43 Episoden
- Kaum ein Fall hat in der österreichischen Kriminalgeschichte für so viel Entsetzen und Empörung gesorgt: Josef Fritzl, der Inzest-Vater von Amstetten, der seine Tochter 24 Jahre lang in den Keller gesperrt, gequält und mit ihr sieben Kinder gezeugt hat. Jetzt, 17 Jahre nach seiner Verurteilung zu lebenslanger Haft, sorgt er wieder für Schlagzeilen. Strafverteidigerin Astrid Wagner hat einen Pflegeplatz für ihren mittlerweile 91-jährigen schwerkranken Mandaten gefunden – und erneut seine Entlassung beantragt!
Eine mögliche Wende, die nicht nur in der Bevölkerung die Gemüter erregt. Auch in der neuen und bereits 4. Podcast-Folge zum Jahrhundertfall Josef Fritzl geht’s heiß her: Während Astrid Wagner argumentiert, ihr Mandant habe die Mindeststrafe von 15 Jahren verbüßt und sei in keinster Weise mehr gefährlich, trotzt Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch allen juristischen Fakten und hält eisern dagegen, dass Fritzl immerhin wegen Mordes, Blutschande, Vergewaltigung und schwerer Nötigung sitze und bis heute der einzige Mensch in Österreich ist, der wegen Sklaverei verurteilt wurde.
Unbedingt reinhören: Das große Fritzl-Update ab heute in “Plädoyer für Verbrecher“ – überall zu hören, wo es Podcasts gibt. - Mit einem besonders milden Urteil sorgte Astrid Wagner im September 2021 für Schlagzeilen: Ihr Mandant, ein 55-jähriger Winzer aus dem Weinviertel in Niederösterreich, hatte im März 2018 seine Ehefrau mit 51 Messerstichen getötet. Sie wollte sich scheiden lassen und drohte damit, ihm sein ganzes Vermögen zu nehmen. Der Weinbauer fürchtete um seine Existenz, nahm ein Küchenmesser und stach wie von Sinnen zu. Strafverteidigerin Astrid Wagner vertrat den angesehenen Familienvater vor Gericht und plädierte auf Totschlag. Die Geschworenen entschieden zwar auf Mord, der Winzer kam dennoch mit nur 14 Jahren Haft davon.
14 Jahre Haft für ein Menschenleben – ist das wirklich gerecht? Warum nicht lebenslang? In der neuen Podcast-Folge nimmt Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch Astrid Wagner gewohnt kritisch ins Verhör und zeigt auf, wie nahe Mord und Totschlag juristisch beieinander liegen können.
Unbedingt reinhören! “Plädoyer für Verbrecher“ – überall zu hören, wo es Podcasts gibt. - Wien Favoriten am 5. Juli 2015: In einer kleinen Wohnung ereignet sich in den frühen Abendstunden eine Tragödie, die über Wochen die Schlagzeilen in den Medien dominierte. Weil ihr die Stimmen aus dem Fernseher befohlen haben sollen, tötete eine 25-jährige Wienerin ihren erst vier Jahre alten Buben. „Ich fühlte mich wie Gott“, rechtfertigte sie sich später in den Einvernahmen bei der Polizei. Der Fall sorgte auch deshalb für sehr viel Aufsehen, weil die Großmutter des getöteten Kindes öffentlich schwere Vorwürfe gegen die Behörden erhob. Mehrfach habe sie das Wiener Jugendamt gewarnt, nachdem sich ihre Tochter immer mehrwürdiger verhalten hatte. Doch es geschah nichts.
Astrid Wagner vertrat die junge Mutter, die nach einem eindeutigen psychiatrischen Gutachten in eine Anstalt für geistig abnorme Straftäter eingewiesen wurde. In ihrem neuen Podcast versucht die Strafverteidigerin gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch, die Hintergründe der unfassbaren Tat zu beleuchten. Wie konnte es so weit kommen? Warum haben die Behörden trotz mehrfacher Warnungen dem kleinen Buben nicht geholfen?
Unbedingt reinhören! “Plädoyer für Verbrecher“ – überall zu hören, wo es Podcasts gibt. - Es ist der aktuellste Mordfall in Österreich und die Beweislage scheint eindeutig: In der Nacht auf den 15. Mai starb in der niederösterreichischen Kottingbrunn eine Schulsekretärin (28) durch drei Kopfschüsse. Ihr verdächtiger Liebhaber wurde gefasst, er legte ein umfassendes Geständnis ab. Doch der 28-jährige Steirer will nicht in Tötungsabsicht auf das Opfer geschossen haben, die drei Projektile aus seiner Pistole hätten sich versehentlich gelöst. Ist das im Falle eines geübten Sportschützen glaubhaft? Astrid Wagner glaubt ja, sie verteidigt den Beschuldigten vor dem zu erwartenden Mordprozess.
In ihrem Podcast schildert Strafverteidigerin Astrid Wagner die Hintergründe ihres neuesten Falles. Hat wirklich die Kritik an „seiner Männlichkeit“ den jungen Steirer so in Rage gebracht, dass er zur Waffe griff? Oder war es doch ein Versehen? Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch fragt wie gewohnt kritisch nach – unbedingt reinhören! “Plädoyer für Verbrecher“, überall zu hören, wo es Podcasts gibt. - Es war einer ihrer ersten Fälle als Strafverteidigerin – und einer ihrer traurigsten: Im Sommer 2015 übernahm Astrid Wagner die Verteidigung einer zweifachen Mutter. Nur wenige Tage zuvor, am 4. August, hatten sich Gerichtsvollzieher Zutritt zur kleinen Gemeindewohnung von Izabela L. (38) in Wien-Hernals verschafft, um die Wohnung der Familie zwangszuräumen. Grund: 2500 Euro Mietrückstand. In Panik griff die gebürtige Polin zu einem elf Zentimeter langen Küchenmesser und stach mehrfach auf ihre vierjährige Tochter Nicola ein. Das Mädchen erlag noch vor Ort seinen schwere Verletzungen. Obwohl laut Gutachten voll zurechnungsfähig wurde die Angeklagte im Jänner 2016 am Wiener Straflandesgericht wegen Mordes zu nur 15 Jahren Haft verurteilt und vergangenen Herbst nach zehn Jahren in Freiheit entlassen.
In ihrem neuen Podcast rollt Astrid Wagner gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch den tragischen Fall noch einmal auf und versucht, die unfassbare Tat zu erklären: Es habe sich „um keine geplante Tat“ gehandelt, es sei „nicht passiert, weil sie eine böse, grausame Mutter ist. Sie hat die Tat begangen, weil sie ihre Tochter abgöttisch geliebt hat.“
Unbedingt reinhören! “Plädoyer für Verbrecher“ – überall zu hören, wo es Podcasts gibt.
Weitere True Crime Podcasts
Trending True Crime Podcasts
Über Plädoyer für Verbrecher
In „Plädoyer für Verbrecher“ spricht Österreichs bekannteste Strafverteidigerin Astrid Wagner gemeinsam mit Gerichtsreporter Michael Koch über echte Kriminalfälle – schonungslos, direkt und tiefgehend.
Sie verteidigte Vergewaltiger, Mörder und einige der meistdiskutierten Täter Österreichs. Doch was steckt hinter diesen Menschen?
Wie entstehen solche Taten und wie fühlt es sich an, sie zu verteidigen?
Dieser Podcast geht weiter als klassische True-Crime-Formate:
Er zeigt nicht nur die Tat, sondern auch die Perspektive dahinter.
🎙️ Echte Fälle. Echte Einblicke. Keine einfachen Antworten.
Podcast-WebsiteHöre Plädoyer für Verbrecher, Aktenzeichen XY… Unvergessene Verbrechen und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

Hol dir die kostenlose radio.de App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen
Hol dir die kostenlose radio.de App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen


Plädoyer für Verbrecher
Code scannen,
App laden,
loshören.
App laden,
loshören.






























