Ein Hoch auf alle Tausendsassa!
Man wollte ihr nicht nur einmal die Flügel stutzen. Trotzdem hat sich Judith Hoersch in ihrem kreativen Ausdruck letzten Endes nicht beschneiden lassen. Als Schauspielerin, Synchronsprecherin, Sängerin und Songwriterin bespielt sie verschiedene Felder und ist seit neustem auch als Romanautorin aktiv.
In der 117. Episode KREATIVDATE geht es um die vielfältigen Facetten ihres Schaffens, Judiths Debüt "Niemands Töchter", und welche Lebensthemen uns beim Schreiben antreiben. Dabei landen wir immer wieder auch bei der Frage, wie es gelingen kann, sich in prekären Arbeitsumfeldern ein Stück Autonomie und Freiheit zu bewahren. Außerdem sprechen wir darüber
- wieso sich Buch- und Filmbranche gar nicht so unähnlich sind
- wie es sich schreibend durch Nebelfelder navigieren lässt
- und warum Judith einige Hundert Seiten Manuskript löschen musste.
Konstruktives geht wie immer an
[email protected]. Bei Instagram findet ihr uns unter den Handles @judith_hoersch_official und @chriswarnat.
Judiths Homepage findet ihr hier und ihre Bücher sind unter anderem über diesen Link erhältlich.
"Vier Minuten Stille", den zweiten Band meiner Reihe um den Hamburger Mordermittler Wase Rahimi, könnt ihr unter anderem hier vorbestellen. Aktuelle Lesungstermine stehen auf meiner Homepage und werden laufend aktualisiert.
Klappentext: Alma ist Niemands Tochter. Sie wächst in den Achtzigerjahren in der Eifel auf, doch das kluge und neugierige Mädchen fühlt sich fremd in seiner Familie. Denn um seine Herkunft wird geschwiegen.
Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort vermisst noch eine Frau ihre Mutter schmerzlich – Isabell, die 2019 in Berlin lebt. Diese Leerstelle hat ihre Vergangenheit geprägt, und beeinflusst noch immer ihre Gegenwart, ihr Fühlen und Denken und ihr eigenes Familienleben.
Als sich Almas und Isabells Wege auf schicksalshafte Weise kreuzen, entfaltet sich zwischen Polaroids und verlorenen Träumen eine Geschichte, die die beiden Frauen über Generationen hinweg verbindet. Ein berührender Roman über das, was wir verlieren, das, was bleibt – und die Kraft, die man daraus schöpft, das eigene Glück zu suchen.