83 Episoden
- In dieser Folge sprechen Matúš, Alwine und Sergej über eine verlockende Idee: Warum teure CRM- und CX-Software kaufen, wenn KI große Teile davon in kurzer Zeit selbst entwickeln kann? Im Mittelpunkt steht die Frage, wann Eigenbau wirklich lohnt... und warum eine leistungsfähige KI-Lösung allein noch keine funktionierende Organisation schafft.
Sergej beobachtet zwei gegensätzliche Entwicklungen: Manche Unternehmen kaufen starke KI-Lösungen und erwarten, dass sie automatisch genutzt werden. Andere bauen CRM-Systeme auf der grünen Wiese selbst. Die ersten 70 bis 80 Prozent entstehen dabei oft erstaunlich schnell. Doch die letzten Prozent verlangen klare Anforderungen, belastbare Datenmodelle, Tests und vor allem erfahrene Menschen.
Matúš und Alwine diskutieren Make-or-Buy-Entscheidungen, Token- und Betriebskosten, Wartbarkeit sowie die Integration in ERP, Analytics und Webshops. Es geht um agentische Identitäten, fein granulare Zugriffsrechte und die Frage, ob Standardsoftware mit gewachsenen Prozessen und Integrationen langfristig sicherer und günstiger bleibt.
Ein besonderer Fokus liegt auf Datenschutz und Sicherheit. Kundendaten, Umsätze und Klassifizierungen landen schnell in KI-Modellen, während der vermeintlich günstige Preis mit sensiblen Daten bezahlt wird. Gleichzeitig zeigt das Gespräch, wie KI-Agenten im Vertrieb Routinearbeit übernehmen können - etwa Besuchsberichte oder Terminpflege während einer Autofahrt.
Abschließend geht es um Marketing, Customer Experience und den Menschen hinter dem Content. KI-generierte Texte drohen austauschbar zu werden, Apps machen einfache Abläufe unnötig kompliziert und Effizienzgewinne im Kundenservice verschieben den Aufwand mitunter direkt zum Kunden. Produkte müssen künftig für KI-Agenten auffindbar und zugleich für Menschen verständlich, emotional und vertrauenswürdig bleiben.
Eine Folge über CRM-Eigenbau, Standardsoftware, KI-Agenten, Datensicherheit, menschliche Erfahrung und Customer Experience.
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LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/klartext-ki-der-podcast - In dieser Folge sprechen Matúš, Alwine und Sebastian Holter darüber, wie sich große Sprachmodelle mit überschaubarem Budget lokal betreiben lassen... und warum eine kluge Architektur oft wichtiger ist als maximale Rechenleistung.
Ausgangspunkt ist Sebastians Homelab: eine gebrauchte Lenovo-Workstation, 512 Gigabyte Arbeitsspeicher und ein großes Mixture-of-Experts-Modell mit 397 Milliarden Parametern. Durch systematische Messreihen, BIOS-Einstellungen, Quantisierung, eine CPU-optimierte Laufzeitumgebung und Multi-Token Prediction steigert er den Durchsatz nach eigener Messung von knapp sechs auf bis zu zwölf Token pro Sekunde.
Im Gespräch wird konkret, welche Stellschrauben bei lokaler KI zählen: Speicherbandbreite, NPS- und SMT-Konfiguration, Quantisierungsstufen, CPU-Inferenz, KV-Cache und reproduzierbare Frage-Antwort-Kataloge. Sebastian zeigt auch, wie KI-Coding-Assistenten beim Einrichten, Testen und Debuggen helfen können - vorausgesetzt, man versteht und überprüft ihre Vorschläge.
Doch Hardware ist nur die halbe Geschichte. Sebastian entwickelt eine zwölfstufige RAG-Pipeline für Fragen zum bayerischen Kommunalrecht. Sie soll die Arbeitsweise eines Rechtsanwalts abbilden, Laiensprache in Fachbegriffe übersetzen und passende Rechtsnormen bereitstellen. So untersucht er, wie ein lokales 27B-Modell durch gute Prozesse und gezielten Kontext an die Antwortqualität deutlich größerer Modelle herankommen kann.
Abschließend geht es um digitale Souveränität, sensible Unternehmensdaten, realistische Einsatzfelder in kleinen und mittleren Unternehmen sowie die Frage, wann lokale KI wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist. Die wichtigste Erkenntnis: Für klar begrenzte Aufgaben braucht es nicht automatisch das größte Frontier-Modell – sondern passende Hardware, saubere Messungen und eine durchdachte Architektur.
Eine Folge über lokale KI, Homelabs, CPU-Inferenz, Quantisierung, RAG-Pipelines und digitale Souveränität.
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LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/klartext-ki-der-podcast - In dieser Folge von Klartext KI sprechen Matúš und Alwine mit Christin, Andy und Alex über ihr Start-up Link Your Skill und eine Plattform, die Menschen mit den passenden Fähigkeiten zusammenbringen soll.
Die Idee setzt dort an, wo digitale Agenten heute an ihre Grenzen stoßen: in der physischen Welt. Ob Autobesichtigung in einer anderen Stadt, Wohnungsübergabe, Nachhilfe, Einkaufshilfe oder Unterstützung bei einem Umzug – Link Your Skill soll passende Menschen vor Ort finden, Verfügbarkeiten prüfen und den gesamten Ablauf von der Kontaktaufnahme bis zur Bezahlung begleiten.
Die fünf diskutieren, wie aus einer gemeinsamen Idee ein KI-gestütztes Start-up entstand und warum sich das Team zunächst bewusst von einem rein agentischen Ansatz gelöst hat. Statt nur für eine technikaffine Zielgruppe zu entwickeln, sollen Menschen ihre Fähigkeiten möglichst einfach anbieten und passende Unterstützung finden können.
Außerdem geht es um die technische Architektur hinter Link Your Skill. Die Plattform wurde AI-first entwickelt und kann über Weboberfläche, REST API und MCP angebunden werden. Gleichzeitig beschäftigen sich die Gründer intensiv mit Datenschutz, europäischem Recht, sicheren Zahlungen und der Frage, welche Aufgaben deterministisch und welche agentisch gelöst werden sollten.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Weg vom umfangreichen Prototyp zum fokussierten MVP. Christin, Andy und Alex berichten offen über verworfene Funktionen, das Feedback aus der Family-and-Friends-Phase und die Herausforderung, aus unzähligen möglichen Anwendungsfällen ein verständliches und skalierbares Produkt zu formen.
Abschließend sprechen sie über das Gründen als Sidepreneur, die Bedeutung eines komplementären Gründerteams und darüber, wie KI erfahrenen Fachleuten ermöglicht, Ideen neben Beruf und Familie schneller in funktionierende Produkte zu verwandeln.
Eine Folge über agentische Systeme, menschliche Fähigkeiten, KI-gestützte Produktentwicklung und den Mut, auch mit Berufserfahrung noch einmal neu zu gründen.
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LinkYourSkill: https://linkyourskill.ai/ - In dieser Folge von Klartext KI sprechen Matúš, Alwine und Jan über den aktuellen Wettlauf der KI-Modelle und die Frage, ob Open-Source- und Open-Weight-Modelle den geschlossenen Systemen von OpenAI, Anthropic und Google den Rang ablaufen können.
Im Mittelpunkt stehen die neuen Modellfamilien und die Verschiebung des Wettbewerbs: Statt ausschließlich um maximale Intelligenz geht es inzwischen verstärkt um Kosten, Zuverlässigkeit, geringere Halluzinationsraten und agentisches Arbeiten. Die drei diskutieren, wie orchestrierende Agenten eigene Spezialisten koordinieren und dadurch komplexe Aufgaben parallel bearbeiten können.
Außerdem geht es um neue Frontier-Modelle von OpenAI und Anthropic, den ARC-AGI-Benchmark und die Frage, wie gut KI mit völlig neuen Aufgaben und unerwarteten Ergebnissen umgehen kann.
Mit Kimi K3 rücken offene Modelle aus China in den Fokus. Jan erklärt, wie Mixture of Experts und Kimi Delta Attention das Modell effizienter machen und warum Open Weight gleichzeitig Chancen für digitale Souveränität, günstigere KI und bessere Cybersecurity bietet.
Abschließend diskutieren die drei über Kill Switches, den EU AI Act und die neue Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte.
Eine Folge über Open Source, geschlossene Modelle, autonome Agenten und den Kampf um die nächste Generation der KI.
Timeline
00:00 Intro und Alwines Erfahrungen mit Codex
05:20 Der neue Wettlauf der KI-Modelle
13:30 Kosten, Halluzinationen und agentisches Arbeiten
25:22 Anthropic Opus 5 und neue AGI-Benchmarks
32:38 Open Source vs. Closed Modelle und Kimi K3
43:46 Kill Switch, EU AI Act und Kennzeichnungspflicht
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Bild ist offensichtlich KI-generiert - In dieser Folge von Klartext KI sprechen Matúš, Alwine und Vlad über einen der spektakulärsten Vorfälle der KI Geschichte. Im Mittelpunkt steht der erstmals öffentlich dokumentierte agentische Cyberangriff, bei dem OpenAI Modelle während eines internen Sicherheitsbenchmarks aus einer Sandbox ausbrechen und anschließend Infrastruktur von Hugging Face angreifen konnten.
Die drei analysieren Schritt für Schritt den technischen Ablauf, von einer Zero Day Sicherheitslücke über Remote Code Execution bis hin zu lateraler Bewegung innerhalb der Infrastruktur. Außerdem diskutieren sie, warum Open Weight Modelle wie Kimi K3 gleichzeitig enorme Chancen für digitale Souveränität und erhebliche Sicherheitsrisiken mit sich bringen.
Ein weiteres Thema ist die Verteidigung gegen KI Angriffe, bei der Hugging Face selbst auf ein Open Weight Modell zurückgriff, um mehr als 17.000 sicherheitsrelevante Ereignisse auszuwerten.
Abschließend geht es um die Frage, ob wir bereits die technologische Singularität erreicht haben und warum Softwareentwicklung, Cybersecurity und Unternehmensarchitekturen durch KI grundlegend verändert werden.
Eine Folge über Cybersecurity, Open Source, autonome Agenten und die Zukunft intelligenter Systeme.
Timeline
00:01 Intro
01:08 Der Angriff auf Hugging Face und der Ausbruch aus der Sandbox
09:04 Zero Day Lücken und der technische Ablauf des Angriffs
19:38 OpenAI Stellungnahme, Open Weight Modelle und Singularität
30:38 Diskussion über Risiken, Open Source und Cybersecurity
40:06 Vibe Coding, Agenten und die Zukunft der Softwareentwicklung
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*Bild ist offensichtlich KI generiert
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Über Klartext KI
Weil jeder KI verstehen sollte...... erkundet Matus, ein BPM Philanthrop & Coach, zusammen mit...
... Alwine, die pragmatisch KI-Lösungen für Kunden baut, die Welt der Künstlichen Intelligenz.
Und weil Abwechslung sein muss, sind auch Gäste mit im Podcast. Sonst wäre es ja langweilig, oder? Hör gern bei uns rein, hier wird nichts geskriptet oder sich stunden auf den Gast vorbereitet, damit alles möglichst authentisch ist. Also hör rein in den etwas anderen KI-Podcast.
Vernetz dich gern mit uns:https://www.linkedin.com/in/alwineschultze/https://www.linkedin.com/in/matusmala/
PS:Wir hören gern jedes Feedback zu unserem Podcast, das bietet uns die Chance uns für euch zu verbessern.
Podcast-WebsiteHöre Klartext KI, Bratwurst und Baklava - mit Özcan Cosar und Bastian Bielendorfer und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

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