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- Vor 70 Jahren kamen die ersten italienischen „Gastarbeiter“ nach Deutschland. Und mit ihnen ein neues mediterranes Lebensgefühl. Schlager, Filme und vor allem Pasta und Vino schenkte den Nachkriegsdeutschen eine bislang unbekannte Leichtigkeit. Die Lebensrealität der Millionen Italienerinnen und Italiener, die für das deutsche Wirtschaftswunder schufteten, sah hingegen anders aus. Wie erinnern wir uns heute an diese Zeit? Wie sehr hat sich Deutschland seitdem verändert? Susanne Babila diskutiert mit Dr. Alessandro Bellardita – Strafrichter und Vorsitzender der deutsch-italienischen Gesellschaft in Karlsruhe; Bernardino di Croce – Buchautor und ehemaliger Gewerkschaftssekretär; Licia Linardi – Chefredakteurin der seit 1951 erscheinenden deutsch-italienischen Monatszeitung Corriere d’Italia
- Schlafstörungen sind ein Massenphänomen: Jeder dritte bis vierte Deutsche leidet darunter. Das hat Folgen für die Gesundheit des Einzelnen und die Wirtschaftskraft des Landes. Dass der Konsum digitaler Medien zunimmt und wir im Alltag durchgetaktet sind, macht die Sache nicht besser. Wie heikel ist Schlafmangel? Warum sind so viele junge Menschen betroffen? Und was hilft wirklich gegen Schlaflosigkeit? Marion Theis diskutiert mit Prof. Dr. Christian Benedict –Neurowissenschaftler Universität Uppsala/Schweden; Dr. habil. Christine Blume –Diplom-Psychologin, Schlafforscherin Universtität Basel; Apl. Prof. Dr. med. Mirja Quante – Leiterin Schlaflabor Kinderklinik Tübingen
- Wüsten dehnen sich weltweit aus. Das ist auch menschengemacht. Und der Klimawandel verstärkt diese Entwicklung noch. Können wir sie noch aufhalten, gar rückgängig machen? Oder müssen wir uns damit abfinden, dass fruchtbares Land immer mehr verschwindet? In der Mongolei berät die COP 17 auch über die Frage, wer die Kosten dafür zahlen muss. Susanne Henn diskutiert mit Dr. Stefan Kröpelin – Geologe und Wüstenforscher; Flavia Marà – Referentin für Umwelt und Klima, world vision; Prof. Dr. Andreas Fink – Meteorologe und Klimaforscher, Karlsruher Institut für Technologie
- Jugendzentren bieten jungen Menschen mehr als nur einen Ort zum Abhängen: Im besten Fall werden hier Fähigkeiten und Werte vermittelt und wenn es mal Probleme mit Lehrern, Eltern oder im Klassenchat gibt, findet man hier offene Ohren. Gegründet wurden viele Jugendclubs in den 70er Jahren, als junge Menschen rebellierten und mehr Freiräume forderten. Doch die Zeiten haben sich geändert. Haben Jugendzentren eine Zukunft? Norbert Lang diskutiert mit Prof. Dr. Larissa von Schwanenflügel – Professorin für Jugendsozialarbeit und außerschulische Jugendbildung, Frankfurt University of Applied Sciences; Werner Schretzmeier –Intendant des Theaterhaus Stuttgart, ehemaliger Jugendhausaktivist; Dr. Mike Sekinger – Deutsches Jugendinstitut
- Im Ausstellungsbetrieb und bei Auktionen rangieren sie immer noch hinter den männlichen Kollegen. Warum ist das so? Dresden und Bremen feiern jetzt die Expressionistin Paula Modersohn-Becker zum 150. Geburtstag. In London und New York gibt es dieses Jahr große Frida-Kahlo-Schauen. Sind Künstlerinnen dennoch ein Sonderfall? Ändern Gegenbeispiele nichts? Was macht Künstlerinnen wertvoll? Michael Köhler diskutiert mit Rita Kersting – Co-Direktorin Museum Ludwig Köln; Prof. Dr. Rainer Stamm – Direktor Osthaus Museum Hagen; Dr. Kia Vahland –Publizistin und Kunstkritikerin, Süddeutsche Zeitung
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Im SWR Kultur Forum diskutieren wir über Gott und die Welt, über Fußball und den Erdball. Unsere Gäste kommen aus Wissenschaft, Literatur und Kultur – und manchmal auch aus der Politik.
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