In der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gab es immer wieder Gruppen, die bereit waren, für ihre Ideologie Gewalt einzusetzen und zu Waffen zu greifen. Darunter sind einige, die sich als „Reichsbürger“ bezeichnen. Sie erkennen den deutschen Staat nicht an und berufen sich auf ein angeblich fortbestehendes Deutsches Reich.
Während der Corona-Pandemie haben sich auch in Rheinland-Pfalz solche Gruppen radikalisiert. Sie bewaffneten sich, sammelten Anhänger – und planten konkrete Gewalttaten. In einem Fall ging es sogar um die Entführung des damaligen Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach.
Wie solche Gruppen entstehen, wann aus Ideologie reale Gewalt wird und wie Ermittler ihnen auf die Spur kommen konnten, darüber sprechen wir mit unserem Kollegen und Gerichtsreporter Rolf Seydewitz.