71 Episoden
- Ende 2023 schreibt Soffie zwischen den Jahren einen Song über einen Ort, an dem alle willkommen sind. Wenige Wochen später wird “Für immer Frühling” zum TikTok-Hit und auf Demonstrationen gegen Rechtsextremismus zur Hymne einer ganzen Bewegung. Seitdem ist ziemlich viel passiert, und Soffie muss herausfinden, wie man nach so einem viralen Ausnahmezustand eigentlich weitermacht.
Im Gespräch mit Senta Delliponti geht es um “das Leben danach”. Soffie erzählt von Label- und Booking-Anfragen, Touren und Festivals, und davon, wie sich “Für immer Frühling” irgendwann angefühlt hat wie eine Fackel, die ihr aus der Hand genommen wurde. Ein Geschenk und gleichzeitig auch eine Bürde. Denn mit dem Erfolg kommt auch die Frage: Muss das nächste Ding jetzt noch größer werden?
Es geht um Druck, Selbstwert und die Erkenntnis, mehr zu sein als das, was man veröffentlicht. Und natürlich um Soffies Debütalbum “Kein Streit, den man nicht lösen kann“, das am 23. Oktober erscheint und ihre vergangenen zwölf Monate ziemlich genau widerspiegelt.
Bei “Trash oder These?” wird es politisch: “Politische Popmusik überzeugt niemanden. Sie liefert nur den Soundtrack für Menschen, die ohnehin schon derselben Meinung sind.” Soffie widerspricht. Sie erzählt von Nachrichten von Menschen, die politisch ganz anders denken als sie und durch ihre Musik trotzdem ins Nachdenken gekommen sind. Außerdem sprechen Senta und Soffie darüber, wie man mit Menschen im Gespräch bleibt, deren politische Haltung weit von der eigenen entfernt ist, und warum für Soffie hinter Wut oft auch Angst steckt.
Und dann: Tune & Try. Soffie gründet kurzerhand ihre eigene imaginäre Partei und schreibt am Klavier den Refrain für deren Wahlwerbesong. Ausgangspunkt: große Fragen nach Angst, Einsamkeit und Zusammenhalt.
Zum Schluss gibt’s noch einen Ausblick auf die Tour im November. Soffie spricht darüber, wie besonders es für sie ist, mit ihrem Team auf Tour zu gehen – und warum am Ende für sie vor allem eines bleibt: Community und das Gefühl, irgendwo dazuzugehören.
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Redaktion: Jasmin Kröger
Video und Sound: Amelie Siegmund - Rawsouls Productions
Here To Get Heard ist ein Podcast von Thomann, supported by Shure
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. - Eigentlich hatte sich die Redaktion des ZDF-Morgenmagazins einen „Happy Song“ gewünscht. Doch kurz vor dem Auftritt entscheidet JAS: Er spielt „Die Jugend hat Angst“. In dieser Folge von „Here To Get Heard“ erzählt er Senta Delliponti, warum ihm die Botschaft des Songs in diesem Moment wichtiger war - und wie begeistert das ZDF hinterher von seiner spontanen Entscheidung war.
Auch JAS’ eigener Weg klingt eher nach Zufall als nach Karriereplan: Mit 17 zieht er von Tübingen nach Berlin, beginnt eine Ausbildung zum Notfallsanitäter - und dann geht plötzlich ein Song viral.
Heute macht er hauptberuflich Musik. Aber wie plant man ein Leben, wenn immer wieder etwas dazwischenkommt?
Bei „Trash oder These?“ muss JAS deshalb über diesen Satz nachdenken: „Zukunftsplanung ist nur der Versuch, sich vor dem Zufall zu schützen.“ Er erzählt, warum Pläne trotzdem Halt geben können, welche Zufälle ihn zur Musik gebracht haben und weshalb Angst für ihn nicht nur lähmend, sondern auch produktiv sein kann.
Außerdem sprechen Senta und JAS über eine Musikbranche, in der gerade vieles ins Wanken gerät: KI-generierte Songs, Streaming, schleppende Tourverkäufe - und die Frage, wie Fans ihre Lieblingsacts heute wirklich unterstützen können. Seine Antwort ist ziemlich eindeutig: Kauft Tickets!
Und dann wird das Podcaststudio zum Baumarkt: Für „Tune & Try“ kehrt JAS zu einem Instrument aus seiner Kindheit zurück. Damals spielte er mit einem selbstgebauten Tubulum aus PVC-Rohren in der Fußgängerzone. Jetzt entsteht aus Rohren, Schlägen und Geräuschen ein neuer Beat – samt Hook für alle, die Angst haben und trotzdem loslaufen.
Am 23. Oktober erscheint JAS’ neues Album. Danach geht er auf Tour durch zwölf Städte, Wien und Zürich inklusive.
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Redaktion: Jasmin Kröger
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Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. - “Das waren andere Zeiten“, warum das für Sängerin Mine als Erklärung zu kurz greift und warum es in der Musikbranche durchaus wirtschaftliche Konsequenzen haben kann, Kritik zu äußern, darum gehts unter anderem in dieser Folge von “Here To Get Heard”.
In der Rubrik „Trash oder These?“ dreht sich alles um Mines Lipsync-Videos, in denen sie sexistische Aussagen und Songtexte von Männern aus Pop, Rap und Reality-TV nachspricht. Senta und Mine diskutieren darüber, ob Unterhaltung dabei helfen kann, Menschen für Diskriminierung zu sensibilisieren – und wo die Grenzen davon liegen.
Außerdem ist natürlich um Mines neues Album “Killer” Thema.
Im Gespräch mit Senta Delliponti erzählt sie, warum die Single „Dunkel“ gut zum Album passt und was hinter dessen Titel steckt: sich selbst zu verändern, Dinge zurückzulassen und sich aus alten Strukturen herauszuarbeiten.
Und dann heißt es “Action”! Bei der musikalischen Tune & Try Challenge gehts ans spontane Songwriting.
Obwohl Mine Songs und vor allem Texte eigentlich lieber allein schreibt, entsteht diesmal direkt vor Ort etwas zum vorgegebenen Titel „Doppelt hält besser“.
Zum Schluss verrät Mine heiße facts zu ihrer anstehenden Tour: Gemeinsam mit ihrer Band will sie die Songs neu interpretieren, neue Sounds ausprobieren und daraus eine musikalische Spielwiese machen.
Mehr zu Mine findet ihr hier:
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Redaktion: Jasmin Kröger
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Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. - Mit zwölf die erste E-Gitarre, mit vierzehn auf der Bühne mit Steve Vai und heute längst selbst eine der sichtbarsten Gitarristinnen im deutschen Pop: Yasi Hofer.
Vier Soloalben, über 300 Konzerte mit ihrem Trio und fester Teil der Livebands von Helene Fischer und den No Angels.
Im Gespräch mit Senta Delliponti geht es um genau diesen Spagat: Schlager, Pop, Rock – und die Frage, wie man sich darin nicht verliert. Die beiden gehen zurück zum Anfang dieser Ausnahmekarriere: Als Yasi als Teenager ihrem Idol Steve Vai eine Postkarte nach L.A. schreibt, ahnt sie noch nicht, dass genau das ihr Ticket in die Profi-Gitarrenwelt wird. Zeit, mal wieder zu schreiben: Stift und Karte liegen schon bereit, fehlt nur noch das Porto.
Bei „Trash oder These?“ geht’s um den Nachwuchs: Laut Studien sind mittlerweile rund die Hälfte aller Gitarren-Neulinge Frauen. Klingt nach Wandel – aber wie viel davon ist echte Veränderung und wie viel nur neue Sichtbarkeit? Yasi spricht über Vorbilder, Hürden und darüber, was sie jungen Gitarristinnen heute mitgeben würde.
Und dann: 3, 2, 1 Action. Senta und Yasi performen den 90er-Hit „Weil ich ein Mädchen bin“ von Lucilectric.
Aber natürlich nicht im Original. Sondern mit neuen Lyrics: Ich spiel Gitarre, weil ich ein Mädchen bin! Was sonst?!
Mehr zu Yasi Hofer findet ihr hier:
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Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. - Zwei Namen, eine Stimme und ein Alter Ego, das manchmal Türen öffnet, die sonst verschlossen bleiben.
In dieser Folge von Here To Get Heard trifft Host Senta Delliponti Sasha und spricht mit ihm auch über Dick Brave.
Ende der 90er bringt er mit „If You Believe“ ganz Deutschland zum Mitsingen, später erfindet er sich neu: Pomade, Kontrabass, 50s-Vibe.
Warum funktioniert dieses Retro-Konzept seit über 20 Jahren? Und was macht den Reiz aus, bekannte Songs komplett neu zu bauen? Will Senta von Sasha wissen während die beiden Dicks „Back for Good“ im 50s-Stil hören.
Im Schlagzeilen-Bingo wird’s absurd: Techno-Album, Dschungelcamp oder ESC was würde Sasha aka Dick aka Sascha feiern, was bereuen?
Im Talkblock „Trash oder These?“ wird dann deep: Es geht um Alter Egos als Schutzraum, um Erschöpfung im Popgeschäft und um die Frage, warum solche Figuren im deutschsprachigen Raum so selten sind. Und genau hier fällt auch eine dieser Geschichten, die fast zu gut klingen, um wahr zu sein: Wie Sasha beziehungsweise Dick Brave (kein Scherz!) plötzlich auf der Hochzeit von Pink spielt.
Fun Fact am Rande: Unter den Gästen war auch Lisa Marie Presley, Elvis Tochter! Ob Dick da das Herz in die Hose gerutscht ist? Hört selbst!
Mehr zu Sasha und Dick Brave findet ihr hier:
👉 Sasha Webseite
👉 Dick Brave Webseite
👉 Musik von Sasha
👉 Musik von Dick Brave
👉 Instagram Sasha
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Über HERE TO GET HEARD
Hallo und herzlich Willkommen, zu “HERE TO GET HEARD”, dem Musik-Podcast für alle Musikliebhaber*innen und solche, die es werden wollen. Mein Name ist Senta-Sofia Delliponti und gemeinsam mit THOMANN und euch tauche ich ein hinter die Kulissen der Musik-Branche. Musik berührt uns, ist ein Ventil unserer Gesellschaft, in jeder Stimmungslage für uns da. Doch wie geht es den Musiker*innen hinter dieser Musik, haben sie die Chance auf Festivals zu spielen, mit was für Herausforderungen haben sie zu kämpfen, wie gehen sie mit Druck um und was wünschen sie sich gesellschaftlich in Bezug auf Musik für die Zukunft? All das erfahren wir hier. Wir wollen großartigen Künstler*innen und Macher*innen der Musikbranche zuhören, ihnen Raum geben ihre Stimme zu erheben, mehr über ihre persönlichen Erfahrungen im Musikbusiness erfahren und über richtig spannende Themen sprechen.Wir freuen uns auf super coole Newcomer*innen, die angesagtesten Acts und absolute Macher*innen der Branche!Sei auch du Teil der Community, erheb deine Stimme und lasst uns die neue Normalität leben, denn es ist Zeit für *HERE TO GET HEARD*.Dies ist eine Produktion von THOMANN supported by SHURE.LINKS: THOMANN:https://www.thomann.de/de/index.htmlhttps://www.tiktok.com/@thomann.musichttps://www.instagram.com/thomann.musichttps://www.youtube.com/@ThomannMusicBLOG:https://www.thomann.de/blog/de/here-to-get-heard-de/ (DEUTSCH)https://www.thomann.de/blog/en/here-to-get-heard-en/ (ENGLISCH) SHURE:https://www.thomann.de/de/social_shure-podcast-creator-gear.html SENTA-SOFIA DELLIPONTI:https://sentamusic.de/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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