Schauspielerin Inka Friedrich ("Sommer vorm Balkon“, „Tatort: Unten im Tal“) spricht über ihre Arbeit mit Drehbüchern – vom ersten Lesen bis zum Drehtag. Wann weiß sie, dass eine Rolle ihre ist? Was macht Figuren für sie spannend? Und warum sollten Frauen im Drehbuch nicht immer nur weinen? Inka erzählt von der Zusammenarbeit mit Andreas Dresen, von improvisierten Szenen und dem Wunsch nach Dialogen, die weniger erklären und mehr erleben lassen. Außerdem: Warum der direkte Austausch zwischen Autoren und Schauspielern so wertvoll ist.
IM GESPRÄCH ERWÄHNTE FILME
„Rose" (2026) – Drehbuch: Markus Schleinzer, Alexander Brom. Mit Sandra Hüller. Silberner Bär (Beste schauspielerische Leistung), Berlinale 2026.
„Anatomie eines Falls" (2023) – Drehbuch: Justine Triet, Arthur Harari. Mit Sandra Hüller. Goldene Palme Cannes 2023, Oscar für das Beste Originaldrehbuch 2024.
„The Secret Agent" (2025) – Drehbuch: Kleber Mendonça Filho. Mit Wagner Moura, Udo Kier. Preise für Beste Regie und Besten Darsteller, Cannes 2025. Zwei Golden Globe Awards 2026.
„Sentimental Value" (2025) – Drehbuch: Joachim Trier, Eskil Vogt. Mit Stellan Skarsgård, Renate Reinsve, Elle Fanning. Europäischer Filmpreis 2026 (Bester Film). Acht Golden-Globe-Nominierungen.
„Labaule & Erben" (2019) – Miniserie, 6 Folgen, SWR. Idee: Harald Schmidt. Drehbuch: Richard Kropf, Anneke Janssen, Bob Konrad, Hanno Hackfort, Elena Senft. Mit Uwe Ochsenknecht und Inka Friedrich.