DFF-Gerätearchivleiter Thomas Worschech erklärt im Podcastgespräch mit Frauke Haß Funktion und Besonderheiten des Ernemann-Projektors VII A, der im Kinofoyer des DFF ausgestellt ist und bis Ende der 1950er/Anfang der 1960er Jahre in deutschen Kinos im Einsatz war. Er verfügt über eine sogenannte Kohlebogenlampe. Diese erzeugt durch einen elektrischen Lichtbogen, der zwischen zwei sich langsam verbrauchenden Kohlestiften brennt, extrem helles, weißes Licht. Bis in die 1950er Jahre war das der Standard, um Filme in Kinos zu projizieren - bis 1953 die Xenon Lampe auf den Markt kam, die die Kohlebogenlampe in den Projektoren verdrängte.