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Inside The Rabbithole - Vor und hinter der Bar

The Rabbithole | Cocktailbar Hamburg | Constanze Lay und Florian Sonneborn
Inside The Rabbithole - Vor und hinter der Bar
Neueste Episode

4 Episoden

  • Inside The Rabbithole - Vor und hinter der Bar

    Folge 3 - Mitarbeiter:innen

    03.03.2026 | 48 Min.
    Beschreibung
    In dieser Episode sprechen Florian und Constanze über Mitarbeiter:innen – und darüber, wie sich ihre Haltung über die Jahre verändert hat: vom holprigen Einstieg ohne Struktur bis zu klaren Standards, die heute das Rabbithole-Team prägen.
    Es geht um Arbeitsverträge, faire Rahmenbedingungen, die Realität von Minijobs, den „hausgemachten“ Fachkräftemangel – und warum vier Tage im Wochenrhythmus oft mehr Sinn ergeben als fünf. Außerdem: Nähe und Distanz im Team, wann Lästern normal (und gesund) ist, und was passiert, wenn Konflikte nicht dort landen, wo sie hingehören.
    Ein besonders prägender Moment: eine eskalierte Klamottendiskussion nach der Weihnachtsfeier – und warum daraus am Ende eine klare, für alle geltende Regel wurde. Dazu sprechen wir über Probeschichten, Bauchgefühl bei Einstellungen, betriebliche Altersvorsorge und die Frage: Arbeiten wir wirklich „auf Augenhöhe“ – oder ist das eine romantische Vorstellung?
    Am Ende interessiert uns eure Perspektive: Was macht für euch gute Chefs, gute Teams und gute Zusammenarbeit aus?

    Kapitel
    00:00 – Intro: „Mitarbeiter“ vs. „Personal“: Sprache & Haltung
    01:05 – Die eigenen Erfahrungen als Angestellte
    12:15 – Regeneration und „social battery“
    14:15 – Fachkräftemangel: hausgemacht?
    19:00 – Nähe/Distanz im Team: Arbeiten mit Freunden?
    20:53 – Konflikte 
    30:57 – Vom Suchen und Finden
    38:20 – Wie ein starkes Team entsteht: 
    43:00 – Weiterentwicklung fördern
    47:00 – Abschlussfrage: Was ist euch wichtig an guter Zusammenarbeit?

    Transkript: Das vollständige Transkript zur Folge findet ihr demnächst auf www.the-rabbithole.de

    In dieser Folge sprechen wir über unsere Erfahrungen mit Mitarbeitenden in der Gastronomie – von den eigenen Anfängen ohne klare Verträge bis hin zu unserem heutigen Teammodell im Rabbithole.
    Wir erzählen, wie wir selbst als Angestellte gearbeitet haben: ohne bezahlte Krankheitstage, ohne geregelte Urlaubsansprüche, mit vier bis fünf Tagen Wochenenddienst und wenig Struktur. Wir sprechen über ausbleibende Gehälter, fehlende Verträge und darüber, warum viele Probleme der Branche nicht neu sind – sondern über Jahre hausgemacht wurden.
    Ein Schwerpunkt der Folge: der viel zitierte Fachkräftemangel. Ist er wirklich ein Mangel – oder eher das Ergebnis schlechter Arbeitsbedingungen? Welche Rolle hat Corona gespielt? Und warum glauben wir, dass sich nur etwas ändert, wenn sich Betriebe ehrlich hinterfragen?
    Außerdem geht es um:
    Vier-Tage-Woche in der Gastronomie

    Nähe und Distanz im Team

    Freundschaft und Abhängigkeit

    Konfliktkultur und Lästern über Chefs

    Eine eskalierte Dresscode-Diskussion nach einer Weihnachtsfeier

    Warum klare Kommunikation bei Einstellungen entscheidend ist

    Bauchgefühl vs. Lebenslauf

    Warum wir heute nur noch mit Festangestellten arbeiten

    Verantwortung gegenüber Gästen – und gegenüber dem Team

    Betriebliche Altersvorsorge in einer Branche mit begrenzten Löhnen

    Wir sprechen offen darüber, welche Fehler wir gemacht haben, warum wir lange zu optimistisch eingestellt haben – und was sich dadurch verändert hat.
    Am Ende bleibt die Frage:
    Arbeiten wir wirklich auf Augenhöhe – oder tragen wir als Inhaber immer die letzte Verantwortung?
  • Inside The Rabbithole - Vor und hinter der Bar

    Folge 2 - Partnerschaft

    17.02.2026 | 31 Min.
    Wie wird aus einer Einzelunternehmerin ein Betreiber-Duo – und wie trennt man Beziehung und Geschäft sauber?
    In Folge 2 sprechen Constanze Lay und Florian Sonneborn über die Zeit nach der Gründungsphase von The Rabbithole: über Corona, Rollenverteilung, Teamdynamik und die Entscheidung, gemeinsam Unternehmer zu werden.
    Nach den ersten stabilen Jahren entwickelte sich The Rabbithole weiter – unter anderem als Zigarrenbar mit klarer Service-Handschrift und strukturierten Abläufen. Dann kam der Lockdown. Die Pandemie brachte Stillstand, Unsicherheit – und gleichzeitig neue Perspektiven.
    Florian kam zunächst als Unterstützung für Corona-Kontrollen und Gästemanagement ins Abendgeschäft. Aus einer temporären Lösung wurde eine feste Rolle – zunächst als Host, später als Mitgestalter von Abläufen, Technik und baulichen Veränderungen. Parallel entstand die Frage: Wie geht es weiter?
    Die beiden sprechen offen über:
    ·       Spannungen im Team durch neue Rollen
    ·       Gastgeberverständnis und Serviceoptimierung
    ·       die Entscheidung gegen ein Angestelltenverhältnis
    ·       die Ausarbeitung einer gemeinsamen Gesellschaft
    ·       Machtverteilung, Aufgabenbereiche und Vertragsgestaltung
    ·       die Herausforderung, Paar- und Geschäftsebene zu vereinen
    Ein Gespräch über Vertrauen, Verantwortung, Eitelkeit, Struktur und darüber, warum langfristige Partnerschaften klare Regeln brauchen.

    Kapitelübersicht
    00:00 Intro
    00:30 Etablierung
    01:35 Thema Stehplätze
    04:40 Corona
    07:30 Kennenlernen
    11:55 Neustart
    13:30 Host
    15:10 Spannungen
    20:30 Strukturarbeit
    23:20 Beteiligung
    25:00 Vertragsgestaltung
    28:00 Partnerschaft
    30:00 Ausblick

    In Folge 2 von Inside The Rabbithole – vor und hinter der Bar sprechen Constanze Lay und Florian Sonneborn über die Zeit nach der Aufbauphase der Bar und über den Übergang von einer Einzelunternehmerin zu einer gemeinsamen Gesellschaft.
    Nach der Etablierung als Zigarrenbar mit klarer Servicephilosophie folgte mit Corona ein massiver Einschnitt. Lockdowns, Auflagen und Unsicherheit bestimmten den Alltag. Gleichzeitig entstand Raum für Veränderung: Florian unterstützte zunächst bei Corona-Kontrollen und entwickelte sich schnell zum festen Bestandteil des Abendgeschäfts.
    Aus praktischer Unterstützung wurde strukturelle Mitgestaltung: Serviceabläufe, Technik, bauliche Optimierungen und strategische Weiterentwicklung wurden gemeinsam gedacht. Doch mit der zunehmenden Einbindung stellte sich die zentrale Frage: Angestelltenverhältnis oder Beteiligung?
    Die beiden sprechen offen über Eitelkeit, Verantwortung, Machtverteilung und darüber, warum sie sich bewusst gegen eine 50/50-Konstellation entschieden haben. Ein Jahr intensiver Gespräche führte zu einer detaillierten vertraglichen Lösung – inklusive Regelungen für Trennung, Krankheit und Erbfolge.
    Folge 2 zeigt, wie unternehmerische Klarheit und persönliche Beziehung miteinander vereinbar sein können – wenn Struktur, Kommunikation und Vertrauen stimmen.
  • Inside The Rabbithole - Vor und hinter der Bar

    Folge 1 - Die Gründung von The Rabbithole

    03.02.2026 | 33 Min.
    Wie gründet man eine Bar – ohne Investor, ohne Blaupause und mit wenig Kapital?
    In Episode 1 sprechen Constanze Lay und Florian Sonneborn über die Entstehung von The Rabbithole in Hamburg: über Bankgespräche, Umbau, Eigenleistung und die Verantwortung, unternehmerische Entscheidungen allein zu tragen.
    Constanze hat die Bar 2016 allein gegründet. Florian ist fünf Jahre später als Partner eingestiegen. Gemeinsam blicken sie zurück auf die Anfangszeit und ordnen ein, was sie heute anders sehen würden – und was sich bewährt hat.
    Ein Gespräch über Zahlen, Bauchgefühl und darüber, was es bedeutet, eine Bar nicht nur zu eröffnen, sondern langfristig zu tragen.
    🎧 Inside The Rabbithole – vor und hinter der Bar ist ein Podcast über Bararbeit, Unternehmertum und das Leben hinter dem Tresen.

    Zusammenfassung:

    In dieser ersten Episode von Inside The Rabbithole – vor und hinter der Bar blicken Constanze Lay und Florian Sonneborn ausführlich auf die Entstehungsgeschichte von The Rabbithole zurück.
    Constanze beschreibt, wie sie 2015/2016 in Hamburg eine Lücke in der Barszene wahrgenommen hat: Entweder legere, qualitativ schwankende Bars oder sehr formelle High-Class-Hotelbars. Ihre Idee war ein Mittelweg – eine Bar mit hohem handwerklichem Anspruch und gutem Service, aber ohne Schwellenangst. Eine Nachbarschaftsbar, in die man im Hoodie genauso gehen kann wie im Anzug.
    Ein zentrales Thema der Folge ist die Entscheidung zur Selbstständigkeit. Constanze spricht offen darüber, warum sie sich bewusst gegen ein Angestelltenverhältnis entschieden hat und warum sie Verantwortung und Entscheidungsfreiheit als essenziell empfand – auch wenn das bedeutete, alle Risiken selbst zu tragen. Erfahrungen aus früheren Stationen, unter anderem aus dem Aufbau der Clockers Bar, haben diese Haltung maßgeblich geprägt.
    Ausführlich geht es um das Thema Finanzierung: von einem naiven ersten Businessplan über die Zusammenarbeit mit der Dehoga bis hin zu Bankgesprächen, Absagen, Zusagen und der letztlich erfolgreichen Kreditfinanzierung. Constanze schildert, warum private Darlehen für sie nie infrage kamen und wie sie mit vergleichsweise wenig Kapital den Ausbau der Bar realisiert hat – inklusive Eigenleistung, Hilfe aus dem Freundeskreis und sehr detaillierter Planung.
    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den praktischen Herausforderungen der Eröffnung: technische Probleme, unterschätzte Kosten für Kleinteile, Strom- und Starkstromfragen, Lieferprobleme und der komplette Ausbau ohne Handwerksfirmen. Besonders prägend waren dabei Improvisation, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, Fehler in Kauf zu nehmen.
    Emotional wird es beim Rückblick auf die ersten Betriebsjahre. Die Anfangszeit war geprägt von leeren Abenden, sehr niedrigen Umsätzen und der ständigen Frage, ob man die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Constanze beschreibt offen die Zweifel, die Unsicherheit und den Druck, gerade wenn gut gemeinte Ratschläge von außen dazukommen. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig Geduld, Konsequenz und das Vertrauen in die eigene Idee waren.
    Zum Ende der Folge reflektiert Constanze, warum es rückblickend ein Vorteil war, nicht sofort mit großem Budget zu starten, sondern den Laden Schritt für Schritt wachsen zu lassen. Viele Entscheidungen, die heute selbstverständlich erscheinen, konnten sich erst durch den laufenden Betrieb entwickeln.
    Die Episode schließt mit einem Ausblick: In der nächsten Folge geht es um Florians Einstieg während der Corona-Zeit, die Gestaltung der Partnerschaft – vertraglich wie menschlich – und darum, wie sich The Rabbithole in den folgenden Jahren weiterentwickelt hat.

    00:00 Intro & Vorstellung
    00:34 Die ursprüngliche Idee von The Rabbithole
    02:30 Warum Selbstständigkeit?
    06:00 Finanzierung & Bankgespräche
    13:00 Ausbau mit wenig Budget
    17:30 Technische und logistische Probleme
    21:00 Die ersten Jahre: Zweifel & Durchhalten
    29:00 Rückblick & Lehren
    32:40 Ausblick auf Episode 2
  • Inside The Rabbithole - Vor und hinter der Bar

    Inside The Rabbithole - Teaser

    16.01.2026 | 0 Min.
    Wir machen einen Podcast über das Betreiben einer Bar – nicht theoretisch, sondern aus dem Alltag heraus.
    Ab Februar legen wir mit den ersten Folgen los. Zum Teil sind wir als Betreiber unter uns, zum Teil werden Gäste dazukommen.
    Wer einen Einblick haben möchte, kann sich auf der Instagram Seite unserer Bar "The Rabbithole" unsere Reels anschauen.

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Über Inside The Rabbithole - Vor und hinter der Bar

Inside The Rabbithole ist ein Podcast über das Betreiben einer Bar – aus der Perspektive derjenigen, die sie führen und auch abends selbst hinter der Bar stehen. Wir sprechen offen über Entscheidungen, Fehler und Verantwortung. Über Drinks, Konzepte, Personal und Zahlen. Über das Spannungsfeld zwischen Anspruch, Alltag und Wirtschaftlichkeit. Unsere Bar „The Rabbithole“ steht dabei im Zentrum: als Ort, als Unternehmen und als Realität. Nicht als Hochglanz-Erfolgsstory, sondern als ehrlicher Einblick in das, was vor und hinter der Bar wirklich passiert.
Podcast-Website

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