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Stichwort Drehbuch

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  • Stichwort Drehbuch

    True Crime

    13.2.2026 | 1 Std. 14 Min.
    True Crime Geschichten sind im Trend - im Fernsehen, als Podcasts oder Reportagen. Wir sprechen darüber mit zwei Autoren, die herausragende Drehbücher auf diesem Gebiet geschrieben haben: Robert Hummel schrieb gemeinsam mit Martina Mouchot die "Slow-Crime" Miniserie "Spuren," die sich eng an realen Fällen orientiert. Jan Schomburg leistete Schwerarbeit, indem er den berüchtigten Cum-Ex-Skandal ebenfalls als Miniserie auf den Bildschirm hievte.

    Robert Hummel wuchs in Ost-Berin auf und studiert zunächst Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Er spielte an verschiedenen Theatern, etwa dem Deutschen Theater Berlin unter Heiner Müller, in Wuppertal, Lübeck, am Rennaissancetheater Berlin und anderen. In Filmen spielte er unter anderem unter der Regie von Heiner Carow und Margarethe v. Trotta. Seit ca. 2004 verlegte er sich zunehmend aufs Schreiben von Krimidrehbüchern. So etwa "SOKO 5113," "Der Alte," "Letzte Spur Berlin" oder die Reihe "Die Jägerin."

    Jan Schomburg studierte Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel, Audiovisuelle Medien Kunsthochschule für Medien Köln und absolvierte die Drehbuchwerkstatt München. Er schrieb überwiegend Kinofilme: "Über uns das All," "Vergiss mein Ich;" gemeinsam mit Maria Schrader schrieb er "Vor der Morgenröte" und "Ich bin dein Mensch." "Die Affäre Cum-Ex" ist seine erste Fernsehserie.
  • Stichwort Drehbuch

    Vertrauen steht nicht im Vertrag

    20.1.2026
    Ein neuer Bremer Tatort, ein eingespieltes Duo und eine Produktion, die die Forderungen von Pro-Quote mehr als erfüllt: An den entscheidenden Positionen sind ausschließlich Frauen beteiligt. Besonders Elisabeth Herrmann findet zum Schluss deutliche Worte für die Missstände in der Branche. Sie kontrastiert ihre Freiheit als Romanautorin mit der Realität beim Film und kritisiert Regisseure, die Drehbücher ohne Rücksprache umschreiben, scharf: „Wir sind nicht die Hiwis der Regie“. Zudem prangert sie die Unsicherheit durch sogenannte „Trittbrettverträge“ an, bei denen Zahlungen vom Drehbeginn abhängen und das wirtschaftliche Risiko allein beim Autor liegt. Ihr Fazit: Da Vertrauen oft enttäuscht wird, braucht es härtere vertragliche Regeln und mehr Schutz für das Gewerk Buch.
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    HFF München

    01.1.2026 | 46 Min.
    Kathrin Richter und Lea Schmidbauer sind erfahrene Autorinnen, die seit rund zwei Jahren an der HFF lehren - und zugleich selbst an der Hochschule studiert haben. Sie erzählen, wie sich die Ausbildung verändert hat, was heutige Studierende antreibt und warum es in Deutschland nach wie vor schwierig ist, dramaturgisches Denken zu vermitteln.

    Im Gespräch geht es um den Spagat zwischen Kunsthochschule und Kaderschmiede, um die Frage, was Architektur mit Kreativität zu tun hat, und um eine junge Generation, die zwischen Realismus und Fantasy ihre eigene filmische Sprache sucht. Wir hören, warum viele Studierende heute direkt nach dem Abitur kommen, wie sie lernen, Spannung zu erzeugen, und welche Herausforderungen das Schreiben für Film und Fernsehen mit sich bringt.

    Richter und Schmidbauer sprechen offen über ihre Erfahrungen, über Erwartungen an die Branche und über ihre Hoffnung, dass zukünftige Drehbuchautorinnen und -autoren mit Selbstbewusstsein und handwerklicher Präzision ihren Platz finden – in einer Filmwelt, die sich rasant verändert, aber immer noch gute Geschichten braucht.
  • Stichwort Drehbuch

    Der letzte Film

    11.12.2025 | 49 Min.
    Im Gespräch mit Frank Zeller beleuchtet Oliver Schütte, wie KI nicht nur die Stoffentwicklung, sondern das gesamte Filmgeschäft von der Pre- bis zur Postproduktion revolutioniert – und warum dies ein dringender Weckruf für alle Filmschaffenden ist. In seinem neuen Buch "Der letzte Film" erläutert er, was dieser radikale Umbruch für Regisseure, Autorinnen oder Editorinnen bedeutet. Welche Berufe verschwinden, welche entstehen? Zwischen den analytisch-reflektierenden Kapiteln entfaltet er ein fiktio­nales Zukunftsszenario: 2036 kämpft ein Filmemacher gegen die Übermacht algorithmischer Perfektion, als eine Nachricht ihn in ein zutiefst menschliches Abenteuer stürzt.
  • Stichwort Drehbuch

    House of Bellevue

    20.11.2025 | 41 Min.
    Die Beiden erzählen, wie die Idee aus Kais Erfahrungen in der queeren Geflüchtetenhilfe und der Berliner Ballroom-Community entstand, wie der Writers’ Room arbeitete und weshalb die echte Community eng einbezogen wurde. Im Zentrum der Serie steht Emm, 19, der nach Berlin kommt, um in der Ballroom-Szene seinen Platz zu finden. Außerdem geht es um Repräsentation, Verantwortung und spitze Zielgruppen.

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