Ref.: Dr. Felix Böllmann, ADF International
Immer mehr Deutsche haben das Gefühl, ihre Meinung nicht frei äußern zu können - zumindest nicht ohne soziale Konsequenzen tragen zu müssen. Aber wie sieht das aus rechtlicher Perspektive aus? Zuletzt gab es in mehreren europäischen Ländern Strafverfahren gegen Menschen, die sich öffentlich gegen das Gender-Mainstreaming oder für den Lebensschutz eingesetzt hatten. Und auch in Deutschland erfahren Christen zunehmend, dass es ungemütlich werden kann, wenn ihre Grundhaltungen gesellschaftlich nicht akzeptiert sind. Rechtsanwalt Dr. Felix Böllmann erklärt in der Lebenshilfe, ab wann man tatsächlich Geld- oder Freiheitsstrafen riskiert. Vor allem geht es dabei um die Frage, wo die Grenzen der Meinungs- und Gewissensfreiheit verlaufen, und was nach wie vor vom deutschen Gesetz geschützt ist. Das ist nämlich häufiger der Fall, als man vielleicht meint.
Dr. Felix Böllmann ist Director of European Advocacy bei ADF International (Allianz zur Verteidigung der Freiheit) und leitet die Rechtsabteilung bei ADF International in Wien. Europaweit setzt er sich für Religionsfreiheit, das Recht auf Leben sowie die Stärkung von Ehe und Familie ein. Böllmann ist Experte für Menschenrechte und Völkerrecht.