Zum Inhalt springen
Radio Logo
PodcastsGeschichte1986 West-Berlin. Originalton.

1986 West-Berlin. Originalton.

Heiko Mehnert und Marion Hanel
1986 West-Berlin. Originalton.
Neueste Episode

7 Episoden

  • 1986 West-Berlin. Originalton.

    Wolfgang Bahro in West-Berlin.

    21.10.2026 | 1 Std. 11 Min.
    Wolfgang Bahro über West-Berlin, Dieter Hallervorden, Harald Juhnke und die Nächte am Ku’damm
    33 Jahre Jo Gerner bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ – aber Wolfgang Bahros Geschichte beginnt lange vor GZSZ. Mitten im alten West-Berlin.
    Für diese Folge von „1986 – West-Berlin. Originalton.“ treffen Marion Hanel und Heiko Mehnert den Schauspieler, Kabarettisten und Ur-Berliner an einem ganz besonderen Ort: im Menta in Wilmersdorf. Seiner alten Stammkneipe, die ausgerechnet 1986 eröffnet wurde. Ein Ort voller Erinnerungen – und der perfekte Schauplatz für eine wunderbare Zeitreise.
    Wolfgang Bahro erzählt von seinen Anfängen auf den kleinen West-Berliner Theaterbühnen, von wilden Nächten mit seinem Freund Charles Rettinghaus, einem denkwürdigen Auftritt als Graf Dracula im Big Eden und einer Kölsch-Geschichte, die mit einer Flucht auf allen vieren endet.
    Es geht um amerikanische GIs, geheime Soldatendiscos, den PX-Supermarkt und das besondere Lebensgefühl einer Stadt, die zwar von einer Mauer umgeben war, sich aber unglaublich frei anfühlte.
    Und natürlich um die großen Namen der Berliner Theater- und Fernsehgeschichte: Dieter Hallervorden, der Bahro unbedingt für seine Didi-Show gewinnen wollte. Harald Juhnke, den er so überzeugend imitierte, dass daraus eine ganz besondere Begegnung wurde. Günter Pfitzmann, von dem er viel über das Schauspielern lernte. Und Brigitte Mira, deren legendärer Berliner Humor auch vor ihren jüngeren Kollegen nicht halt machte.
    Dazu kommen Geschichten von den Stachelschweinen, den Komödianten, vom Diener Tattersall, vom Borchardt? Nein – vom Borikito, vom Dschungel und von einer Theaterszene, in der junge Künstler noch nach Herzenslust experimentieren konnten.
    Es wird gelacht, erinnert und manchmal auch ein wenig wehmütig zurückgeblickt. Etwa wenn Wolfgang erzählt, warum er den Mauerfall ausgerechnet in Wuppertal erlebte – und wie sehr er sich gewünscht hätte, in diesem Moment zu Hause in Berlin zu sein.
    Am Ende bleibt eine Liebeserklärung an eine Stadt und an ein Lebensgefühl, das Wolfgang Bahro bis heute begleitet:
    „Wir waren zwar eingemauert, aber wir fühlten uns freier als woanders.“
    Eine Folge voller Berliner Originale, großartiger Anekdoten, Theatergeschichte und echter West-Berliner Lebensfreude.
    1986 – West-Berlin. Originalton.
    Mit Marion Hanel und Heiko Mehnert.
    Mehr über die Stadt und ihre Geschichten im Buch „1986 – West-Berlin. Originalton.“ von Heiko Mehnert.
    www.west-berlin.online
  • 1986 West-Berlin. Originalton.

    Brigitte Grothum in West-Berlin.

    07.10.2026 | 1 Std. 13 Min.
    Brigitte Grothum – Drei Damen vom Grill, Jedermann und ein Wunder vor dem Mauerfall
    1986 – West-Berlin. Originalton. Der Podcast.
    „Das Lebensgefühl war friedlich, frei. Wir waren alle miteinander.“
    Brigitte Grothum ist eine Legende des Berliner Theaters und Fernsehens. Seit mehr als sieben Jahrzehnten steht sie auf der Bühne. Für viele bleibt sie unvergessen als eine der Drei Damen vom Grill. Für andere ist sie die Frau, die den „Jedermann“ nach Berlin brachte. Und für uns ist sie vor allem eine wunderbare Zeitzeugin eines West-Berlins, das es so nicht mehr gibt.
    Gemeinsam mit Marion Hanel und Heiko Mehnert erinnert sie sich an eine Stadt hinter der Mauer, die sich trotzdem frei anfühlte. An die großen Berliner Bühnen, die amerikanischen Volksfeste, die Schauspielerfamilie rund um Günter Pfitzmann, Harald Juhnke und Brigitte Mira. Und an eine Zeit, in der man nach den Dreharbeiten nicht einfach nach Hause ging, sondern miteinander lebte, feierte und befreundet war.
    Es sind die persönlichen Geschichten, die diese Folge so besonders machen.
    Brigitte Grothum erzählt, wie sie 1986 gemeinsam mit Hans Rosenthal und anderen Mitstreitern das Hebbel-Theater vor dem drohenden Aus rettete. Wie aus einer spontanen Idee die Berliner Jedermann-Festspiele entstanden. Und wie sie im Juli 1989 mit ihrem West-Berliner Ensemble in der Ost-Berliner Marienkirche auftrat. Zwei ausverkaufte Vorstellungen, ein überwältigtes Publikum und Menschen, die immer wieder „Wiederkommen!“ riefen. Wenige Monate später fiel die Mauer.
    Und dann ist da noch diese unglaubliche Geschichte von drei Frauen, die Brigitte Grothum in der Nacht des Mauerfalls in ihr Auto einsteigen ließ. Jahrzehnte später begegnet sie zwei von ihnen wieder.
    Natürlich sprechen wir auch über ihre enge Freundschaft mit Brigitte Mira, über Harald Juhnkes unglaubliches Talent, über den Wandel der Theaterlandschaft und darüber, warum sie mit über 90 Jahren noch immer auf der Bühne steht.
    Ein Gespräch voller Wärme, Humor, Haltung und bewegender Erinnerungen. Mit einer Schauspielerin, die Berliner Geschichte nicht nur erlebt, sondern selbst mitgeschrieben hat.
    1986 – West-Berlin. Originalton.
    Mit Marion Hanel und Heiko Mehnert.
    Mehr über das West-Berlin der Achtzigerjahre im Buch und Hörbuch 1986 – West-Berlin. Originalton.
    www.west-berlin.online
    Folgt uns auf Facebook und erzählt uns eure Erinnerungen. Denn die Geschichten dieser Stadt sollen nicht verloren gehen.
  • 1986 West-Berlin. Originalton.

    René Koch in West-Berlin.

    23.09.2026 | 53 Min.
    René Koch – Glamour, Freiheit und ein Leben für die Vielfalt
    Er kam 1963 mit 18 Jahren nach West-Berlin – mit wenig Geld, aber ziemlich genau dem Gefühl: Hier will ich bleiben. Heute ist René Koch Starvisagist, Beautyexperte, Autor, Gründer des Lippenstiftmuseums und eine echte West-Berliner Institution.
    In dieser Folge von „1986 – West-Berlin. Originalton.“ nimmt uns René mit in eine Stadt zwischen Ku’damm, Kempinski, Nachtclubs und schwuler Subkultur. Er erzählt von Joan Collins und Hollywood-Glamour in Berlin, von Romy Haag, Eartha Kitt und Mireille Mathieu – und natürlich von Hildegard Knef, mit der ihn eine 25-jährige Freundschaft verband. Und von Udo Walz, seinem Freund und Wegbegleiter über fünf Jahrzehnte.
    Doch Renés Geschichte ist weit mehr als eine Reise durch das prominente West-Berlin. Es geht um Freiheit und Selbstbestimmung, um die schwule Szene rund um Nollendorfplatz und Motzstraße, um Travestie und Rebellion – und um die frühen Jahre der AIDS-Krise, in denen René nicht wegsah, sondern half.
    Eine Folge voller Geschichten, Namen und Orte – manchmal komisch, manchmal berührend und immer sehr Berlin.
    Und am Ende steht ein Wunsch, der vielleicht besser als alles andere beschreibt, was René Koch mit West-Berlin verbindet:
    „Ich wünsche mir einfach, dass die Toleranz bleibt. Mehr kann ich mir gar nicht wünschen. Die Vielfalt, das ist das Schöne, was diese Stadt ausmacht.“
    1986 – West-Berlin. Originalton.
    Mit Marion Hanel und Heiko Mehnert.
    Eine Reise zurück in eine Stadt, die von einer Mauer umgeben war – und sich trotzdem oft grenzenlos anfühlte.
  • 1986 West-Berlin. Originalton.

    Frank Lüdecke in West-Berlin.

    09.09.2026 | 1 Std. 22 Min.
    Frank Lüdecke – West-Berlin, Kabarett und das Gefühl, aus der cooleren Stadt zu kommen
    1986 ist Frank Lüdecke 25 Jahre alt, studiert an der Freien Universität und zieht an den Nollendorfplatz – direkt gegenüber vom legendären Slumberland. Er schreibt seine ersten Kabaretttexte, sitzt im Berio, entdeckt die Bühnen der Stadt und erlebt ein West-Berlin, das sich für ihn trotz Mauer alles andere als eingeengt anfühlt.
    „Ich fühlte mich privilegiert, aus einer Stadt zu kommen, die einfach ein bisschen cooler war als alle anderen.“
    Mit Marion Hanel und Heiko Mehnert spricht Frank Lüdecke über Ruhleben und den Nollendorfplatz, Wolfgang Neuss und Dieter Hildebrandt, Falafel, Mini-Pizza und lange Nächte, über Transitstrecken, alliierte Spuren und das Lebensgefühl einer Stadt, bei der kaum jemand glaubte, dass die Mauer wenige Jahre später tatsächlich fallen würde.
    Und Frank erzählt von jener Nacht im November 1989, in der er plötzlich selbst mitten im historischen Geschehen stand.
    Heute ist er Kabarettist, Autor, Regisseur und gemeinsam mit seiner Frau Betreiber und künstlerischer Leiter der Stachelschweine im Europa-Center – jenes Kabaretts, das er als junger Mann selbst staunend im Publikum erlebt hatte.
    Eine Folge voller Berliner Geschichten, überraschender Begegnungen, Erinnerungen und sehr viel Frank Lüdecke.
    1986 – West-Berlin. Originalton.
    Der Podcast mit Marion Hanel und Heiko Mehnert über Menschen, Orte und das besondere Lebensgefühl der geteilten Stadt.
  • 1986 West-Berlin. Originalton.

    Marion Hanel in West-Berlin.

    26.08.2026 | 1 Std. 12 Min.
    Marion Hanel – ein Leben fürs Radio und für West-Berlin
    Mit acht Jahren stand Marion Hanel zum ersten Mal beim RIAS vor dem Mikrofon – in der Kindersendung „Bei uns funkt’s“ unter der Obhut von Hans Rosenthal. Ihr erstes Interview? Muhammad Ali. Später folgten Radio France Internationale in Paris, die Anfänge des privaten Rundfunks in West-Berlin, 100,6, SFB und 88acht. Radio wurde für sie nicht einfach ein Beruf, sondern eine Leidenschaft fürs Leben.
    In unserer zweiten Folge von „1986 – West-Berlin Originalton“ dreht Heiko Mehnert den Spieß um und interviewt seine Podcast-Partnerin Marion Hanel.
    Es geht um ihren Vater Wolfgang Hanel, das langjährige Gesicht der Berliner Abendschau, um ihre Kindheit zwischen Schöneberg und Roseneck, die französische Schule, Paris und die besondere Nähe zu den Alliierten. Marion erzählt vom Aufbruch des Privatradios in den 80ern und von jener Nacht 1989, in der die Mauer fiel – und sie am nächsten Morgen wieder vor dem Mikrofon saß.
    Und natürlich geht es um das West-Berliner Lebensgefühl: um die Hundekehle, das Schwarze Café, die Paris Bar, den Athener Grill, Alibaba, Fofis und andere Orte, an denen man sich traf, ohne sich per WhatsApp verabredet zu haben.
    Eine Folge über Radio, Leidenschaft, Lebensfreude und eine Stadt, die von einer Mauer umgeben war und sich trotzdem grenzenlos anfühlen konnte.
    Oder, wie Marion über ihr Leben sagt:
    „Ich habe nie in meinem Leben arbeiten müssen. In dem Sinne, dass ich die Arbeit immer als Freude empfunden habe.“
    In der nächsten Folge zu Gast: Frank Lüdecke, Kabarettist und Intendant der Stachelschweine.
    „1986 – West-Berlin Originalton“ mit Marion Hanel und Heiko Mehnert.
    Alle zwei Wochen neue Geschichten, Erinnerungen und Menschen aus dem West-Berlin der 80er Jahre.
    Mehr Geschichten gibt es im Buch „1986 West-Berlin. Originalton.“ von Heiko Mehnert.
    https://amzn.eu/d/0dzfAm3T
Weitere Geschichte Podcasts
Über 1986 West-Berlin. Originalton.
West-Berlin war mehr als eine Stadt: ein Lebensgefühl – von der Mauer umgeben und trotzdem grenzenlos, ohne Sperrstunde, international, widersprüchlich und immer ein bisschen verrückt. In „1986 – West-Berlin. Originalton.“ lassen Marion Hanel, langjährige Radiostimme des rbb, und Autor Heiko Mehnert diesen Spirit wieder hörbar werden. Ausgangspunkt ist sein gleichnamiges Buch. Gemeinsam mit Menschen, die diese Stadt erlebt und geprägt haben, sprechen sie über Musik, Nachtleben, Kunst, Politik und Alltag – persönlich, lebendig und ohne "Westalgie".
Podcast-Website

Höre 1986 West-Berlin. Originalton., Der Rest ist Geschichte und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

Hol dir die kostenlose radio.de App

  • Sender und Podcasts favorisieren
  • Streamen via Wifi oder Bluetooth
  • Unterstützt Carplay & Android Auto
  • viele weitere App Funktionen
Rechtliches
Social
v8.25.2 | © 2007-2026 radio.de GmbH
Built: 10/22/2026 - 10:59:25 AM