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265 Episoden

  • Standpunkt

    Glaube und Schule: Welche Chancen bietet der Religionsunterricht in einer säkularen Gesellschaft?

    20.09.2026 | 1 Std. 4 Min.
    Ref.: Dr. Nina Frenzel, Erzb. Schulrätin, Referentin für theologische Grundsatzfragen, Hochschulagenden und gymnasiale Oberstufe im Erzbistum KölnRef.: Martina Vogt, Religionslehrerin am Kardinal Frings-Gymnasium, Bonn
    Für viele Schüler ist Religion in erster Linie ein Fach, in dem man mit wenig Aufwand gute Noten bekommen kann. Dabei ist der schulische Religionsunterricht für viele die einzige Gelegenheit, mit dem christlichen Glauben in Kontakt zu kommen. Wird da nicht allzu oft eine Chance vertan? Im Standpunkt diskutieren wir darüber mit der Kölner Erzbischöflichen Schulrätin Dr. Nina Frenzel und der Bonner Religionslehrerin Martina Vogt. Sie berichten dabei auch von der Herausforderung, einen konstruktiven Unterricht mit Kindern unterschiedlichster religiöser Prägung zu gestalten - und von ihrem Anliegen, den Schülern etwas mitzugeben, worauf sie im Laufe ihres Lebens zurückgreifen können.
  • Standpunkt

    Zwischen Nachricht und Meinung - mit einem guten Kompass durch die Medienflut

    13.09.2026 | 1 Std. 21 Min.
    Ref.: Michael Ragg, Journalist und Leiter der Agentur Raggs Domspatz, Oberstaufen
    Tag für Tag werden wir mit Informationen geflutet - es ist extrem schwer, da den Überblick zu behalten. Im Standpunkt sprechen wir mit dem Journalisten Michael Ragg darüber, wie Nachrichten entstehen und wo ein gesundes Misstrauen angebracht ist. Denn auch in dem Stimmengewirr unserer Zeit bleiben doch die christlichen Werte und ein entspannendes Gottvertrauen gute Leitplanken, um durch die Medienflut zu navigieren.
  • Standpunkt

    Aus dem Abgrund gezogen: Wie Jesus mich von Drogen befreite und Maria mich in die Kirche holte

    06.09.2026 | 1 Std. 31 Min.
    Ref.: Benjamin Keller, ehemaliger evangelikaler Pastor, seit zwei Jahren katholisch
    Mit der Bibel war Benjamin Keller von klein auf vertraut - seine Mutter hatte durch eine Lebenskrise in einer Freikirche zum Glauben gefunden. Doch als Teenager schüttelte er die vermeintlichen Fesseln des Christentums ab und suchte sein Glück in Hippiekultur, Buddhismus und schließlich in Drogen. Damit begann ein Absturz in eine tiefe Dunkelheit bis hin zu Suizidgedanken. Doch dann erinnerte Keller sich daran, dass es einmal Gott in seinem Leben gegeben hatte. Im Standpunkt schildert der Schweizer seinen Weg zunächst zurück in die Freikirche, seine Erfahrungen als evangelikaler Pastor und seine erneute Wende hin zur katholischen Kirche durch die Begegnung mit der Heiligen Messe und dem Rosenkranz.
  • Standpunkt

    Gegen den Strom: Mein Weg vom Atheismus in die katholische Kirche

    30.08.2026 | 1 Std. 30 Min.
    Ref.: Prof. Dr. Riccardo Wagner, Professor für Nachhaltiges Management & Kommunikation, Fresenius Hochschule Köln
    Riccardo Wagner ist dieses Jahr getauft und in die Kirche aufgenommen worden - ein ganz bewusster Schritt für den einstigen überzeugten Atheisten: "Als Kind der DDR bin ich klassisch atheistisch und so kirchenfern wie nur denkbar aufgewachsen", sagt er rückblickend. Aber der Professor für Nachhaltiges Management und Kommunikation geht den Dingen gerne auf den Grund. Warum ausgerechnet seine Beschäftigung mit Daoismus und Buddhismus ihn für ein Weltbild mit einem personalen Gott geöffnet haben, und wieso die Geburt seines Sohnes für ihn zu einem Wendepunkt wurde - das erzählt er uns im Standpunkt. Denn trotz der Faszination, die große kirchliche Gestalten wie Katharina von Siena, John Henry Newman oder Romano Guardini auf ihn ausübten, war der Weg in die katholische Kirche noch weit...
  • Standpunkt

    Warum es sich lohnt, nach Gott zu fragen

    23.08.2026 | 1 Std. 9 Min.
    Ref.: Prof. Uwe Böschemeyer, Psychotherapeut, und Evangelischer Theologe
    "Die Frage nach Gott ist das A und O menschlichen Lebens überhaupt" - das ist das Fazit von Prof. Dr. Uwe Böschemeyer am Ende seines bewegten 87jährigen Lebens. Am 12. Mai hat radio horeb-Redakteurin Gabi Fröhlich ein Gespräch mit dem bekannten Psychologen und bekannten Logotherapeuten und evangelischen Theologen aufgezeichnet - zwei Tage vor seinem Tod. Die Sendung ist damit so etwas wie Böschemeyers Vermächtnis. Im Standpunkt spricht er über seine bedrückenden Erinnerungen an eine Kindheit im Umfeld von Nazimitläufern, seine prägende Begegnung mit dem Begründer der Logotherapie, dem Juden Viktor Frankl, die Zeit mit einer schweren Krebserkrankung und seine persönliche Gottsuche.

    Prof. Dr. Uwe Böschemeyer (1939–2026) war evangelischer Theologe, Psychotherapeut und einer der bedeutendsten Vertreter der Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl. 1982 gründete er das Hamburger Institut für Existenzanalyse und Logotherapie, aus dem später die Akademie für Wertorientierte Persönlichkeitsbildung hervorging. Internationale Bekanntheit erlangte Böschemeyer vor allem durch die von ihm entwickelte Wertimagination, eine Methode, die Menschen helfen soll, über innere Bilder mit ihren persönlichen Werten und Sinnquellen in Kontakt zu kommen. Als Autor zahlreicher Bücher verband er psychotherapeutische Erfahrung mit spirituellen und existenziellen Fragen. Er starb am 14. Mai 2026 in Salzburg im Alter von 87 Jahren.
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Besondere Referenten und besondere Themen am Sonntagabend. Führende Persönlichkeiten und Spezialisten Ihres Fachgebiets aus Kirche und Gesellschaft halten ein Impulsreferat und stellen sich dem Gespräch und der Diskussion mit dem Moderator und den Zuhörern.
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