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Adeptus Inebris - Der Warhammer Lorecast mit Schuss

Jabba und Yrm
Adeptus Inebris - Der Warhammer Lorecast mit Schuss
Neueste Episode

132 Episoden

  • Adeptus Inebris - Der Warhammer Lorecast mit Schuss

    130 - Luna

    30.03.2026 | 2 Std. 17 Min.
    Jeder von uns kennt diesen Moment. Wir sitzen gemütlich zu Hause, es ist spät am Abend und von draußen scheint eine ungewöhnliche Helligkeit durch das Fenster, die man zu dieser Stunde eigentlich nicht mehr erwarten würde. Wir wenden unseren Blick gen Himmel und erblicken unseren Mond in seiner ganzen, vollständig durch die Sonne erleuchteten Pracht. Dies ist ein Moment, in dem wir kurz innehalten und merken, dass in uns, ohne, dass wir uns dagegen erwehren können, eine tiefsitzende, archaische Ehrfurcht aufsteigt.
    Genau dieses Gefühl ergriff sicherlich zu irgend einem Zeitpunkt einen jeden Menschen, der jemals in der Geschichte unserer Spezies diesen runden blauen Planeten seine Heimat nennen durfte. Es ist davon auszugehen, dass dieses inhärente Gefühl der Grund war, weshalb dem Mond, genau wie der Sonne, seit jeher eine tiefe spirituelle Bedeutung zugesprochen wurde. Als Mondgottheiten sind in den Mythologien der verschiedenen menschlichen Kulturen Götter bekannt, die eine Verkörperung underes Mondes darstellen. Seien es nun der Gott Mani in der nordischen Mythologie, der Gott Chandra in der hinduistischen Mythologie oder die Göttin Luna der alten Römer. Unter anderem aufgrund dieser tiefsitzenden Faszination für den uns so vertrauten nächtlichen Himmelskörper war der 20. Juli 1969 eine solch relevante Zeitenwende, als Neil Armstrong stolz verkündete: "Houston, der Adler ist gelandet."
    Was geschah nun in den kommenden Jahrtausenden menschlicher interstellarer Expansion mit unserem kleinen Erdtrabanten, welcher fortan Luna genannt wurde? Geriet er in Vergessenheit, da es nun wichtigere Angelegenheiten in der großen Galaxie gab? Wurde ihm vielleicht aufgrund seiner Nähe zu Terra eine besondere strategische Bedeutung zugesprochen? Lebt überhaupt jemand auf ihm? All das finden wir gemeinsam heraus, denn heute widmen wir uns bei gemütlichem Umtrunk voll und ganz unserer so vertrauten Luna.
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  • Adeptus Inebris - Der Warhammer Lorecast mit Schuss

    129 - Chaosritter

    04.03.2026 | 1 Std. 53 Min.
    Ich diene noch immer.
    Das ist die Wahrheit, die mich jede Sekunde durchströmt wie das Dröhnen meines Reaktors. In den Aufzeichnungen der Inquisition nennt man uns Verräter. Abtrünnige. Chaosritter. Doch ich habe nie gelernt, zu verraten. Ich wurde erzogen zu gehorchen.
    Mein Lehnsherr sprach – und ich kniete. Er befahl – und ich richtete meine Waffen aus. Er schwor neue Eide – und ich wiederholte jedes Wort.
    Als unser Haus sich von den falschen Versprechen Terras abwandte, war es kein Aufbegehren. Es war Pflicht. Loyalität ist kein Gewand, das man je nach Windrichtung wechselt. Sie ist eine Kette. Und ich habe sie selbst geschmiedet.
    Ich erinnere mich an die Zeremonie. Die alten Siegel wurden gebrochen, neue Runen in die Panzerung meines Ritters gebrannt. Nicht als Akt der Rebellion, sondern als Bestätigung meiner Treue. Mein Thron-Mechanicum bebte unter den neuen Litaneien. Etwas antwortete aus der Tiefe – nicht fremd, sondern hungrig. Es verlangte Hingabe. Und ich gab sie, denn mein Lehnsherr verlangte es ebenso.
    So begann die Spirale.
    Mit jedem Befehl, den ich ausführte, wurde die Bindung enger. Meine Maschine – einst ein Erbe meines Hauses – veränderte sich. Die Geister in ihrem Kern flüstern nicht mehr nur Daten und Zielerfassungen. Sie raunen Verheißungen. Sie nähren sich an meiner Pflichterfüllung. Je kompromissloser ich diene, desto stärker werden wir.
    Ich spüre es, wenn ich marschiere. Die Aktuatoren knurren wie Raubtiere an der Leine. Meine Panzerplatten haben Risse bekommen, aus denen ein inneres Glühen sickert. Kein Schaden. Wachstum. Der Reaktor pulsiert im Takt meines Herzens – oder ist es umgekehrt? Manchmal weiß ich es nicht mehr.
    Ich habe Städte dem Erdboden gleichgemacht, weil mein Lehnsherr es befahl. Ich habe Brüderhäuser zerschmettert, weil ihr Zögern als Schwäche galt. Jeder Akt war gerechtfertigt durch Eid und Hierarchie. Und doch spüre ich, wie sich etwas in mir verschiebt. Nicht Zweifel – nein. Zweifel wäre Verrat. Es ist… Vertiefung. Ein Hinabsteigen in Schichten der Existenz, die Sterbliche nicht begreifen sollen.

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  • Adeptus Inebris - Der Warhammer Lorecast mit Schuss

    128 - Cypher der gefallene Engel

    07.02.2026 | 2 Std. 4 Min.
    "Kommt und fangt mich doch, wenn ihr könnt! Ich gehe wohin ich will und mache was ich will. In meiner Präsenz entfesseln sich Revolutionen, unbedeutende Scharmützel arten zu interplanetaren Konflikten aus, Kulte der ruinösen Mächte entstehen durch mein Zutun und werden auch wieder vernichtet, wenn ich es denn so will. Durch all das führe ich mit Freude die stolzen und edlen, auf ihrem traurigen Felsen lebenden Ritter von Caliban, die mir ja zum Glück auf Schritt und Tritt folgen.

    Was ich damit bezwecke? Natürlich möchte ich dem ehrwürdigen Orden zu altem Ruhm verhelfen, denn ich allein bin der Hüter der vergessen Riten, Traditionen und Tugenden. Der einzige Weg wie ich diese verbohrten Sturköpfe dazu bringen kann wieder in altem Glanz zu erstrahlen ist eben dieses jämmerliche Katz und Maus Spiel.

    Habt ihr das wirklich geglaubt? Natürlich war das nur ein Spaß! Eigentlich möchte ich mir Zutritt in den heiligen Palast auf Terra verschaffen, an den goldenen Wächtern und den stillen Schwestern vorbeispazieren und euren Imperator höchstselbst auf seinem ach so heiligen Thron mit dem Schwert seines eigenen Sohnes abschlachten!

    Auch das war selbstverständlich eine Lüge und ihr Naivlinge seid wieder darauf reingefallen. In Wahrheit dient dieses aufwändige Unterfangen einfach nur meiner eigenen Belustigung und Befriedigung. Denn seit Luther uns die Wahrheit gezeigt hat sind wir Verbannte und werden von unseren verblendeten "Brüdern" wie elende Tiere gejagt. Mein einziger Wunsch besteht darin diese idiotischen, kurzsichtigen Bastarde wo es auch immer möglich ist zu demütigen und sie ihre eigene Machtlosigkeit spüren zu lassen! Ist das nun die Wahrheit? Vielleicht ist sie das, vielleicht auch nicht. Mir ist es gleich was ihr denkt, ich bin euch keine Erklärung schuldig. Ich bin Cypher, der gefallenen Engel."
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  • Adeptus Inebris - Der Warhammer Lorecast mit Schuss

    127 - Tyranidenschwarmflotten

    19.01.2026 | 1 Std. 57 Min.
    "Geschätzte Kolleginnen und Kollegen des Ordo Xenos… meine Lords und Ladys der Inquisition. Wir verlieren keine Zeit mit Förmlichkeiten — die Galaxie brennt, und der Feind rückt näher. Setzen Sie sich, hören Sie zu, und prüfen Sie Ihren Geist, denn was ich heute berichten muss, duldet weder Trost noch Zweifel.
    Der Befall durch die Tyraniden wuchert schneller, als selbst unsere düstersten Prognosen vorausgesagt haben. Ganze Sektoren sind verstummt. Welten, die einst im Lichte des Imperators standen, sind heute nur noch ausgeweidete Kadaver im Mahlstrom der Schwarmflotten. Und dennoch… wir sprechen weiterhin von Schwarmflotte Kraken, Leviathan, Gorgon, als wäre der Schwarm ein Bündel getrennter Entitäten. Eine Illusion von Kategorien, die wir uns selbst schaffen, um das Unfassbare greifbar zu machen.
    Ja — gewisse Muster lassen sich beobachten: bevorzugte Bioformen, Farbvarianten, Besonderheiten in operativem bis taktischem Verhalten, in der Tat... Kraken mit seiner rasenden Mobilität, Leviathan mit seiner erdrückenden Masse, Jormungandr mit seinem Unterwühlen ganzer Verteidigungsstellungen. Aber täuschen Sie sich nicht. Diese Bezeichnungen sind Krücken unserer eigenen Gelehrsamkeit, nicht Spiegel irgendeiner Realität. Der Schwarm ist eins. Ein Wille, ein Hunger. Und jede Mutation, jede „Flotte“, ist nichts weiter als eine Laune seines endlosen Wachstums.
    Aber wir stehen nicht mit leeren Händen da. Wir erinnern uns an unsere Siege — so selten sie auch waren. Macragge. Tarsis Ultra. Kallidar. Welten, auf denen der Schwarm zurückgeschlagen wurde, wo seine Kreaturen verbrannt, zerfetzt oder im heiligen Licht der Exterminatus-Waffen verdampft wurden. Siege, die mit Blut bezahlt wurden — dem Blut von Milliarden treuer Diener des Imperators, und dem Opfer zahlloser Brüder und Schwestern der Inquisition.
    Diese Siege beweisen: Der Schwarm ist nicht unfehlbar. Er kann verwundet werden. Und ein Feind, der verwundet werden kann, kann auch vernichtet werden — sofern wir entschlossen genug sind.
    Darum rufe ich euch nun auf, Inquisitoren: Legt eure Zweifel nieder. Die Menschheit steht am Abgrund, gewiss. Wir aber — wir — sind der Schildarm des Imperators. Unsere Pflicht ist nicht verhandelbar.
    Unser Wille muss ungebrochen bleiben, wie der Stahl des Thrones selbst.
    Möge der Gottimperator unsere Seelen stärken… denn unser Fleisch wird es nicht überleben. Wir werden kämpfen. Wir werden brennen. Und wir werden siegen — oder bei dem Versuch in der ewigen Dunkelheit verschwinden. Für die Menschheit. Für den Imperator."

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    126 - Chaostitanen

    07.12.2025 | 2 Std. 28 Min.
    In unserer Galaxie des 41. Milleniums sind die Schlachtfelder zahlreich und grausam. Das Dröhnen von Kanonenrohren, das rasseln von Panzerraupen, die verzweifelten Schreie der armen Teufel, die noch wenige Minuten des Ausblutens vor sich haben, bevor sie in die Dunkleheit des ewigen Immateriums gehüllt werden. All das ist natürlich, beim Imperator, keine Besonderheit und eingewisser Abstumpfungseffekt stellt sich schnell ein. Erschallt jedoch plötzlich, wie ein Messer in deinem Trommelfell, dieses grausame, langezogene Heulen aus dem undurchsichtigen Nebel des Krieges, so wandelt sich dieses Gefühl des alltäglichen Grauens schlagartig in Endzeitstimmung. Die Titanen des Collegia Titanica sind die ultimativen Kriegsmaschinen des Imperiums der Menschheit. Sie stellen den deutlichsten Beweis der Überlegenheit der Technologie aus dem Goldenen Zeitalter dar. Dass der große Kreuzzug unseres Imperators zur galaxieweiten Einigung der Menschheit ein solcher Erfolg wurde, war unter anderem auf diese wandelnden Halbgötter aus Adamantium zurückzuführen. Doch wir alle wissen wie die Geschichte endete: Der Kriegsmeister Horus verschwor sich gegen IHN und vollführte somit den endültigen Verrat an der gesamten Menschheit. Die Titanenlegionen des Collegia Titanica, die sich auf Horus Seite schlugen, kehrten dem bald entstehenden Imperium den Rücken undentschieden sich für einen weitaus düstereren Pfad. Nach der gescheiterten Belagerung Terras verbrachten diese gefallenen Gottmaschinen terranische Millenia im Auge des Schreckens. Der dort allgegenwärtige Warp vergiftete die Maschinengeisterund die physische Gestalt der einst so stolzen Avatare des Omnissiah derart, dass sie sich nach undnach zu den wohl vollkommendsten Dämonenmaschinen der dunklen Götter wandelten. Wo sieeinst auf den Siegesparaden der zahllosen von den Expeditionsflotten eroberten Welten für Jubel und erfürchtiges Staunen sorgten, werden ihre Namen heute nur noch angsterfüllt geflüstert. Ihr könnt es euch sicherlich schon denken: Heute, ihr lieben Fans der dunkelfinsteren Unterhaltung, wandeln wir im Schatten der unheiligen Chaostitaten!

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Über Adeptus Inebris - Der Warhammer Lorecast mit Schuss

Der 40k Lore Podcast mit Schuss! Begleitet eure Trinkkumpanen Jabba und Yrm auf ihrem feuchtfröhlichen Ritt durch die grimdarke Welt von Warhammer 40k. Erlebt die Iniziierung unseres Neophyten Jabba, der so gut wie kein Vorwissen über das Setting besitzt und von seinem langjährigen Freund Yrm durch die Galaxie und ihre wahnsinnige, fantastische Geschichte gezerrt wird. Ob er will oder nicht. Egal ob Veteran oder Neueinsteiger, hier ist für jeden was geboten. Mit Witz und Herz wird hier das Setting und seine Vorgeschichte erforscht, wobei eine Büchse nach der anderen dem Gottimperator der Menschheit geopfert wird.
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Generated: 4/3/2026 - 8:36:44 AM