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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
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  • Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

    Kunst der Verhandlung – Über Chancen und Grenzen der Diplomatie

    31.08.2026 | 47 Min.
    Diplomatie oder Krieg? Eine Frage, die in Europa von 1945 bis 1990 keine wirkliche Frage war, weil sie stets mit Diplomatie beantwortet wurde. Erst mit der Auf­lösung der Block­kon­fron­tation kehrte der Krieg nach Europa zurück – zuerst nach Jugo­slawien, später in den Kau­kasus und nach Georgien und aktuell in die Ukraine und nach Palästina. Hinzu kommen die zahl­reichen soge­nannten Out-of-area-Einsätze euro­päischer Staaten und die vielen Kriege an euro­päischen Grenzen wie in Libyen oder Syrien. Diplo­matie zieht dabei oft den Kürzeren und stößt gegenwärtig offen­bar an ihre Grenzen. So zumindest scheint es. Aber ist es auch tatsächlich so? Ist Diplo­matie nicht mehr das Gebot der Stunde? Oder agiert sie eher still und leise und spielt sich zwar unterhalb des Radars öffent­licher Auf­merk­­sam­keit, aber dennoch mit Erfolg ab? Hat sich historisch etwas grund­sätzlich geändert oder ist das Verhältnis aus Dip­loma­tie und Krieg stabiler als es scheint?

    Es diskutieren der ehemalige Diplomat der Bundes­republik Martin Kobler (Bot­schaf­ter u. a. in Pakistan und UN-Sondergesandter in Libyen), die Polito­login Linn Selle (Al­fred-von-Op­pen­heim-Leiterin des Eu­ro­pa-Zent­rums der DGAP) und der Militär­histo­riker Stig Förster (Universität Bern) mit Moderator Geor­gios Chat­zoudis (Gerda Henkel Stiftung).

    Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_chancen_und_grenzen_der_diplomatie
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    Die Rechnung ohne den Wirt gemacht? Konflikte an Stand­ort­ge­mein­den für er­neu­er­bare Energien

    14.08.2026 | 48 Min.
    Umgang mit Konflikten an Stand­ort­ge­mein­den für er­neu­er­bare Energien

    Windenergie ja, aber bitte nicht vor der eigenen Haus­tür! E-Autos sind cool, aber ich bleibe doch lieber bei einem Benziner! Ich stelle gerne auf eine Wärmepumpe um, wenn der Staat mir die Investitionen zahlt. So oder ähnlich schallt es aus Ge­sell­­schaft und Medien: Stimmt das so? Scheitert die Energiewende an mang­eln­der Akzep­tanz? Im Vortrag von Prof. Dr. Ortwin Renn (Akademiemitglied, Nach­haltig­keits­­for­scher) geht es darum, eine realis­tische und wissenschaftlich fundierte Sicht der aktuellen Akzeptanz für er­neuer­bare Energien in Deutschland zu ver­mit­teln. Wie lassen sich die Ein­stell­ungen der Menschen charak­teri­sieren und wie reagieren sie auf geplante Energie­an­lagen vor Ort? Lassen Sie sich über­raschen!

    Ein Vortrag beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_ortwin_renn_konflikte_erneuerbare_energien
  • Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

    Demokratie: Lösung oder Teil des Problems?

    03.08.2026 | 45 Min.
    Ist Demokratie die Lösung für Kon­flikte? Vor einigen Jahren hätte man die Frage mit Gewiss­heit bejaht, heute ist man sich da nicht mehr so sicher, hofft es vielleicht noch. Zu fragen wäre aber zuvor: Wessen Demo­kratie ist eigentlich gemeint, und zu welcher Zeit? Die Wahl­demo­kratie des 19. Jahr­hunderts? Die Massen- und Fort­schritts­demo­kratie des 20. Jahr­hunderts? Oder vielleicht die Werte­demo­kratie der Gegen­wart? Demo­kratie bedeutet dem­nach nicht im­mer dasselbe, sondern ist nur histo­risch zu ver­stehen. Es ist zu fragen: Welche Kon­flikte wur­den zu welcher Zeit gelöst? Und welche Demo­­kratie war dabei mög­licher­­weise die Lö­sung? Oder aber auch das Problem? Es dis­kutieren die Politik­wissen­schaft­ler Michael Zürn (WZB Berlin) und David Salomon (Tech­nische Univer­sität Darm­stadt) mit Mode­rator Georgios Chatzoudis (Gerda Henkel Stiftung).

    Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte 2026 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_demokratie_loesung_oder_teil_des_problems
  • Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

    Fremde aufnehmen – oder von der Schwelle weisen. Antworten auf die Migrationsfrage im Mittelalter

    24.07.2026 | 47 Min.
    Das Mittelalter war wie alle Zeiten der Ge­schich­te von viel­fäl­tigen Arten und Reich­wei­ten der Migra­tion geprägt. Gewiss lassen sich aus dem Umgang mit ihnen keine prak­tischen Lö­sungen für heutige Konflikte über die Einwanderung aus anderen Län­dern und Kulturen ableiten; eine historische Analyse zeigt aber, dass und wie eine an­dere Ein­stellung zur Migrationsfrage zu grö­ßerer Gelassen­heit verhelfen kann. Der Vor­trag von Prof. Dr. Michael Borgolte (Akademie­mit­glied, Mittel­alter­his­toriker, Humboldt Uni­ver­sität zu Berlin) geht, mit ver­gleich­enden Streif­lich­tern auf ältere Kulturen und Reli­gio­nen, auf die bib­lische Über­­lie­ferung zurück und ver­folgt die Tra­di­tio­nen des latein­christ­lichen Um­gangs mit Mi­gra­tions­­willigen und Exi­lan­ten bis ins frühe Mittel­alter.

    Ein Vortrag beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_migrationsfrage_im_mittelalter
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    Neid und Wettstreit – Künstler zwischen Konflikt und Kollaboration

    10.07.2026 | 48 Min.
    Warum stellten die Künstler aus Renaissance und Barock sich so oft als Zielscheibe des Neides dar? In ihrem Buch „Neid“ hinter­fragt die Kunst­his­torikerin Dr. Jana Graul (Uni­­ver­­sität Ham­burg) die geläu­fige Idee, sie seien dem Laster be­son­ders verfallen gewesen und legt die rheto­rischen Strategien ihrer Neid­klagen offen. Im Gespräch mit Kunst­historiker Prof. Dr. Wolf-Dietrich Löhr (Uni­ver­sität Hamburg) dis­ku­tiert sie den indivi­duellen künst­lerischen Um­gang im Konflikt mit anderen, aber auch: Welche kon­struk­tiven Kon­kur­renzen, Kol­labo­rationen und Netz­werke stehen den käm­pferi­schen Sze­narien gegen­über? Wie prägt eine auf Fort­schritt aus­gerichtete Konzeption von Wett­streit unseren Kanon der Kunst­ge­schich­te?

    Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte 2026 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_neid_und_wettstreit
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