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Jagdwissen to go

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Jagdwissen to go
Neueste Episode

15 Episoden

  • Jagdwissen to go

    Die Drückjagdsaison

    13.10.2026 | 42 Min.
    Die Drückjagdsaison läuft. In dieser Folge geht es um Planung, Ablauf und Sicherheit bei Drückjagden, um die aktuelle UVV Jagd (VSG 4.4) und um die Frage, warum die Drückjagd mit der verbotenen Hetzjagd nichts zu tun hat. Für Jägerinnen und Jäger gibt es konkrete Regeln vom Parkplatz bis zur Nachsuche, für Interessierte und Kritiker einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen.
    Quellen:
    SVLFG: Unfallverhütungsvorschrift Jagd (VSG 4.4), Ausgabe 22. August 2024: https://cdn.svlfg.de/fiona8-blobs/public/svlfgonpremiseproduction/4602f00372a5a47d/3ae5d95e332a/vsg4_4-jagd.pdf
    SVLFG: Hinweise zur Ansprache des Jagdleiters bei Schalenwildjagden: https://cdn.svlfg.de/fiona8-blobs/public/svlfgonpremiseproduction/3c4c1d7bf8683dc1/ea72a04c79ef/flyer-checkliste-jagdansprache-schalenwild.pdf
    VSG 4.4, ältere Fassung mit Durchführungsanweisungen (Vergleich Signalkleidung), hier als Abdruck des Landkreises Regen: https://www.landkreis-regen.de/wp-content/uploads/2017/03/Unfallverhuetungsvorschrift-Jagd-1.pdf
    Bundesjagdgesetz § 19 (Sachliche Verbote): https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__19.html
    Bundesjagdgesetz § 22 (Jagd- und Schonzeiten): https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__22.html
    Bundesjagdgesetz § 22a (Nachsuche, Wildfolge): https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__22a.html
    Bundesjagdgesetz § 16 (Jugendjagdschein): https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__16.html
    Tierschutzgesetz § 3: https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__3.html
    Bayerisches Jagdgesetz Art. 29: https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayJG-29
    Verordnung (EG) Nr. 853/2004, Anhang III Abschnitt IV: https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2004/853/oj
    LAVES Niedersachsen: ASP, Fragen und Antworten: https://www.laves.niedersachsen.de/download/193409/Fragen_und_Antworten_zu_Uebertragung_Symptomen_und_vorbeugenden_Massnahmen_PDF_nicht_barrierefrei_.pdf
    Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern: ASP, Hygieneregeln für die Jagd: https://www.regierung-mv.de/static/Regierungsportal/Ministerium%20für%20Landwirtschaft%20und%20Umwelt/Dateien/Downloads/ASP%20-%20Hygieneregeln%20für%20die%20Jagd.pdf
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    Ballistik von Jagdwaffen

    21.09.2026 | 34 Min.
    In dieser Folge geht es um das physikalische Fundament jeder Jagd: die Ballistik von Jagdwaffen. Behandelt werden Innenballistik (Zündung, Druckaufbau, Drall), Außenballistik (Trajektorie, Luftwiderstand, ballistischer Koeffizient), Munitionsarten bei Büchsen (Deformation, Teilzerlegung, bleifreie Geschosse) sowie Endballistik (Wundkanal, Schockwirkung, Auftreffenergie). Abschließend werden die Besonderheiten der Schrotflinte und die Gefährdungsbereiche beider Waffenarten behandelt.
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    Das Rotwild

    07.09.2026 | 18 Min.
    Der Rothirsch (Cervus elaphus) — Deutschlands größtes regelmäßig freilebendes Wildtier und nach dem Elch die größte Hirschart Europas. Eine Folge über Biologie, Verhalten, Lebensraum und jagdliche Verantwortung — für Jäger und Naturinteressierte.

    Ernährungsökologisch ist Rotwild ein Intermediärtyp nach Hofmann: flexibel zwischen Raufaser und nährstoffreichen Konzentraten — anders als das Reh, das als Konzentratselektierer auf leicht verdauliche Nahrung angewiesen ist. Das Leittier des Kuhrudels ist definitionsgemäß ein führendes Alttier mit Kalb — ein jagdpraktisch oft unterschätztes Detail.

    Schwerpunkt der Folge ist die genetische Verarmung deutscher Rotwildpopulationen durch Lebensraumfragmentierung und die gesetzliche Beschränkung auf Bewirtschaftungsgebiete. Sichtbares Symptom in betroffenen Populationen ist die Brachygnathia inferior — eine Unterkieferverkürzung als Folge von Inzuchtdepression.

    Quellen
    Westekemper & Balkenhol (2022) — Genetische Untersuchung deutscher Rotwildvorkommen, Universität Göttingen, gefördert vom DJV: www.jagdverband.de/content/rotwild-genetisch-verarmt
    Arnold et al. (2015) — Winteranpassung des Rotwildes, Vetmeduni Wien, American Journal of Physiology: www.vetmeduni.ac.at/de/infoservice/presseinformationen/presseinfo2015/hirsche-winter
    Rotwild — Steckbrief und Jagdzeiten, Deutscher Jagdverband: www.jagdverband.de/content/rothirsch-cervus-elaphus
    Rotwild als Wildtier des Jahres 2026, NABU: www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/sonstige-saeugetiere/30840.html
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    Das jagdliche Aneignungsrecht

    24.08.2026 | 26 Min.
    Das Aneignungsrecht nach § 1 Abs. 1 BJagdG gibt dem Jagdausübungsberechtigten das ausschließliche Recht, Wild zu hegen, zu erlegen und sich anzueignen — einschließlich Fallwild, krankem Wild und Abwurfstangen (§ 1 Abs. 5 BJagdG). Es ruht nicht in der Schonzeit; diese beschränkt nur die aktive Jagdausübung.

    Greifvögel und Falken unterliegen dem Jagdrecht; die BWildSchV enthält für sie kein Besitzverbot gegenüber dem Jagdausübungsberechtigten (Anlage 4 BWildSchV). Federn sind als „ohne weiteres erkennbare Teile" nach § 1 Abs. 2 BWildSchV ebenfalls Wild — Aufnehmen, Behalten und Verschenken ist zulässig, Verkaufen nicht. Bei verletzten Greifvögeln gilt: Tier sichern, Revierinhaber und untere Naturschutzbehörde unverzüglich informieren (§ 45 Abs. 5 BNatSchG).

    Bei der Kitzrettung schließen rechtfertigende Pflichtenkollision und rechtfertigender Notstand (§ 34 StGB) die Rechtswidrigkeit oft aus — die enge Absprache mit dem Revierinhaber bleibt aber der beste Weg.

    Unbefugtes Aneignen von Wild ist in allen Fällen Wilderei nach § 292 StGB. Das Verhältnis von Jagd- und Artenschutzrecht bestimmt sich nach § 37 Abs. 2 BNatSchG und dem Grundsatz lex specialis.

    Rechtsquellen § 1 Abs. 1, 2, 4, 5, § 2, § 22 Abs. 1 BJagdG · § 1 Abs. 2, Anlage 1, Anlage 4 BWildSchV · § 37 Abs. 2, § 44 Abs. 1, § 45 Abs. 5 BNatSchG · § 34, § 292 StGB · § 17 TierSchG
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    Neozoen und invasive Arten

    10.08.2026 | 26 Min.
    In dieser Folge sprechen wir über jagdrelevante Neozoen und invasive gebietsfremde Tierarten in Deutschland und Europa: Biologie, Ökologie, rechtliche Pflichten und praktische Maßnahmen für den Jäger.

    Besprochene Arten: Marderhund, Waschbär, Nutria, Amerikanischer Nerz (Mink), Sikawild und Nilgans; kurz erwähnt: Damhirsch, Muffelwild, Fasan

    HInweis: In einer früheren Version des Audio-Tracks gab es einen Schnittfehler. Ich habe den Track aktualisiert. (22.8.2026)

    Relevante Quellen & Links:
    EU-Verordnung 1143/2014 (IAS-Verordnung): https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32014R1143
    Aktuelle EU-Unionsliste invasiver Arten: https://www.bfn.de/art-4-unionsliste#anchor-14747
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Über Jagdwissen to go
„Jagdwissen to go" ist ein Podcast über die faszinierenden, überraschenden und manchmal unbekannten Seiten von Natur und Jagd. Kurz, klar und auf den Punkt: eine Folge für unterwegs.  Neue Folgen jeden 2. und 4. Dienstag im Monat!
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Generated: 10/16/2026 - 5:43:19 AM