den menschlichen Überresten darin befasst.

    Und was fand man: Ein Tuch aus roter Seide, eine blaue Decke mit eingewebten Silberfäden, Obstkerne, ein Stück Fensterglas, eine Münze, den sogenannten Moritzpfennig aus dem 13. Jahrhundert und ein Ei. Das alles gibt Rätsel auf. Aber der wichtigste Fund im Grab waren Knochen.

    Zu der Frage, ob es sich bei diesen Gebeinen tatsächlich um die Überreste von Otto dem Großen handelt, entwickelte sich ein Wissenschaftskrimi.

    Die aktuellen Bilder vom Skelett Otts findet Ihr hier:

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    #Mittelalter #Deutschland # Westeuropa #Europa

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Die deutsche Geschichte vom Neandertaler bis Angela Merkel. Die Podcastserie reist in 99 Folgen durch die deutsche Geschichte. Du lernst spannende Orte und Expertinnen kennen und bekommst den Überblick über das, was war.
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Generated: 4/13/2026 - 6:19:27 AM