24 Episoden
- Heute zu Gast bei From Z to A: Regisseurin Lilli Tautfest.
Im Zentrum unseres Gesprächs steht ihr Kinodebüt TOCHTER DER ERDE, das 2027 in die Kinos kommt. Ein Film über drei Generationen, der an der Algarve in der Aussteiger:innen-Szene spielt.
Aber ist es wirklich ein Film über Aussteiger:innen? Lilli würde sagen: nicht ganz. Denn eigentlich erzählt der Film die Geschichte von zwei Frauen und einem Kind.
Die Aussteiger-Szene ist das Setting und gleichzeitig der Raum für ganz große Fragen: Was bedeutet Freiheit? Wie frei kann man eigentlich sein? Und was darf man sich selbst erlauben, wenn man Mutter ist?
Wir sprechen darüber, wie lange TOCHTER DER ERDE schon in Lillis Schublade lag, warum es manchmal Jahre dauern kann, bis aus einem Stoff tatsächlich ein Film wird und warum Lilli einfach nicht locker gelassen hat.
Und natürlich geht es darum, was Filme in uns auslösen können: Warum erkennen wir uns vielleicht gerade in Menschen wieder, deren Lebensentwurf auf den ersten Blick komplett anders aussieht als unser eigener? Und warum sind Lillis Stoffe eigentlich immer automatisch auch feministisch, selbst wenn das gar nicht primär Thema ist?
Wir sprechen außerdem über die Satire-Serie BAD INFLUENCER. Dort bekam das Team vom Sender die Freiheit, die Vorlage ziemlich frei zu interpretieren. Was daraus entstehen kann, wenn Regisseur:innen wirklich Vertrauen und kreativen Spielraum bekommen, erzählt Lilli aus erster Hand.
Und dann wäre da noch das Happy End.
Oder besser gesagt: das nicht ganz so unkommentierte Happy End. Warum Lilli in ihren Filmen nicht einfach die perfekte Hochzeit und den großen Kuss stehen lassen kann? Muss immer JA gesagt werden?
Besonders spannend wird es, wenn Lilli über die Zusammenarbeit mit Schauspieler:innen spricht. Sie ist bei der Inszenierung immer offen für deren Input und stellt dabei eine ziemlich spannende These auf: Je besser man seine Figuren kennt, desto offener kann man für Feedback zu ihnen sein.
Wir steigen also tief ein in das Zusammenspiel von Regie und Schauspiel, in Figurenarbeit, kreative Freiheit und die Frage, wie Geschichten entstehen und sich verändern dürfen.
In dieser Folge gibt es viel zu lernen, einiges zu hinterfragen und definitiv ein paar Gedanken, die noch ein bisschen nachwirken.
Enjoy! - Heute zu Gast bei From Z to A: Beren Zint, der direkt mal eine Nominierung für den Deutschen Schauspielpreis mitbringt.
Mit seiner ersten Hauptrolle in der ARD-Serie STABIL hat Beren mit seinem Schauspiel - bei uns und auch im Feuilleton - ordentlich Eindruck hinterlassen. Spot Media bescheinigt ihm eine „beeindruckende, furchteinflößende Präsenz“, während die Süddeutsche Zeitung besonders hervorhebt, wie berührend er die Wut und Verletzlichkeit seiner Figur „Fresse“ auf die Mattscheibe bringt.
Beren ist Teil unseres hauseigenen Nachwuchs-Talent Hubs ZTA NXT und war eine absolute Empfehlung von Sinje Köhler, einer der Regisseurinnen von STABIL.
Die Serie widmet sich einem Thema, das kaum wichtiger sein könnte: mentale Gesundheit bei Jugendlichen. Wir sprechen darüber, warum es so wichtig ist, diese Themen ins Fernsehen zu bringen und gleichzeitig behutsam und verantwortungsvoll damit umzugehen.
Natürlich geht es aber auch um Berens erste Filmerfahrungen. Das Filmemachen wurde ihm quasi in die Wiege gelegt, bei gleich zwei Filmbranchen-Eltern auch kein ganz unwahrscheinlicher Karriereweg.
Und weil Beren offenbar schon früh ziemlich genau wusste, was er wollte, hat er schon als Kind einen Stop-Motion-Film gedreht. Damit reiht er sich bestens in die Kinderfilmwerke unserer Klient:innen ein. "Die süße kleine Tauchermaus" von Julius Kalisch kennt ihr ja hoffentlich schon!
Irgendwann mal Chef der Eltern werden. Das war der Plan!
Ganz nebenbei erfahren wir noch, wie knapp Beren an einer Basketballkarriere vorbeigeschrammt ist. Wir sind ehrlich gesagt ziemlich froh, dass es anders gekommen ist.
Beren übrigens auch, denn dank seiner Drehs bekommt er außerdem einiges von Deutschland zu sehen.
Wir wünschen euch viel Spaß mit Beren Zint! - In der heutigen Folge ist Julius Kalisch zu Gast. Er ist unser jüngster Drehbuchautor – und, wie sich ziemlich schnell herausstellt, ein echter Mikrofon-Profi. Schon als Kind war er als Kinderreporter für den Tigerenten Club unterwegs.
Dass ihm das Erzählen im Blut liegt, merkte man aber schon viel früher: Bereits mit 4 Jahren hat Julius die ersten Geschichten erfunden und sie seiner Mutter zum Aufschreiben diktiert. Allen voran „Die kleine süße Tauchermaus“ – ein Titel, der ehrlich gesagt auch heute noch verdächtig nach einem Kinderfilm-Hit klingt. Und als wäre das nicht schon genug Overachievement für die Grundschule, hat Julius später gleich drei Fantasy-Romane geschrieben. Geschichten zu erfinden war für ihn also nie nur ein Hobby, sondern von Anfang an (s)ein Charakterzug.
Heute blickt er mit dem Wissen aus seinem Studium an der University of California Los Angeles und den Erfahrungen mit seinem Mentor Richard Kropf auf seine ersten Stoffe zurück:
Was würde er heute anders machen? Wie entwickelt man Ideen, die wirklich hängen bleiben? Und worauf kommt es beim Pitching eigentlich an – außer darauf, möglichst nicht ins Schwitzen zu geraten?
Ihr bekommt in dieser Folge jede Menge Einblicke in die Welt des Drehbuchschreibens: Warum Ausdauer in diesem Beruf mindestens genauso wichtig ist wie Talent, worauf in der Drehbuchausbildung an der University of California Los Angeles der Fokus gelegt wird, wie man sich bei einem der bekanntesten Drehbuchautoren Deutschlands vorstellt und weshalb gute Ideen oft erst durch konsequentes Überarbeiten richtig stark werden.
Natürlich wird zwischendurch auch ordentlich generdet. Wir sprechen über die Poster, die früher bei Julius, Zetha und Elias im Jugendzimmer hingen, über Lieblingsfilme, Fandoms und darüber, wie aus jugendlichen Obsessionen irgendwann Berufe geworden sind.
Also: ein bisschen Fachwissen, ein bisschen Nostalgie, ein paar Nerd-Momente und vor allem ganz viel Leidenschaft fürs Geschichtenerzählen.
Wir wünschen euch viel Spaß mit dieser Folge!
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Zetha spricht in dieser Folge über einen ihrer Lieblings-Pitches: den ersten Serien-Pitch von Eric Kripke für THE BOYS. Schon der Einstieg zeigt, wie klar ein Pitch Haltung und Ton einer Serie vermitteln kann:
"Fuck superheroes. Fuck their stupid magic lassos and Norwegian hammers. Fuck their ridiculous invisible jets and shitty-mileage rocket-cars."
Den vollständigen Pitch findet ihr hier:
https://www.reddit.com/r/TheBoys/comments/1u4tnpw/eric_kripke_shared_his_first_pitch_for_the_boys/ - Wir hätten diese Folge auch „Antonia und die Detektive“ oder „How to become a Drehbuchautorin (über Umwege)“ nennen können, denn heute ist unsere Drehbuchautorin Antonia Scheurlen zu Gast bei From Z to A – und als nebenberufliche Moderatorin in dieser Folge ausnahmsweise mal auf der anderen Seite des Mikros.
Wenn ihr aufmerksam unsere Klient:innen-Interviews gehört habt wäre dies nun auch vielleicht genau der Moment für Franz Dindas innovative Show-Idee „Wer stiehlt mir den Podcast?“.
Und ja: Wir haben für diese Folge erstmal den Staub vom Mikro gepustet – nach einer fast dreimonatigen Schaffenspause (aka es war Jahresende, Buchhaltung, Weihnachten, Neujahr und auf einmal Berlinale, dann Post-Berlinale, krank sein, London, wieder krank sein und huch, da war’s auch schon der 19. März), freuen wir uns umso mehr mit Antonia zurückzukommen.
Denn während ihr erster Kinofilm "Emil und die Detektive" gerade den Sprung von der Idee auf die große Leinwand macht (abgedreht und bald im Kino), gehen wir gemeinsam auf Spurensuche: Wie wird man eigentlich Drehbuchautor:in? Und was braucht es, um bekannte Stoffe und IPs so zu erzählen, dass sie sich plötzlich wieder ganz neu anfühlen?
Bei all den Fragen, die wir hatten, wird diese Folge selbst ein kleines Ermittlungsverfahren durch Antonias Werdegang.
Wir sprechen darüber, wie man ohne klaren Masterplan ins Schreiben finden kann. Über den Mut, eigene Wege zu gehen. Und darüber, was es konkret bedeutet einen Kästner-Klassiker, den ALLE kennen, ins Jahr 2026 zu übersetzen:
Wie klingt Jugendsprache ohne "cringe" zu werden?
Welche Orte erzählen das heutige Berlin? Was ist eigentlich Bubble-Tea? Und wie schreibt man einen zeitgemäßen Bösewicht?
Was dabei entsteht, ist ein ehrlicher und unterhaltsamer Blick hinter die Kulissen des Drehbuchschreibens – irgendwo zwischen „How to“ und „so passiert’s wirklich“ und die immer wiederkehrende Erkenntnis, dass die besten Geschichten selten geradeaus verlaufen. - Ei Gude, wie? 👋 In der heutigen Folge begrüßen wir euch standesgemäß auf Hessisch – denn unser Gast und NXT-Klient Ujesh Buchele und Host Elias kommen beide aus (oder zumindest aus der Nähe) des wunderschönen Frankfurt am Main. Klar, dass da nicht nur über Theater und Film gesprochen wird, sondern auch über grüne Soße, Äppler und andere Highlights aus der Heimat. Nur bei einer Sache herrscht Uneinigkeit: Ist es gut oder schlecht, dass man das grüne Gold in Berlin so schwer bekommt? Was meint ihr?
Natürlich geht’s aber nicht nur ums Essen. Wir sprechen mit Ujesh auch über Themen, die Gewicht haben. Er studiert an der renommierten Ernst Busch in Berlin – und erzählt offen, wie es ist, als junger Schauspieler mit Migrationshintergrund in einer Branche Fuß zu fassen, die sich zwar Diversität auf die Fahnen schreibt, sie aber nicht immer (und leider immer weniger) konsequent lebt. Der white gaze ist leider auch auf den Bühnen Alltag. Trotzdem bleibt Ujesh klar: Er will jungen Menschen Mut machen, ihre Stimme zu erheben. Wer Theater machen will, soll Theater machen!
Warum es so wichtig ist, sich auf diesem Weg nicht korrumpieren zu lassen? Das erzählt er uns selbst – ehrlich, reflektiert und inspirierend.
Aber keine Sorge, der Spaß kommt nicht zu kurz: Wir sprechen auch über Ujeshs Teilnahme am Theaterfestival in Wuzhen (China), seine spannenden Eindrücke dort – und natürlich über seine erste Kinorolle in „Stromberg 2“. Über den ikonischen Status des Films sind wir uns nicht ganz einig, aber in einem Punkt schon: Wir können’s kaum erwarten, ihn auf der großen Leinwand zu sehen.
Das Frankfurter Prost passt auf diese Folge wie Arsch auf Eimer: An de Kopp, um de Kopp, in de Kopp! Viel Spaß beim hören.
Ujesh Band "Cassiopeia": https://www.instagram.com/cassiopeia.wav/
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Über From Z to A
"From Z to A" ist der Agentur-Podcast von ZTA Management. Hier sprechen wir (Zetha Asafu-Adjaye & Elias Asbai) mit unseren Klient:innen aus dem Bereich Schauspiel, Regie und Drehbuch, sowie kreativen Köpfen aus unserem Netzwerk über ihre Geschichten, Perspektiven und Visionen. Unser Ziel: Den Austausch, der uns inspiriert, für alle zugänglich machen – ehrlich, offen und auf Augenhöhe.
Hosts: Elias Asbai & Zetha Asafu-Adjaye
Executive Producer: Zetha Asafu-Adjaye
Line Producer: Lee Rychter
Coverfoto: Puria Safary
Podcast-WebsiteHöre From Z to A, How We Made Your Mother und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

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