24 Episoden
New Work und andere normale Absurditäten: Wie Arbeit unser Leben und unsere Beziehungen prägt
16.10.2026 | 1 Std. 2 Min.Ein voller Kalender, ständige Erreichbarkeit und abends die Frage: Was habe ich heute eigentlich gemacht? Arbeit prägt nicht nur unseren Alltag. Sie beeinflusst auch, wie viel Zeit, Kraft und Aufmerksamkeit für unsere Beziehungen bleibt, wie wir uns selbst erleben und wie wir leben.
In dieser Folge des Liebeslabors sprechen wir über die Versprechen von New Work und die Widersprüche im Arbeitsalltag, von Meeting Fatigue und leeren Versprechen auf Karrierepfaden. Was bedeutet Loyalität, während Menschen sich austauschbar fühlen? Wann ist Beschäftigung nur sichtbar (presentism), aber wenig sinnvoll? Und warum kann es manchmal leichter erscheinen, länger im Büro zu bleiben, als nach Hause zu gehen?
Gemeinsam diskutieren wir Homeoffice, Kontrolle, Sinn und Selbstbestimmung und die Frage, wie Arbeit aussehen könnte, die Menschen und ihren Beziehungen guttut. Dabei geht es auch um die Grenzen individueller Lösungen und um die Bedingungen, unter denen wir arbeiten.
Degen, J. L., Kleeberg-Niepage, A., & Bal, P. M. (2024). Lost in Context? Critical Perspectives on Individualization: Degen et al. Human Arenas, 7(3), 507-512.
Degen, J. L., & Zekavat, M. (2022). Holding up a democratic facade: How ‘new work organizations’ avoid resistance and litigation when dismissing their managers. Frontiers in psychology, 13, 789404.
Bal, M., Brookes, A., Hack-Polay, D., Kordowicz, M., & Mendy, J. (2023). The absurd workplace: How absurdity is hypernormalized in contemporary society and organizations.
Degen, J. L., & Tommasi, F. (2026). The dark side of diversity management: lived experiences and everyday practices in organizations. The International Journal of Human Resource Management, 1-40.Wie sich Beziehung (doch) LOHNEN kann! Teil 2 von Wozu noch Beziehung führen, oder: Warum Liebe nicht einfach ist
03.10.2026 | 1 Std. 19 Min.Woran erkennt ihr eine gute Beziehung, wenn sich gerade nicht alles gut anfühlt? Und wie viel Freiheit findet in einem gemeinsamen Leben Platz?
In Teil 2 von „Wozu noch Beziehungen führen?“ greifen wir eure Fragen auf. Wir sprechen über das Festhalten und Loslassen, über gute und ausbleibende Entschuldigungen und Wiedergutmachung.
Es geht auch um die Sehnsucht nach dem Leben, das wir gerade nicht leben. Welche Wünsche lassen sich innerhalb einer Beziehung verwirklichen, welche darf man verabschieden und betrauern?
In dieser Folge:
Woran wir eine gute Beziehung erkennen können
Wie wir mit Unterschieden umgehen
Was Verzeihen, Vertrauen und Wiedergutmachung miteinander zu tun haben
Wie Freiheit und Sehnsucht in Beziehungen Platz finden
Warum Ansprüche und feste Rollen das Miteinander erschweren können
Hört rein und nehmt eure eigene Frage an Beziehungen mit.Lohnt sich Beziehung noch? Über Heterofatalismus, Gemeinschaft, alleine sterben und die Frage, was Beziehung eigentlich leisten soll
15.09.2026 | 1 Std. 17 Min.Wir sprechen darüber, warum die Paarbeziehung heute Freundeskreis, Sinnstiftung und Sicherheit gleichzeitig tragen soll und daran oft scheitert. Warum viele über offene Modelle nachdenken, obwohl ihnen eher Freundschaften fehlen. Und was in Beziehungen messbar zu holen ist, von Beruhigung über gesundheitliche Effekte bis zur Erweiterung des Selbst.
Außerdem schauen wir auf den Zusammenhang von ökonomischer Lage und Trennungen, auf Kritik als Beziehungskiller und darauf, wie man Kinder bekommt, ohne in der Elternrolle zu verschwinden.
Im zweiten Teil beantworten wir eure Fragen. Warum läuft es so schlecht mit den Männern, geht es Männern mit Frauen genauso, und lohnt sich Beziehung, nur um nicht allein zu sterben.
Fortbildungen:
teach-love.de
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Weiterlesen:
Apostolou, M., Christoforou, C., & Lajunen, T. J. (2023). What are romantic relationships good for? An explorative analysis of the perceived benefits of being in a relationship. Evolutionary Psychology, 21(4), 14747049231210245.
Kislev, E. (2025). Being single in the twenty-first century. In Research Handbook on Partnering across the Life Course (pp. 129-139). Edward Elgar Publishing.
Park, Y., Page-Gould, E., & MacDonald, G. (2022). Satisfying singlehood as a function of age and cohort: Satisfaction with being single increases with age after midlife. Psychology and Aging, 37(5), 626.Polyamorie und offene Beziehungen - die besseren Modelle? Was Forschung und Therapie zeigen.
28.08.2026 | 1 Std. 4 Min.Polyamorie, offene Beziehung, offene Ehe und was Erdbeer und Schokoladeneis damit zu haben. Ihr habt gefrag und eure Dr. Degen steht Rede und Antwort.
Viele fragen sich: Sollen wir auch unsere Beziehung öffnen? Ist monogam leben heute schon peinlich und wie verbreitet sind Poly Konstellationen eigentlich?
Halten offene Beziehungen länger? Sind die Menschen glücklicher? Müssen beide aktiv offen leben und kann eine Öffnung Probleme lösen? Ist die Beziehungsöffnung nur der Anfang vom Ende? Wie viele schließen offene Beziehungen nach den ersten Versuchen wieder?
Wir fangen ganz am Anfang an und klären Begriffe und Formen, gehen dann tief rein und diskutieren die Hässlichkeiten und Herausforderungen und vor allem sprechen wir darüber, was alle Beziehungen von offenen Modellen lernen können; Denn wie immer geht es um die Qualität nicht die Form!
Psychologisch und wissenschaftlich fundierte Kurse zum Thema findet ihr bei teach-love.de
Den Online-Kurs von Sonja Brönig findet ihr hier:
https://teach-love.de/diversitaetssensibel-beraten-queere-identitat-beziehungen-sonja-broening/
Den Workshop zu Polyamorie und offenen Beziehungen mit Jonas Bamert findet ihr hier: https://teach-love.de/kurse/
Die Aus- und Fortbildungen mit Johanna Degen hier:
https://teach-love.de/weiterbildung/paarberatung/
Die Poly Bibel (inkl. der Machtperspektiven):
Sonja Bröning & Agostino Mazziotta: Vielfältige Liebe: Polyamorie gestalten (Springer)
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-48372-2
Konkrete Praxiserfahrungen:
Jonas Bamert: Von Hügeln und Hochgebirgen (Beratung aktuell)
https://beratung-aktuell.de/article/view/1437-3181-2025-1-35
Agostino Mazziotta und Christoph Hutter über Macht und Privilegien in Beziehungen:
https://link.springer.com/article/10.1007/s11620-025-00855-2- Was macht KI-Nutzung mit Sprache, Liebe, Sex, Beziehung und (therapeutischer) Arbeit? Kann man das Menschliche kodieren, oder sind wir komplexer als die KI?Was sagen Forschung und Praxis? Was können KIs und was nicht? Was passiert, wenn wir uns von KIs beraten lassen?
Brauchen wir Therapie dann noch?
Hier geht es zu Teach LOVE und den Antworten der pro familia:https://teach-love.de/fuehrerscheine/https://teach-love.de/lehrer-sexuelle-bildung-sexualkunde/In diesen Kursen sind die KI-Fortbildungen enthalten (praktische Technik für Fachpersonen in der psychosozialen Arbeit):https://teach-love.de/weiterbildung/paarberatung/Studien zum Weiterlesen:Kubitza, E., Degen, J.L. AI as a Sparring Partner in Professional Settings: Counselors’ Views on ChatGPT’s Role and Potential in Pregnancy Termination Counseling. Arch Sex Behav (2026). https://doi.org/10.1007/s10508-026-03437-xDegen, J.L., Hammerschmitt, J.C.,
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