Der Hammerteich - vom Industriehotspot zum Wohlfühlort
Da wollte früher niemand hin: Der Hammer betrieb ein Hammerwerk. Rundherum Industrie, eine Tabakfabrik und Seifenlauge einer Wäscherei.Dann verschwand die ganze Kulisse und Witten entdeckte ein Naherholungsgebiet. Heute der Ausflugsspot, wenn Wittener ihren Freunden von außerhalb die Schönheit ihrer Heimat zeigen wollen. Wie aus hässlich und schmutzig wunderbar wurde, erzählt Ralph. Wie immer mit lustigen und traurigen Anekdoten und Geschichten.
--------
30:53
--------
30:53
Witten auf dem Weg zur Schwammstadt - über Bäche und Wasser
Dürre und Starkregen sind auch in Witten ein Thema. Einmal stehen die Keller unter Wasser und der Campingplatz Steeger muss evakuiert werden - dann ist es so trocken, dass die Blätter an den Bäumen gelb werden. Ralph erzählt uns von den "kleinen Schwestern der Ruhr", vom Jahrhunderte dauernden Kampf der Stadt Witten mit dem Wasser. Die Klimamanagerin der Stadt, Tamara Gademann, weiß, wie wir es in den Griff bekommen. Und sie hat Tipps, was jeder und jede Einzelne tun können für ein cooles Witten.
--------
30:33
--------
30:33
Auf den Spuren des Kolonialismuns in Witten
Oma kaufte noch im Kolonialwarenladen ein. Zucker, Reis, Tabak, Bananen, Orangen..... Davon gibt es Witten noch eine Spur. Aber was ist das Erbe heute? Was haben Kohle und Stahl mit Reis und Zucker zu tun, der z.B. in Java unter unmenschlichen Bedingungen angebaut wurde? Ralph ist unserem heutigen Wohlstand in die Vergangenheit gefolgt.
--------
29:38
--------
29:38
Der Kornmarkt gestern und heute
Wir erinnern und an den Busbahnhof und sehen heute einen Parkplatz. Die Stadt arbeitet seit Jahren an Plänen, was aus dem einstigen Zentrum der Wittener Wirtschaft werden soll. Die Geschichte des Kornmarkts ist bewegt und bewegend. Ralph nimmt uns mit in eine Geschichte von blühendem Handel und knochenharter Arbeit.
--------
20:27
--------
20:27
Der neue Breddegarten
Hier entsteht etwas Neues und dabei war das Alte noch gar nicht so alt. Ralph erklärt, wie aus der Brachfläche eine Grünfläche wurde, was die Hausbesetzer in den 80er Jahren damit zu tun hatten und warum der Nachbar Boecker Stiftung eine dunkle Vergangenheit hat. Nun soll der Breddegarten ein angstfreier Raum und Treffpunkt für die Nachbarschaft werden.
Das Breddeviertel in der Wittener Innenstadt war vor 150 Jahren das erste Stadterweiterungsgebiet, als aus dem kleinen Ackerstädtchen eine Industriestadt mit vielen Migranten, z.B. aus Hessen wurde. Kerstin Glathe und Ralph Klein erklären die Ursprünge historisch und mit vielen Anekdoten. Sie arbeiten sich aus den Anfängen des Breddeviertels vor bis in die aktuelle Zeit. Wie lebte man hier früher, wie heute?