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Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

Hanna Drechsler
Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft
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  • Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

    #182 Pflegende Elternschaft und die (Un-)Möglichkeit von Equal Care - Interview mit Brenda Meisel

    07.04.2026 | 44 Min.
    Wie verändert eine Pflegeverantwortung für das eigene Kind die Frage nach gleichberechtigter Elternschaft? Was passiert mit Equal Care, wenn das System von Anfang an darauf ausgelegt ist, dass die Mutter pflegt – und wenn Überforderung nicht die Ausnahme, sondern der Dauerzustand ist?

    In dieser Folge spreche ich mit Brenda Meisel, Mutter von drei Kindern und Gründerin der Video-Lernplattform Gido für pflegende Eltern. Brenda teilt offen, wie sie fünf Jahre lang die außerklinische Intensivpflege ihrer Tochter als Hauptpflegeperson übernommen hat, was das mit ihr als Frau, als Paar und als Familie gemacht hat – und welche strukturellen Kräfte sie dabei in diese Rolle gedrängt haben, ohne dass sie es zunächst hinterfragt hat.
    Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie strukturelle Ungleichheit in der Care-Verteilung besonders unter extremen Bedingungen entsteht – und was es braucht, um dennoch Handlungsspielräume zu finden.

    Du bekommst Impulse dazu:
    - Warum das Narrativ der „pflegenden Superheldin" Mütter eher belastet als stärkt und welche Unterstützung wirklich gebraucht wird.
    - Wie pflegende Mütter in strukturelle Unsichtbarkeit geraten – als Mensch jenseits ihrer Fürsorgerolle.
    - Welche Dynamiken entstehen, wenn Paare durch Pflege und Erwerbsarbeit in zwei verschiedene Lebensrealitäten auseinanderdriften.
    - Warum Equal Care in Pflegesituationen nur mit Unterstützung von außen gelingen kann – und warum das kein Scheitern ist, sondern eine strukturelle Notwendigkeit.
    - Welche konkreten Schritte Brenda und ihr Mann gegangen sind, um das Familiensystem schrittweise umzubauen.
    - Welche institutionellen und gesellschaftlichen Hürden Väter daran hindern, Pflegeverantwortung zu übernehmen und warum das kein individuelles, sondern ein strukturelles Problem ist.

    Weiterführende Hinweise:
    Mehr zu Brendas Arbeit und der Video-Lernplattform Gido für pflegende Eltern findest du hier: https://www.startnext.com/gido

    Brenda bei Instagram: https://www.instagram.com/brendaempunkt/

    Viele der Themen aus dieser Folge tauchen auch in Paargesprächen auf: Wer trägt wie viel Verantwortung? Wer sieht was – und wer nicht? Wie kommen Paare überhaupt wieder ins Gespräch, wenn die Fronten verhärtet sind?
    Wenn du dir dabei professionelle Begleitung wünschst, findest du hier Informationen zu meinen Coaching-Angeboten für Paare: https://www.hannadrechsler.de/coaching-fuer-paare/

    Und wenn du den Prozess der faireren Care-Verteilung strukturierter angehen möchtest, begleitet dich der „Eltern als Team"-Onlinekurs dabei, Verantwortung klarer zu benennen, neu zu verteilen und als Paar handlungsfähig zu bleiben. Die Warteliste für den nächsten Start findest du hier: https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/
    Hat dir die Folge gefallen oder hast du Fragen oder Themenwünsche? Schreib mir gerne eine E-Mail an [email protected] oder eine Nachricht auf Instagram @hanna.drechsler.coaching.
    Mehr zu meinen Coaching-Angeboten findest du auf meiner Website: https://www.hannadrechsler.de/
  • Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

    #181 Vereinbarkeit ist kein Mütterthema – warum Verantwortung geteilt werden muss

    24.03.2026 | 16 Min.
    Wer ist eigentlich zuständig für Vereinbarkeit in eurer Familie?
    Und wann habt ihr zuletzt bewusst gemeinsam entschieden, wie euer Alltag aussehen soll?
    Viele Eltern erleben Vereinbarkeit des Familienlebens mit dem Rest aller Anforderungen als Dauerbaustelle – und gleichzeitig als etwas, das „irgendwie funktioniert“. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich oft: Die Verantwortung ist nicht gleich verteilt, sondern wird stillschweigend übernommen. Meist von Müttern.

    In dieser Folge ordne ich ein, warum Vereinbarkeit so häufig als individuelles Problem erscheint, obwohl sie tief in gesellschaftlichen Strukturen verankert ist. Ich zeige, wie sich ungleiche Verantwortung schleichend entwickelt – und warum genau das dazu führt, dass sich viele Familien eher im Funktionieren als im Gestalten wiederfinden.
    Es geht um patriarchale Prägungen, um Erwerbslogiken, um unsichtbare Care-Arbeit – und um die Frage, wie ihr als Eltern wieder in eine gemeinsame Verantwortung finden könnt.

    Eine Folge für alle, die ihren Alltag nicht länger nur organisieren, sondern bewusst und gleichberechtigt gestalten wollen.

    Du bekommst Impulse dazu:
    - Warum Vereinbarkeit gesellschaftlich immer noch primär Müttern zugeschrieben wird
    - Wie sich Verantwortung im Alltag schleichend ungleich verteilt – oft ohne bewusste Entscheidung
    - Warum Erwerbsarbeit häufig priorisiert wird und Care-Arbeit unsichtbar bleibt
    - Warum Vereinbarkeit mehr umfasst als Job und Kinder – und welche Bereiche oft fehlen
    - Wie ihr euren Alltag bewusst gestalten könnt, statt ihn einfach entstehen zu lassen

    In der Folge stelle ich meinen Vereinbarkeits-Check vor – einen 7-tägigen Mini-Kurs, der euch dabei unterstützt, euren Alltag gemeinsam zu reflektieren und bewusster zu gestalten: https://www.hannadrechsler.de/vereinbarkeits-check/

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  • Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

    #180 Endgegner Großeltern? Erwartungen, Konflikte und neue Rollen in Familien

    10.03.2026 | 47 Min.
    Warum geraten Eltern und Großeltern so häufig aneinander, sobald Kinder in die Familie kommen? Welche Erwartungen tragen viele Eltern an Großeltern in sich – oft ohne sie jemals ausgesprochen zu haben? Und warum fühlen sich diese Konflikte manchmal so emotional und persönlich an?

    In dieser Folge spreche ich mit den Journalisten Kristina Weber und Johannes Molz, Hosts des Podcasts Eltern ohne Filter, über ihr Buch „Endgegner Großeltern?“ (erscheint am 16.3.26) und darüber, warum gerade diese Beziehung in vielen Familien so herausfordernd ist.

    Wir sprechen darüber, wie unterschiedliche Generationen geprägt wurden, warum sich Rollen in Familien neu sortieren müssen – und weshalb es sich lohnt, Konflikte nicht nur auszuhalten, sondern sie bewusst anzusprechen.

    Eine Folge für alle Eltern, die ihre Beziehung zu den Großeltern ihrer Kinder reflektieren und bewusster gestalten möchten.

    Du bekommst Impulse dazu:
    - Warum Konflikte mit Großeltern oft genau an den sensiblen Punkten der Elternschaft entstehen (Schlaf, Essen, Gefühle begleiten)
    - Welche Rolle unausgesprochene Erwartungen an Großeltern spielen
    - Warum Großeltern uns Eltern eigentlich nichts „schulden“ – und warum diese Erkenntnis entlastend sein kann
    - Weshalb Eltern ihre Rolle gegenüber den eigenen Eltern neu definieren müssen
    - Wie unterschiedliche Generationen von Erziehung geprägt wurden und warum das Verständnis schaffen kann
    - Warum offene Gespräche – auch wenn sie unbequem sind – Beziehungen langfristig stärken können
    - Wie Eltern zwischen Dankbarkeit, Abgrenzung und Verantwortung für ihre Kinder navigieren können

    Zum Buch: „Endgegner Großeltern?“ https://www.amazon.de/Endgegner-Gro%C3%9Feltern-unseren-schwierig-Konflikt/dp/3708808711

    In meiner Feminist Motherhood Community findest du einen Raum für ehrlichen Austausch mit anderen Müttern, die Mutterschaft bewusst und gleichberechtigt gestalten wollen. Im März beschäftigen wir uns dort mit dem Thema Mutterschaft und Wut – und dem Umgang mit kollektivem Schmerz. Du kannst die Community 14 Tage kostenlos ausprobieren und schauen, ob dieser Raum für dich spannend ist:
    https://www.hannadrechsler.de/feminist-motherhood-community/

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  • Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

    #179 Jungs von heute, Männer von morgen: Was geschlechtssensible Erziehung wirklich braucht

    24.02.2026 | 1 Std. 6 Min.
    Wie erziehen wir Söhne in einer Gesellschaft, in der Männlichkeit noch immer über Abgrenzung, Stärke und Härte definiert wird? Was passiert, wenn wir als Mütter selbst ambivalente Gefühle gegenüber „Männlichkeit“ in uns tragen? Und wie können wir Jungen begleiten, ohne aus Angst vor toxischen Mustern selbst hart zu werden?

    In dieser Folge spreche ich mit Anne Dittmann über ihr Buch „Jungs von heute, Männer von morgen“ und darüber, was es bedeutet, Söhne geschlechtssensibel und zugleich bindungsorientiert zu begleiten. Eine Folge für alle, die ihre Söhne stärken wollen!

    Du bekommst Impulse zu folgenden Fragen und Themen:
    - Warum viele Mütter sich unbewusst ein Mädchen wünschen – und was das strukturell bedeutet
    - Weshalb Angst vor „toxischer Männlichkeit“ kein guter Erziehungsratgeber ist
    - Was wissenschaftliche Männlichkeitsnormen (z. B. Selbstständigkeit, Dominanz, Gewalt) mit psychischer Gesundheit zu tun haben
    - Warum Jungen Männlichkeit immer wieder aktiv „herstellen“ müssen – und welche Folgen das hat
    - Wie Fürsorglichkeit bei Jungen oft übersehen wird
    - Warum Vielfalt wichtiger ist als Verbote – und wie du sie alltagspraktisch leben kannst.

    Mehr zu Anne Dittmann:
    Jungs von heute, Männer von morgen: https://www.penguin.de/buecher/anne-dittmann-jungs-von-heute-maenner-von-morgen/paperback/9783466312313
    Website: https://www.annedittmann.de/
    Instagram: https://www.instagram.com/anne_dittmann/?hl=de

    Wenn bei dir Gleichberechtigung nicht nur eine Haltung, sondern auch ein Aushandlungsprozess im Alltag ist, dann kann mein Online-Kurs „Eltern als Team“ dich unterstützen. Dort arbeiten wir strukturiert daran, Verantwortung, Care-Arbeit und mentale Last fair zu verteilen – damit weder Mütter noch Väter aus Überforderung in alte Muster zurückfallen: https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/

    Auch in meiner Feminist Motherhood Community findest du Raum, solche Ambivalenzen zu reflektieren – ohne Bewertung, dafür mit strukturellem Blick und gegenseitiger Unterstützung: https://www.hannadrechsler.de/feminist-motherhood-community/

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    Schreib mir gerne eine E-Mail an [email protected] oder eine Nachricht auf Instagram [@hanna.drechsler.coaching](https://www.instagram.com/hanna.drechsler.coaching)
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  • Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

    #178 Das Nagging Wife Phänomen und warum es ein Alarmsignal für "unequal" Care ist

    10.02.2026 | 28 Min.
    Die „Nagging Wife“ – ein Begriff, den viele Frauen fürchten und viele Männer kennen.
    Doch was, wenn dieses vermeintliche Nörgeln gar kein Persönlichkeitsmerkmal ist, sondern ein Symptom für ein strukturelles Problem?

    In dieser Folge ordne ich das sogenannte Nagging-Wife-Phänomen systemisch und feministisch ein. Ich spreche darüber, warum dieser Begriff zutiefst misogyn ist, was er mit Mental und Emotional Load zu tun hat – und warum Frauen oft nur deshalb „nörgeln“, weil sie zu viel Verantwortung alleine tragen.
    Du erfährst, warum Erinnern kein Machtspiel ist, sondern ein Versuch, Verantwortung zu teilen, welche patriarchalen Rollenbilder diese Dynamik nähren und wie Paare gemeinsam aus diesem Kreislauf aussteigen können.
    Eine Folge für alle, die sich entlasten wollen – ohne Schuldzuweisungen, dafür mit Klarheit, Mitgefühl und konkreten Perspektiven für mehr Equal Care.

    Du bekommst Impulse zu folgenden Fragen und Themen:
    - Warum der Begriff „Nagging Wife“ Frauen abwertet und Care-Arbeit unsichtbar macht
    - Wieso Nörgeln kein Charakterzug, sondern ein Symptom von ungleicher Verantwortung ist
    - Wie Mental und Emotional Load diese Beziehungsdynamik antreiben
    - Welche Rollenbilder Mütter und Väter (oft unbewusst) unter Druck setzen
    - Warum das Erinnern an To Dos ein Versuch von Fairness ist – und kein Kontrollbedürfnis
    - Welche typischen Glaubenssätze bei Müttern und Vätern aufeinandertreffen
    - Warum eine gleichberechtigte Elternschaft das „Nagging“ überflüssig macht

    🎧 Weiterführende Hinweise aus der Folge:
    Infos zu Paarberatungen: https://www.hannadrechsler.de/coaching-fuer-paare/
    Warteliste zum Eltern als Team Onlinekurs (nächster Start im September): https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/
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Über Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

Im Equal Care Podcast teilt Hanna Drechsler - Kulturwissenschaftlerin, systemische Beraterin und selbst Mama von 3 Kindern im 50:50 Modell - Impulse für deine gleichberechtigte und feministische Elternschaft. Wenn du Vereinbarkeit gemeinsam mit deiner/m Partner*in gestalten möchtest, bekommst du hier ganz konkrete Tipps für mehr Equal Care sowie neue Perspektiven auf Mutterschaft und Elternsein.
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Generated: 4/16/2026 - 4:55:34 AM