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Western Unchained

Sebastian Gerstl &Jörg Brühmann
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    General George Armstrong Custer

    02.2.2026 | 1 Std.
    Er galt als Held von Gettysburg und als Indianerkämpfer, der nach seinem "letzten Gefecht" am Little Bighorn River zur großen Legende verklärt wurde. Doch was ist dran an der Geschichte von George Armstrong Custer, dem "Boy General" und furchtlosen Kavallerie-Kommandanten?

    Die Karriere von "General" Custer kann mit Fug und Recht als wechselhaft beschrieben werden. Bisweilen feierte man ihn als Held - doch seine eigenen Männer schätzten ihn oft wenig. Unter Militärs hatte er wichtige Gönner - Präsident Grant schätzte ihn dagegen gering. Und doch sollten seine Taten mehr als einmal die militärischen Geschicke der Vereinigten Staaten prägen und lenken. In der heutigen Folge widmen sich Jörg und Sibi eine der verklärtesten und wohl auch streitbarsten Persönlichkeit, die das US Militär im 19. Jahrhundert vorzuweisen hatte - und die dennoch das Bild der Kavallerie, wie wir es heute kennen, prägen sollte.

    00:00 - Intro und Einleitung
    01:51 - George Armstrong Custer: Herkunft und Jugendjahre
    05:22 - Vom Lehrerseminar an die West Point Military Academy
    07:51 - 1861-1865: Kavallerie-Offizier im Dienste der Nordstaaten
    13:27 - 1863: Brigadier General der Freiwilligenarmee
    14:11 - Stärken und Schwächen von George Armstrong Custer
    17:24 - Juli 1863: Gefecht von Abbotstown, und Schlacht von Gettysburgh
    21:44 - Die restlichen Bürgerkriegsjahre
    22:48 - Welchen Rang hatte "General" Custer wirklich?
    27:42 - Nach dem Bürgerkrieg: Nach Texas beordert
    32:25 - Politische Ambitionen
    34:12 - ab 1866: "Indian Warrior" und Strafexpedition gegen die Northern Cheyenne
    38:36 - In den Dakotas: Die "Custer-Expedition" (1874)
    41:58 - 25. Juni 1876: Ritt ins Schicksal...
    42:54 - Die Pflege des "Custer-Mythos"
    49:21 - Was hat die Geschichte inspiriert? Custer's Darstellung im Wandel der Zeit
    55:02 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal

    #general #custer #georgearmstroncuster #civilwar #gettyburgh #texas #dakota #lakota #sioux # cheyenne
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    Indianerkriege: Der erste Sioux-Krieg (1854) und Red Cloud's War (1866-68)

    19.1.2026 | 1 Std. 11 Min.
    Als sich die Vereinigten Staaten weiter über den Mittelwesten und die Great Plains ausbreiten, geraten Siedler immer häufiger in Konflikt mit den dort lebenden indigenen Nationen. Speziell ab 1851 sollte dies in mehrere Gefechte mit Lakota-Stämmen führen, die gemeinhin als die "Sioux-Kriege" bezeichnet werden...

    Nur wenige Jahre vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg eskalierte im Herzen der Great Plains ein Konflikt, der exemplarisch für die sogenannten Indianerkriege stehen sollte. Zwischen 1854 und 1856 mündeten Vertragsbrüche, kulturelle Missverständnisse und militärische Überreaktionen im Ersten Sioux-Krieg – ausgelöst durch eine entlaufene Kuh, aber genährt von schlecht umgesetzten Verträgen und der Missachtung von Vereinbarungen, die mehr auf Machtdemonstrationen als die einhaltung von Recht hinausliefen – und den Konflikt weiter eskalieren ließ.

    Zehn Jahre später wiederholte sich das Muster – diesmal in größerem Maßstab. Der Bau des Bozeman Trails durch vertraglich zugesichertes Native-Gebiet und neue Militärforts im Powder-River-Country führten zum offenen Krieg unter Führung des Oglala-Lakota-Häuptlings Red Cloud. In Red Cloud’s War (1866–1868) setzten Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho auf Guerillataktiken – mit verheerenden Folgen für die US-Armee wie dem Fetterman-Gefecht.

    0:00:00 - Intro und Einleitung
    0:03:30 - Wer sind "die Sioux"?
    0:10:20 - Das Verhältnis der Lakota und Dakota mit den Vereinigten Staaten bis circa 1850
    0:12:57 - Der Vertrag von Fort Laramie (1851)
    0:17:50 - 18.8.1854: Eine entlaufene Kuh auf dem Oregon-Trail
    0:23:20 - 19.8.1854: Der "Grattan-Vorfall"
    0:30:11 - Einberufung von Colonel Harney, und der erste Sioux-Krieg (1854-56)
    0:36:03 - 1856-1865: Wackeliger Frieden und neue Konfliktherde (Goldrausch von Montana (1861), Bozeman-Trail (1862))
    0:39:36 - Die Powder-River-Expedition (1865)
    0:43:10 - Neue Verhandlungen scheitern
    0:46:21 - Red Cloud's War (1866-68)
    0:50:20 - Einschub: Das oft falsche Verständnis vom "indianischen Krieger"
    0:51:08 - Zermürbende Attacken und erodierende Moral bei den Soldaten
    0:52:38 - 21.12.1866: Der "Fetterman-Fight"
    0:59:14 - Der weitere Kriegsverlauf: Die US-Armee im Hintertreffen
    1:02:03 - Der zweite Vertrag von Fort Laramie (1868) und die Bildung des großen Sioux-Reservats
    1:05:17 - Ausblick aufs nächste Mal
    1:07:41 - Einschub zu den Crow Nations und Verabschiedung

    #western #wilderwesten #kavallerie #indianer #natives #sioux #lakota #Wyoming #Montana #dakota #redcloud #fettermanfight
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    Der Schweinekrieg von 1859

    05.1.2026 | 40 Min.
    Nur zwei Jahre vor Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkriegs standen die USA und das Vereinigte Königreich erneut kurz vor einem Krieg;  dem dritten in weniger als 100 Jahren. Ursachen waren ungeklärte Fragen über Oregon, ein Goldrausch in Kanada, und ein englisches Schwein, dass einen amerikanischen Kartoffelacker verwüstete.

    Ein Grenzvertrag mit schwammigem Wortlaut, eine umstrittene Inselgruppe zwischen Vancouver Island und dem Washington Territory – und dann wühlt ein Berkshire-Schwein in einem Kartoffelbeet. Was nach Slapstick klingt, brachte 1859 tatsächlich Kanonen in Stellung und ließ zwei Imperien gefährlich nah aneinander geraten. In dieser Folge erzählen wir, wie aus einem Grenzstreit im Oregon Territory der legendäre „Schweinekrieg“ wurde – und die Rollen, die die Hudson’s Bay Company, Squatter’s Rights, ein eskalationsfreudige General Harney und ein gewisser Captain Pickett, der später noch sehr berühmt (und berüchtigt) werden sollte, in diesem Konflikt spielen sollten.

    00:00 - Intro und Einleitung
    01:49 - Der Streit ums Oregon Territory (1812-1848)
    08:29 - Die britische Besiedlung von San Juan Island
    10:13 - 1854: Ein erster "Grenzkonflikt"
    13:56 - Der Frasier Canyon Gold Rush, und eine neue "Welle" US-amerikanischer Siedler
    16:28 - 15.6.1859: Der Konflikt zwischen Lyman Cutler und Jim Griffin
    19:54 - General William S. Harney und Captain George Pickett schalten sich ein
    25:35 - Royal Navy gegen US-Militär: Gouverneur James Douglas eskaliert die Lage
    27:04 - Captain Hornby und Counter-Admiral Baines (RN) vermittelm
    31:06 - September 1859: Der Krieg verpufft...
    32:28 - 1871: Endgültige Schlichtung unter deutscher Vermittlung
    35:35 - Was wurde aus den beteiligten Offizieren?
    38:07 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal

    #western #wildwest #1859 #UK #Kanada #Oregon #civilwar
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    Kit Carson – Held der alten Frontier

    08.12.2025 | 55 Min.
    Kit Carson steht für den Inbegriff des alten Westens: Er war Trapper, Scout und Kriegsheld, und sowohl als Verteidiger als auch Bekämpfer von Indiandern berühmt und berüchtigt. Er gilt als eine der großen Frontier-Legenden – und starb, als der "Alte" in den "Wilden" Westen mündete...

    Geboren an Heiligabend 1809, verkörperte Kit Carson den vielgerühmten Geist der amerikanischen Frontier wie kaum ein anderer Mann; vom bettelarmen Jungen ohne Schulbildung, der seine Sattlerlehre abbrach, um in den Westen zu ziehen, bis hin zum berühmten Scout, Trapper und später General der US-Armee. Wir sprechen über seine Zeit als "Mountain Man", seine berühmten Expeditionen mit John C. Frémont und seine komplexen Beziehungen zu den indigenen Stämmen: von seinen Ehen mit einer Arapaho und einer Cheyenne bis hin zu seinem unnachgiebigen Feldzug gegen die Navajo. Er war in vielerlei Hinsicht der strahlende Held, zu dem ihn Groschenromane schon zu Lebzeiten machten; doch hatte seine Laufbahn, zumindest aus moderner Sicht, auch so manche Schattenseite zu bieten.

    00:00 - Intro und Einleitung
    02:36 - Kit Carson: Herkunft und Jugendjahre
    05:11 - Gen Westen auf dem Santa Fe Trail
    07:19 - Mit 19 Jahren: Trapper in den Rocky Mountains
    10:31 - Kit Carson als legendärer "Freund und Vermittler der Indianer"
    13:47 - Kit Carson's indigene Ehefrauen
    15:08 - Kehrseite der Medaille: Kit Carson's Kämpfe mit Crow und Blackfoot
    18:00 - Hervorragender Fährtenleser und "Diebesfänger"
    20:00 - Kit Carson gegen die Natur: Kampf mit Grizzlybären
    21:24 - Die zwei Seiten des Kit Carson im Umgang mit den Natives
    25:08 - Einschub: Das Verhältnis mit Indianern und indigenen Nationen untereinander in der Frontier-Zeit
    28:11 - Duell mit einem französischen Trapper
    31:46 - Pionier und Erschließer des Oregon Trails
    34:04 - 1843: Dritte Ehe (1843) und Bear Flag Rebellion (1846)
    37:06 - Das White Massakker (1849) und Carson's Konfrontation mit dem eigenen Ruhm
    41:09 - 1850-1862: Rancher, Indianeragent und Nordstaaten-Offizier im Bürgerkrieg
    42:58 - ab 1863: Kampf gegen die Navajo
    47:17 - Nach dem Bürgerkrieg: Kampagne für Indianerrechte und letzte Lebensjahre
    49:24 - Carson der Frontier-Held: An der Grenze vom Alten in den Wilden Westen
    51:20 - Verabschiedung uns Ausblick aufs nächste Mal

    #western #wilderwesten #trapper #kitcarson #scout #westward #oldwest #oregontrail #frontier #indianwars #natives #colorado #newmexico #civilwar #navajo #crow #blackfoot #cheyenne
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    John Brown – Krieger gegen die Sklaverei

    24.11.2025 | 1 Std.
    Für die einen war er ein Verräter und Terrorist - für die anderen Märtyrer und Nationalheld. John Brown wollte die Sklaverei mit Gewalt beenden. Sein Angriff auf Harpers Ferry scheiterte – und machte ihn zur Symbolfigur. Wer war dieser Mann–und spaltet er die Gemüter in den USA bis heute?

    Streiter gehgen die Sklaverei gab es in den USA zuhauf. Die meisten wollten eine politische Läösung, oder beschränkten sich darauf entflohene Sklaven in "sichere" Regionen zu schleusen. John Brown aber war überzeugt: Die Sklaverei in den Vereinigten Staaten könne nur auf einem Weg beendet werden– mit Gewalt.

    In dieser Folge sprechen wir über das Leben eines Mannes, der vom gläubigen Geschäftsmann zum militanten Abolitionisten wurde – und am Ende mit einem bewaffneten Aufstand versuchte, die amerikanische Gesellschaft zu stürzen.

    Wir zeichnen seinen Weg nach: Von seiner Kindheit in einer antisklavereifreundlichen Familie in Ohio, über seine radikalen Aktionen in „Bleeding Kansas“, bis hin zu seinem Überfall auf das Waffenarsenal in Harpers Ferry im Jahr 1859.

    Was trieb John Brown an? Welche Rolle spielte sein Glaube? Und wie reagierte das Land auf seinen gescheiterten Aufstand – der am Ende mehr Wirkung hatte, als es ein Gelingen seiner Pläne wohl je gehabt hätte?

    Wir sprechen über Browns Verurteilung wegen Landesverrats an Virginia, seine Hinrichtung – und die Rolle, die er zum Ausbruch des Bürgerkriegs beitragen sollte: für den Süden ein fanatischer Terrorist, für den Norden ein selbstloser Freiheitskämpfer.

    00:00 – Intro und Einleitung
    01:55 – John Brown's Body: Wer war der Mann hinter der "Battle Hymn"?
    03:46 – Kindheit, Familie & puritanische Prägung
    08:48 – Gelübde zum bewaffneten Kampf gegen die Sklaverei
    10:04 – Kansas-Nebraska Act & der Kampf um "Bleeding Kansas"
    17:55 – Das Pottawatomie-Massaker: John Brown greift zur Gewalt
    20:18 – Milizführer, Beecher Bibles & „Tragic Prelude“
    23:25 – Planung eines bewaffneten Sklavenaufstands
    27:40 – 16. Oktober 1859: Angriff auf Harpers Ferry
    32:30 – Belagerung des Arsenals & ausbleibende Unterstützung
    35:56 – Robert E. Lee, J.E.B. Stuart & das Ende des Aufstands
    42:23 – Schauprozess in Virginia: Farce um Verteidigung & Urteil
    49:21 – John Browns letzte Rede
    52:20 – Hinrichtung, letzte Worte & der Weg in den Bürgerkrieg
    53:28 – Vom Märtyrer zum Marschlied: „John Brown’s Body“ und die „Battle Hymn of the Republic“
    55:23 – Vermächtnis: Fanatischer Terrorist oder selbstloser Märtyrer?
    58:05 – Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal

    #civilwar #sklaverei #kansas #missouri #virginia #bleedingkansas #undergroundrailroad #johnbrown #johnbrownsbody

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Über Western Unchained

Gesetzeshüter und Banditen, grenzenlose Freiheit, tödliche Wildnis: Alle zwei Wochen begeben sich die Western-Fans Sebastian Gerstl und Jörg Brühmann zurück in den Wilden Westen und erzählen Geschichten, Legenden und Mythen über mehr oder weniger berühmte Cowboys, berüchtigte Gestalten, unglaubliche Schießereien und das außergewöhnliche Leben am Rande der Zivilisation, die diese kurze und doch überaus ereignisreiche Ära geprägt haben.
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Generated: 2/13/2026 - 6:48:35 PM