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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

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  • Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

    Migration steuern. Eine Anleitung für das Hier und Jetzt

    09.10.2026 | 48 Min.
    Der Titel eines Buches des Juristen und Migra­tions­ex­perten Prof. Dr. Daniel Thym (Uni­ver­sität Kon­stanz) lässt hoffen: Lässt sich Migra­tion doch steuern und damit ak­tu­elle Kon­flikte lösen? Ja, Daniel Thym zeigt, dass Asyl­mi­gra­tion und Fach­kräfte­an­wer­bung sinn­voll gesteuert werden können – wenn wir ein Selbst­bild als Ein­wan­derungs­repu­blik ent­wickeln, das die vielfältige Ge­sell­schaft zu­sam­men­hält. Im Vortrag zeigt er Mög­lich­keiten auf, wie wir dem kom­plexen Phänomen der Ein­wan­derung gerecht werden können und wie die demo­kra­tische Mitte die Deu­tungs­hoheit über eine zentrale Zu­kunfts­aufgabe zurück­gewinnen kann.

    Ein Vortrag beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_thym_migration_steuern
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    Hätte es keinen Brexit gegeben, wenn Großbritannien den Euro gehabt hätte? Oder: Über die integrierende Kraft von Münzbildern

    25.09.2026 | 46 Min.
    Seit dem 1. Januar 2002 gibt es den Euro als Bargeld. Die Deutschen zahlen damit in Öster­reich, Italien, Frank­reich, Grie­chen­land, Irland und anderen euro­pä­ischen Ländern. Groß­bri­tan­nien hat nie den Euro eingeführt. Am 23. Juni 2016 fand dort ein EU-Mitglied­schafts­refe­rendum statt, in dem 51,89 % der Teil­neh­men­den für den EU-Austritt stimm­ten. Benita Good­man (Podcast „Brexit on Toast“) und Bern­hard Weis­ser (Münz­kabinett, Stiftung Preu­ßischer Kul­tur­be­sitz) wagen ein Ge­dan­ken­­spiel: Hätte Groß­bri­tan­nien den Euro zum Januar 2002 eingeführt, hätte der vier­zehn­jährige Umgang mit diesem euro­pä­ischen Geld dazu beitragen können, die feh­lenden Stim­men für den Verbleib in der EU zu gewinnen? Darüber hinaus dis­ku­tie­ren sie die Iden­tifi­ka­tions­kraft von (Münz-)­bildern und vergleichen den Euro mit der Münz­prä­gung im Rö­mi­schen Reich.

    Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_brexit_und_muenzen
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    Kunst der Verhandlung – Über Chancen und Grenzen der Diplomatie

    31.08.2026 | 47 Min.
    Diplomatie oder Krieg? Eine Frage, die in Europa von 1945 bis 1990 keine wirkliche Frage war, weil sie stets mit Diplomatie beantwortet wurde. Erst mit der Auf­lösung der Block­kon­fron­tation kehrte der Krieg nach Europa zurück – zuerst nach Jugo­slawien, später in den Kau­kasus und nach Georgien und aktuell in die Ukraine und nach Palästina. Hinzu kommen die zahl­reichen soge­nannten Out-of-area-Einsätze euro­päischer Staaten und die vielen Kriege an euro­päischen Grenzen wie in Libyen oder Syrien. Diplo­matie zieht dabei oft den Kürzeren und stößt gegenwärtig offen­bar an ihre Grenzen. So zumindest scheint es. Aber ist es auch tatsächlich so? Ist Diplo­matie nicht mehr das Gebot der Stunde? Oder agiert sie eher still und leise und spielt sich zwar unterhalb des Radars öffent­licher Auf­merk­­sam­keit, aber dennoch mit Erfolg ab? Hat sich historisch etwas grund­sätzlich geändert oder ist das Verhältnis aus Dip­loma­tie und Krieg stabiler als es scheint?

    Es diskutieren der ehemalige Diplomat der Bundes­republik Martin Kobler (Bot­schaf­ter u. a. in Pakistan und UN-Sondergesandter in Libyen), die Polito­login Linn Selle (Al­fred-von-Op­pen­heim-Leiterin des Eu­ro­pa-Zent­rums der DGAP) und der Militär­histo­riker Stig Förster (Universität Bern) mit Moderator Geor­gios Chat­zoudis (Gerda Henkel Stiftung).

    Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_chancen_und_grenzen_der_diplomatie
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    Die Rechnung ohne den Wirt gemacht? Konflikte an Stand­ort­ge­mein­den für er­neu­er­bare Energien

    14.08.2026 | 48 Min.
    Umgang mit Konflikten an Stand­ort­ge­mein­den für er­neu­er­bare Energien

    Windenergie ja, aber bitte nicht vor der eigenen Haus­tür! E-Autos sind cool, aber ich bleibe doch lieber bei einem Benziner! Ich stelle gerne auf eine Wärmepumpe um, wenn der Staat mir die Investitionen zahlt. So oder ähnlich schallt es aus Ge­sell­­schaft und Medien: Stimmt das so? Scheitert die Energiewende an mang­eln­der Akzep­tanz? Im Vortrag von Prof. Dr. Ortwin Renn (Akademiemitglied, Nach­haltig­keits­­for­scher) geht es darum, eine realis­tische und wissenschaftlich fundierte Sicht der aktuellen Akzeptanz für er­neuer­bare Energien in Deutschland zu ver­mit­teln. Wie lassen sich die Ein­stell­ungen der Menschen charak­teri­sieren und wie reagieren sie auf geplante Energie­an­lagen vor Ort? Lassen Sie sich über­raschen!

    Ein Vortrag beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_ortwin_renn_konflikte_erneuerbare_energien
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    Demokratie: Lösung oder Teil des Problems?

    03.08.2026 | 45 Min.
    Ist Demokratie die Lösung für Kon­flikte? Vor einigen Jahren hätte man die Frage mit Gewiss­heit bejaht, heute ist man sich da nicht mehr so sicher, hofft es vielleicht noch. Zu fragen wäre aber zuvor: Wessen Demo­kratie ist eigentlich gemeint, und zu welcher Zeit? Die Wahl­demo­kratie des 19. Jahr­hunderts? Die Massen- und Fort­schritts­demo­kratie des 20. Jahr­hunderts? Oder vielleicht die Werte­demo­kratie der Gegen­wart? Demo­kratie bedeutet dem­nach nicht im­mer dasselbe, sondern ist nur histo­risch zu ver­stehen. Es ist zu fragen: Welche Kon­flikte wur­den zu welcher Zeit gelöst? Und welche Demo­­kratie war dabei mög­licher­­weise die Lö­sung? Oder aber auch das Problem? Es dis­kutieren die Politik­wissen­schaft­ler Michael Zürn (WZB Berlin) und David Salomon (Tech­nische Univer­sität Darm­stadt) mit Mode­rator Georgios Chatzoudis (Gerda Henkel Stiftung).

    Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte 2026 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_demokratie_loesung_oder_teil_des_problems
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